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Intimacy

Kerry Fox , Timothy Spall , Patrice Chéreau    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Kerry Fox, Timothy Spall, Mark Rylance
  • Regisseur(e): Patrice Chéreau
  • Komponist: Eric Neveux
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound, Widescreen, Anamorph
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Universal/DVD
  • Erscheinungstermin: 21. Februar 2002
  • Produktionsjahr: 2000
  • Spieldauer: 115 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00005UKTF
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 6.687 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Amazon.de

Obwohl man eigentlich alles schon einmal gesehen hat, gibt es immer noch Filme wie Patrice Chéraus Intimacy, die einen ganz und gar unvorbereitet treffen und einem damit den Glauben an die Kraft des Kinos zurückgeben. Auch wenn die Grundkonstellationen seiner Geschichte -- ein Mann und eine Frau treffen sich jeden Mittwoch in einer beinahe leeren Wohnung und schlafen dort miteinander -- entfernt an Bernardo Bertoluccis umstrittenen Klassiker Der letzte Tango in Paris erinnert, eröffnet Chérau dem Kino mit seiner Verfilmung von zwei Kurzgeschichten des britischen Autors Hanif Kureishi einen ganz neuen Weg. Er nähert sich den Menschen und ihren Körpern mit einer Rückhaltlosigkeit, die den Zuschauer schier überwältigt. Die Intensität seiner Bilder fordert einen anderen, einen viel offeneren Blick. Man kann die Menschen, ihre Leidenschaften und ihre Ängste, ihre Maßlosigkeit und ihre Rätselhaftigkeit, in Intimacy geradezu neu entdecken.

Jay (Mark Rylance) und Claire (Kerry Fox) wissen praktisch nichts voneinander, nicht einmal ihre Namen. Sie sind sich einmal zufällig begegnet, und nun treffen sie sich einmal in der Woche. Die körperliche Nähe, das Glück, das in ihrer Vereinigung liegt, das ist eigentlich mehr als genug. Doch dann will Jay, der ehemalige Musiker, der einst seine Frau und seine Kinder ohne ein Wort verlassen hat, mehr über Claire erfahren. Er folgt ihr, lernt ihren Mann Andy (Timothy Spall) kennen, entreißt ihr langsam ihre Geheimnisse und zerstört alles.

In seiner Arbeit mit den Schauspielern ist Patrice Chérau von seinen Erfahrungen als Theater- und Opernregisseur geprägt, doch seinen Filmen haftet nie etwas Theaterhaftes an. Sie sind reines Kino, nur eben viel direkter, viel dichter, als man es gewohnt ist. Die Körperlichkeit und die Unbefangenheit von Kerry Fox und Mark Rylance wirken beinahe hypnotisch. Sie haben fast etwas Erschütterndes. Man kann zu ihren Figuren praktisch nicht auf Distanz gehen, sie ziehen einen unaufhaltsam in ihren Bann. Man verfällt ihnen regelrecht, teilt ihr Glück wie ihren Schmerz und versteht sie in einem Maße wie kaum andere Kinofiguren.

Intimacy zeichnet ein kompromissloses Bild des modernen Großstadtlebens. Glück erscheint als etwas, das nicht dauerhaft sein kann, das der Mensch, vor allem der Mann, immer wieder selbst zerstört. Und doch wirkt Chéraus Film über die Liebe, über ihre Sprache wie über ihre Sprachlosigkeit, nie hoffnungslos. Am Ende weiß man um die Bedeutung von Geheimnissen und sieht die Menschen mit anderen Augen. --Sascha Westphal

Produktbeschreibungen

London 2001. Jeden Mittwoch um dieselbe Zelt kommt sie in sein Haus. Nur für ein paar Stunden leidenschaftlichen Sex. Danach verschwindet sie wieder. Er kennt weder ihren Namen noch weiß er, wer sie ist. Er ist Jay, eine haltlose, emotional ausgetrocknete Existenz. Seinen Lebensunterhalt verdient er als Barkeeper. Frau und Kinder hat er ohne ein Wort verlassen. Nähe gibt es nicht mehr in seinem Leben. Außer zu Claire, der schönen Unbekannten, die einmal pro Woche für einige Stunden zum Bestandteil seines Lebens wird. Aber auch hier ist es nur der reine Sex - ohne Zärtlichkeit und ohne Romantik. Und diese Affäre funktioniert nur, solange keiner mehr vom anderen erfahren will. Doch Jay packt der Wissensdurst. Wie ein eifersüchtiger Liebhaber verfolgt er Claire und entdeckt, dass sie keineswegs solch eine gestrandete Persönlichkeit ist wie er. Durch seine Neugier hat Jay die ungeschriebenen Gesetze ihrer "Beziehung" gebrochen - und damit das ganze Spiel von Grund

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
95 von 111 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Illusionsloses und kompromissloses Kammerspiel 25. Juli 2002
Von KHH
Format:DVD
Auf Grund der furiosen Presse, die sich hauptsächlich mit den Fakten der "nackten Tatsachen" auseinandersetzte, ließ sich möglicherweise ein Großteil des Publikums in die jeweils falsche Richtung locken. Übrig bleibt ein kompromissloses Werk, das in nüchterner und illusionsloser Weise erzählt, das ein gesuchtes sexuelles Abenteuer (nur sexuell?) lediglich ein Abenteuer bleiben kann, wenn die Spielregeln eingehalten werden. Zwei so unterschiedlich geführte Protagonisten, mit so unterschiedlichen Konsequenzen aus ähnlichen Lebenserfahrungen, treffen sich, um das miteinander zu machen, was im gewöhnlichen Ehegatter oft nicht mehr lustvoll möglich scheint: Sex. Das auch das in einer Katastrophe endet, weil der Mensch das Subjekt seiner Begierde besitzen möchte, liegt nahe. Der Film führt in scheinbar moralische Zwickmühlen. Das ist sein Atem und gleichzeitig sein Reiz und seine Ausweglosigkeit. Wer hier moralisch ansetzen will, einen lustvollen Kunstporno sehen will, oder das Heil in obszöner Promiskuität finden will, der wird mit diesem Film nicht glücklich. Wer sich jedoch fern der bürgerlichen Wertvorstellungen noch berühren lassen kann, sich hingebungsvoll auf die Suche nach Erfüllung der beiden Hauptfiguren einlassen will, der bleibt erst einmal atemlos und ein wenig verstört zurück. Da bleibt bestenfalls ein Mut zur Ratlosigkeit.
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42 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erschreckend ehrlicher wahrhaftiger Film ... 9. Februar 2007
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
... der nichts beschönigt, sondern die Dinge auf den Punkt bringt: Die wöchentlichen Treffen, zu denen sich eine spontane sexuelle Begegnung von Jay und Claire entwickelt hat, diese wöchentlichen Treffen SIND bereits der Gipfel der Intimität, zu der die beiden Protagonisten dieses schonungslos inszenierten Gefühlsdramas fähig sind. Dass der Sex relativ direkt gezeigt wird (wobei genitale Details weitgehend im Dunkel der sich besinnungslos ineinander verschlingenden Körper verborgen bleiben, ich also das "skandalöse" dieses Films beim besten Willen nicht nachvollziehen kann) entspricht seiner Wertigkeit im Kontakt zwischen Jay und Claire. Beide sind sich der Tragweite ihres Handelns nicht bewusst und geraten so mehr und mehr in einen Sog der Ereignisse, wobei Jay immer deutlicher spürt, dass er sich - obwohl er Jahre zuvor Frau und Kinder verlassen hatte - durchaus nach einer festeren Beziehung und mehr Verbindlichkeit sehnt, während Claire immer mehr erkennen lässt, dass sie - obwohl in Ehe und Familie lebend - im Grunde bindungsunfähiger ist als er.

In vielen kleinen Szenen zeigt sich beiden, dass sie der Größe ihrer Leidenschaft seelisch nicht gewachsen sind. Jay wertet ihre Besuche im Gespräch mit seinem Angestellten Ian ab, kann seiner Frau nicht in die Augen schauen, als er ihr die gemeinsamen Kinder nach einem Besuch wieder bringt - man spürt in ihrem Blick das nackte Unverständnis darüber, dass er sie verlassen hat und auch die Liebe, die einmal war - während Claire versucht, sich an dem festzuhalten, was sie meint zu haben, ihrer unglücklichen Ehe mit dem tumben aber sie vergötternden Taxifahrer Andy, ihren Theaterkursen und den Auftritten im Hinterzimmer einer Vorstadtkneipe, bei denen ihr mangelndes Talent um so schmerzhafter bewusst wird.

In einer Nebenrolle ist übrigens die unvergessene Marianne Faithfull als Betty, eine Freundin von Claire zu sehen.

Fazit: Dieser Film ist nicht schön wie eine geschmackvoll geschminkte Frau schön ist. Er ist eher kraftvoll, wie ein Vulkanausbruch, der ein Dorf verschlingt. Allerdings sind für meinen Geschmack ein wenig zu viele kaputte Leute in die Handlung eingebaut worden (z.B. Victor, der Freund von Jay), so dass ich für überzogenen Pessimismus einen Stern abziehe, den Film aber an sich für bis ins Detail authentisch halte.
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37 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ewig Suchender trifft Lebenshungrige 1. August 2007
Format:DVD
Der Barkeeper Jay erhält jeden Mittwoch Besuch von einer Unbekannten. Sie bleibt für ein paar Stunden leidenschaftlichen Sex und verschwindet wieder. Die beiden wissen nichts voneinander und reden kaum, bis Jay eines Tages Claire heimlich folgt, um mehr über ihr Leben zu erfahren. Er findet heraus, dass sie regelmäßig in einem Pub Theater spielt, verheiratet ist und Kinder hat. Auch Jay war einmal verheiratet und hat Kinder. In Rückblenden und Gesprächen mit dem Barkeeper Ian erfährt der Zuschauer, dass Jay eines Tages seine Familie verlassen hat, einfach so, ohne tiefere Gründe anzugeben.

"Ich dachte, du wüsstest etwas, das ich nicht weiß, und du würdest es mir irgendwann sagen" begründet Jay den Reiz, den Claire auf ihn ausübt, und formuliert damit gleichsam die Erwartung, die er - unbewusst - an diese Beziehung stellt. Jay ist der "ewig Suchende" , der sich im Grunde zutiefst nach mehr Nähe und Verbindlichkeit sehnt, aber nicht wirklich imstande ist, seine eigenen Ansprüche einzulösen, wie sich am Scheitern seiner Ehe zeigt.

Claire hingegen lebt in einer alltagstauglichen Verbindung. Mit einem Mann, der ihr treu ergeben und sehr fürsorglich, aber leider hochgradig unerotisch ist. Sie weiß genau, was sie von Jay will: "Er weiß seine Energien zu nutzen" erläutert sie ihrer besten Freundin seine Vorzüge. Für Claire war daher die Welt in Ordnung, solange sie Jay treffen und seinen Körper genießen konnte - ein freizügiges Geben und Nehmen ohne Forderungen, etwas anderes wollte sie nicht von Jay.

Indem Jay Claire folgt, um ihr "Geheimnis" zu ergründen, verletzt er die unausgesprochenen Spielregeln der beiden und zerstört letztlich das filigrane Gewebe dieser Beziehung.

Intimacy ist eine sparsame, aber sehr präzise und realistische Charakterzeichnung zweier Menschen, die mittels ihrer erotischer Treffen einmal wöchentlich der Tristesse des Großstadtlebens entfliehen - zumindest für eine Weile.
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Die neuesten Kundenrezensionen
1.0 von 5 Sternen Gähnend langweilig...
Das ist der langweiligste Film, den ich mir je ansehen mußte. Weder die Sexszenen, noch der Rest von diesem Film sind in irgendeiner Form auch nur ansatzweise sehenswert. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von 66°Nord veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Kunst
Kunst ist immer auch ein Stück Vielfalt. Dieser Film tangiert das Thema Erotik.

Jedoch: wer nur Zweiteres erwartet, wird wohl eher durch Ersteres "bestraft". Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Ralf_K veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen einnehmendes Drama
Jay und Claire geben sich gegenseitig etwas, was ihnen niemand anderes geben kann. Aber die Beiden sind nicht für einander bestimmt. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Schriefer Andreas veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Interessant erzählte Geschichte
Der Wechsel zwischen "Normalität" und "Intimität" ist gut dargestellt. Die biedere Hausfrau und Mutter, die für Stunden ausbricht, ihr Leben aber sonst nicht... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Peter veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Sehr LANGWEILIG
Dieser Film ist keines Falls zu empfehlen. Weder die Sexkontakte noch die zwischenmenschlichen Ereignisse sind anspruchsvoll.
Ein absoluter Fehlkauf!!!
Vor 22 Monaten von Xtina1904 veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Mittwochs von 2 bis 4
Die sehr freizügigen Sex-Szenen (6 an der Zahl!) sind nur die halbe Miete. Sie kommen aber an die Darstellungsweise von Nagisha Oshima durchaus heran, der sich ja bekanntlich... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von zopmar veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Man hätte mehr daraus machen können
Dem Film gelingt es sehr gut zu zeigen wie gefühlslos und kalt, ja fast abstossend eine Beziehung sein kann, die nur auf Sex beruht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Juli 2010 von gobe-19
3.0 von 5 Sternen Nein, ein Porno ist das sicher nicht...
aber die ganze Vermarktung reitet schon ein wenig auf der Welle, oder nicht?
Hand auf's Herz wer läßt sich von der Aussicht auf ein ordentliches... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Februar 2010 von Wintergriller
1.0 von 5 Sternen Nicht empfehlenswert
Also den einen Stern gibts für die erotikszenen, die zwar sehr merkwürdig sind, aber irgendwie gut.
Den ganzen Rest kann man sich schenken. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Januar 2010 von Til Vrana
2.0 von 5 Sternen Gut im Ansatz - doch am Ende schwächeln Film und DVD
Ganz ehrlich, ich bin mit diesem Film nicht so richtig warm geworden, auch wenn ich mich eigentlich über weite Strecken gut unterhalten fühlte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Oktober 2009 von Charles the Bookeater
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