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Interworld
 
 
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Interworld [Broschiert]

Neil Gaiman , Michael Reaves
2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 259 Seiten
  • Verlag: Arena; Auflage: 1., Aufl. (1. Juni 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3401501305
  • ISBN-13: 978-3401501307
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 12 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 13,6 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 467.190 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Neil Gaiman
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Dass Joey Harker sich verläuft, ist nichts Besonderes. Doch eines Tages ist irgendetwas komplett durcheinandergeraten, als er endlich wieder nach Hause findet. Das Zimmer für seinen kleinen Bruder ist einfach nicht mehr da. Und als er seiner Mutter auf der Treppe begegnet, hat sie die falsche Augenfarbe. Aber das Schlimmste ist: Sie erkennt ihn gar nicht. Für Joey beginnt ein ganz neues Leben.

Über den Autor

Der Engländer Neil Gaiman, 1960 geboren, arbeitete zunächst in London als Journalist und wurde durch seine Comic-Serie "Der Sandmann" bekannt. Er lebt seit einigen Jahren mit seiner Familie in den USA, in Minneapolis.J. Michael Reaves, geboren 1950 in San Bernardino, Kalifornien, arbeitete jahrelang als Produzent und Drehbuchautor, u.a. für Disney-Produktionen und die Batman-Serie. Er hat mehrere erfolgreiche Fantasy- und Science-Fiction-Romane geschrieben. Mit seinen Romanen gelangte er auf die New York Times Bestsellerliste, und für seine Arbeit wurde er unter anderem mit einem Emmy Award ausgezeichnet. Reaves lebt und arbeite in Los Angeles.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Anette1809 TOP 100 REZENSENT
Format:Broschiert
Inhalt:
Joey Harker hat keinerlei Orientierungssinn, dass er sich verläuft, ist bei ihm an der Tagesordnung. Als er jedoch eines Tages für ein Schulprojekt mitten in seiner Heimatstadt Greenville ausgesetzt wird und plötzlich durch einen dicken Nebel in einer anderen Dimension landet ist nichts mehr wie es war: seine Mutter erkennt ihn nicht mehr, sein kleiner Bruder ist nicht mehr da, der Teppich hat ein anderes Muster... Das Schlimmste aber erfährt er von seinem Lehrer Mr. Dimas, der in der anderen Dimension das Orientierungsprojekt gestartet hat: Joey ist vor einem Jahr bei einem Unfall ums Leben gekommen...

Eigene Meinung:
Was sich beim Klappentext noch spannend anhört, scheitert leider kläglich bei der Umsetzung Ursprünglich als Drehbuch für einen Film konzipiert, merkt man das "Interworld" beim Lesen leider nur allzu deutlich an. Viele Stellen im Buch haben solch konfuse Beschreibungen von Gerüchen und Szenerien, die beim Lesen einfach nicht richtig vermittelt werden können, dadurch kommt die Story total konfus beim Leser an und vermag nicht zu fesseln!
Ich bin zwar ein großer Neil Gaiman Fan, und habe mit Begeisterung "Das Graveyard Buch", "Niemalsland" oder "Sternenwanderer" gelesen, aber "Interworld" hätte man meiner Meinung nach - nachdem die filmische Umsetzung gescheitert war - in der Schublade lassen sollen, in der es verschwunden war.
Ich lege gerne jedem Fan fantastischer Literatur die Bücher von Neil Gaiman ans Herz, aber bitte: lasst die Finger von "Interworld", in meinen Augen dient es nur dazu das schriftstellerische Genie von Neil Gaiman herabzusetzen!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von FlyingStyle TOP 1000 REZENSENT
Format:Broschiert
Joey hat kein Gefühl für Richtungen. Ständig verwechselt er links und rechts und er weiß nie, wo es langgeht. Da verwundert es auch weder ihn noch seine Klassenkameraden, als er sich bei einem Orientierungsspiel verläuft. Doch als der Junge für ein paar Minuten alleine unterwegs war, hat sich plötzlich alles verändern - erst nur unmerklich, dann immer intensiver. Er realisiert, dass er nicht mehr in der gleichen Welt ist, die er als seine kannte. Selbst seine Wohnung sieht anders aus und seine Mutter erkennt ihn nicht. Doch es soll noch schlimmer kommen, denn Joey trifft auf einen seltsam maskierten Mann, der sich Jay nennt und ihm unheimlich vorkommt. Doch er beschützt ihn vor zwei gefährlichen Wesen, die ihn verfolgen. Auf seiner Flucht gerät Joey jedoch in die Fänge einer Frau, die seinen Geist so stark manipuliert, dass er alles tut, was sie ihm sagt. Er findet sich auf einem fliegenden Schiff wieder und wird von einem quallenartigen, doch menschlichen, Wesen und einem Mann mit unendlich vielen Tattoos bewacht. Wie froh ist Joey jetzt, als er wieder Jay erblickt, dem es tatsächlich gelingt, den Jungen zu befreien. Doch nun beginnt erst das richtig große Abenteuer, denn Joey erfährt, dass er zwischen den verschiedenen Welten, die sich aus unterschiedlichen Entscheidungen entwickelt haben, springen kann. Und das muss er auch tun, wenn er überleben will.

Neil Gaiman, der vor allen Dingen durch seine Sandman-Comics bekannt geworden ist und Drehbuchautor Michael Reaves haben gemeinsam die Geschichte um "Interworld" entwickelt. Ursprünglich war geplant, die Idee als Film umzusetzen, doch da sich das Projekt nicht realisieren lies, ist die Geschichte nun in Buchform erschienen. Leider merkt man dem Roman an, dass er nicht als solcher geplant war. "Interworld" erzählt an vielen Stellen von Gegenden, die man sich kaum vorstellen kann. Sie werden mit möglichen und unmöglichen Formen, Gerüchen und Gefühlen beschrieben. In Form von herausragenden CGI-Film-Effekten mag das funktionieren, als Buch leider nicht. Da ist eine Welt, die man sich nicht richtig vorstellen kann eher störend.

Die Grundidee, dass es zwei Lager gibt, die um die Herrschaft kämpfen, ist durchaus gut erdacht. Die einen bauen komplett auf Magie, die anderen auf Technik. Die Organisation, bei der Joey schließlich landet, versucht, beides im Gleichgewicht zu halten, um das sogenannte Altiversum zu retten. Doch die Geschichte weiß in keinster Weise zu überzeugen. Man hat nicht mal wirklich das Gefühl eine Geschichte von Neil Gaiman zu lesen, bei dem man von seinen bisherigen Werken sehr hohe Qualität gewohnt ist.

Teile der Erzählung sind großartig, zum Beispiel Joey und die Organisation und ihre Mitglieder, mit denen er kämpft. Leider kann hier nicht zu viel verraten werden, um die Spannung nicht zu nehmen. Auch der Begleiter des Jungen, ein Wesen in Form einer großen Seifenblase, das sich mit Farben verständigt ist originell. Leider ist die Struktur der Geschichte aber so verwirrend, dass die kleinen Lichtblicke den Leser nicht überzeugen können. Was bleibt ist ein verwirrender Eindruck einer Geschichte voller Formen, Farben, Geräuschen und Gerüchen, die man im Kopf nicht wirklich zu einem stimmigen Bild sortieren kann und die mehr verwirren als Spaß machen. "Interworld" ist höchstens für Fans von Neil Gaiman interessant, die eine komplette Sammlung haben wollen, allen anderen kann man spannendere Bücher empfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Ursprünglich sollte die Geschichte eine Fernsehserie werden, doch niemand wollte sie haben. So setzten Gaiman und Reaves sie auf Papier um - wo sie sich nicht ganz zu Hause fühlt. Und das merkt man einfach. Die Erzählweise ist an manchen Stellen sehr geradlinig, fasert einige Szenen weiter in wilden Beschreibungen aus, um dann etwas verpeilt den Leser mit angedachten Ideenansätzen abzuhängen.
Doch eines muss man Neil Gaiman lassen: Er hat einfach abgefahrene Ideen. Und das versöhnt mich doch wieder sehr mit dem Roman. Die Eigenheiten der zwei Völker, die um die Vorherrschaft den Paralleluniversen kämpfen, sind ganz nett. Aber die einzigartig vielartige Rolle, die Joey Harker spielt, deren Auswirkung und die eklige Verwendungsweise, den die beiden Völker für ihn haben, ist ganz Gaiman'isch. Dazu der locker flockige Erzählstil und die eingestreuten Popkultur-Anspielungen haben mir sehr viel Spaß gemacht, so dass mich die etwas unkoherente Storyline nicht weiter gestört hat.

Mein Fazit:
Interworld ist kein großer Steinwurf, aber nett zu lesen, wenn man sich auch mal mit einem etwas weniger guten Gaiman anfreunden kann.
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