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Interview mit einem Vampir
 
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Interview mit einem Vampir

Brad Pitt , Tom Cruise , Neil Jordan    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (98 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Brad Pitt, Tom Cruise, Christian Slater
  • Regisseur(e): Neil Jordan
  • Komponist: Elliot Goldenthal
  • Format: PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Surround), Deutsch (Dolby Digital 2.0 Surround), Englisch (Dolby Digital 5.1), Spanisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Niederländisch, Norwegisch, Dänisch, Finnisch, Portugiesisch, Hebräisch, Italienisch, Türkisch, Ungarisch, Polnisch, Schwedisch, Isländisch, Kroatisch, Griechisch, Tschechisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Warner Home Video - DVD
  • Erscheinungstermin: 25. September 1998
  • Produktionsjahr: 1994
  • Spieldauer: 118 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (98 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00004RYD0
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 25.187 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Als bekannt wurde, dass Tom Cruise den Vampir Lestat in dieser Bearbeitung des Bestseller-Romans von Anne Rice spielen sollte, mischte sich sogar die Autorin mit einem vielpublizierten Einspruch ein. Doch sie widerrief vernünftigerweise und zu Recht ihre negative Meinung, als sie das exzellente Spiel von Cruise sah, der einfühlsam den Schmerz und die chronische Melancholie darstellte, die jeden quält, der zu ewiger Blutgier verdammt ist. Brad Pitt und Kirsten Dunst sind genauso gut und treffen den düsteren und grüblerischen Ton des Rice-Romans.

Regisseur Neil Jordan kompensiert in diesem außergewöhnlichen Mainstream-Project für ein Major-Studio die schleppende Handlung durch Respekt für die literarischen, romantischen Qualitäten des Drehbuchs von Rice. Trotz der Begeisterung der treuen Rice-Fans kam der Film beim großen Publikum nicht so gut an. Zu langsam für einen zufriedenstellenden Thriller, ist er dennoch mit Sicherheit einer der üppigsten und intelligentesten Horrorfilme aller Zeiten. --Jeff Shannon

Video Jakob Kurzinhalt

In einem Hotel in San Francisco hört ein junger Reporter eine unfaßbare Geschichte: Louis, ein Vampir, offenbart ihm die schaurig-grausame Wahrheit seines Lebens nach dem Tode. Er erzählt von Lestat, seinem mörderischen Lehrer und Begleiter, der ihn zu dem machte, was er heute ist, ein menschenmordender Vampir von der Kindfrau Claudia und ihre Rebellion gegen die ewige Jugend und von einer blutgetränkten Reise durch die Jahrhunderte, die mit dem heutigen Tag noch nicht zu Ende ist.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

39 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Einer der besten Vampirfilme ever, 11. September 2006
Von 
Stefanie Conrad "Stefanie Conrad" (Düsseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Ich habe den Film seinerzeit mehrmals im Kino gesehen und auch heute noch gehört er zu meinen absoluten Lieblingsfilmen.

Im Gegensatz zu so manch anderen Vampirfilmen der letzten Jahre ("Blade", "Underworld", "Van Helsing") setzt "Interview mit einem Vampir" nicht auf pures Gemetzel im Matrix-Stil, sondern baut voll und ganz auf einer Handlung auf, die vom Roman nur im geringen (und somit erträglichen) Maße abweicht. "Interview mit einem Vampir" spielt für mich in einer Liga mit Francis Ford Coppolas "Dracula"-Verfilmung: üppiges Dekor, barocke Kostüme, großartige Schauspieler und ein stimmiger Soundtrack; beide Filme sind eher Drama als Horrorfilm.

Man muß nicht unbedingt die komplette Chronik der Vampire von Anne Rice gelesen haben (die zudem in ihren letzten Bänden auch arg zu wünschen übrig ließen), um diesen Film zu mögen. Im Gegensatz zu der grauenhaft schlechten "Königin der Verdammten"-Verfilmung mit R'n'B-Sternchen Aaliyah , die auf dem dritten Roman basiert und den zweiten -fürs Verständnis so wichtigen- Band vollkommen negiert, steht die Geschichte von "Interview mit einem Vampir" für sich alleine und ist in sich abgeschlossen.

Der Film weicht vom Roman nur in kleineren Passagen ab, ist also ziemlich werkgetreu, und -für mich als Freundin schwelgerischer Kostümfilme- grandios ausgestattet. Alle weiblichen Zuschauer dürfen sich über eine äußerst schmucke Darstellerriege freuen, allen voran natürlich Brad Pitt als Louis und Tom Cruise als Lestat.

Brad Pitt ist ein ungemein sensibler Louis, der es vor allem durch seine Blicke schafft, daß der Zuschauer die innere Zerrissenheit seines Charakters begreifen lernt. Hin- und hergerissen zwischen Liebe, Hass, dem moralischen Konflikt seines Vampirdaseins, Claudia und Lestat (tatsächlich gibt es mehrere homoerotische Momente im Film, nicht nur zwischen Cruise und Pitt) zeichnet Pitt das Bild eines unsterblichen Vampirs, der lieber ein sterblicher Mensch geblieben wäre.

Tom Cruise als Lestat liefert mit dieser Rolle eindeutig die bis dato beste darstellerische Leistung seiner gesamten Karriere ab. Ja, Lestat ist der "böse" von den beiden, und man merkt Cruise deutlich an, daß er Spaß an dieser für ihn doch ein wenig ungewohnten Seite hatte. Gleichzeitig stattet Cruise seinen Lestat aber auch mit einer gehörigen Portion Sarkasmus und Humor aus ("Claudia... you have been a very, very naughty girl"), daß es eine Freude ist. Hätte man nach dem Erfolg von "Interview mit einem Vampir" gleich auch noch die anderen Romane mit Cruise als Lestat besetzt, so wären diese Filme sicherlich auch allesamt Blockbuster geworden. Vergeßt Stuart Townsends blasse Darstellung Lestats in "Die Königin der Verdammten", Cruise ist der wahre Film-Lestat.

Eine besondere Entdeckung ist auch die damals gerademal 12jährige Kirsten Dunst als Claudia. Fast schon beängstigend, wie sie es in ihrem jungen Alter schafft, eine Frau im Körper eines Kindes zu spielen. Auf der einen Seite zerbrechlich-zart, auf der anderen Seite eine eiskalte Mörderin ohne Skrupel, ein bemerkenswertes Talent.

Antonio Banderas spielt den Armand als sinnlichen Dämon, der ähnlich wie Louis, wenn auch nicht so offensichtlich an seinem unsterblichen Leben zweifelt. Und zumindest in der englischen Originalfassung wartet er mit einem herrlichen Latin-Lover-Akzent auf. ("Remember my name. Armand.")

Einzig Stephen Rea als Santiago kommt nicht allzu gut weg, was meines Erachtens aber daran liegt, daß seinem Charakter einfach zu wenig Zeit gelassen wird, um sich im Film zu entfalten. Schade, aber verzeihlich.

Was mich an diesem Film erstaunt hat, war das unglaublich gute Zusammenspiel zwischen Originalfassung und Synchronisation. "Interview mit einem Vampir" ist einer der wenigen Filme, wo es egal ist, ob man sich nun die englische oder die deutsche Fassung ansieht. Nicht nur, daß die deutschen Stimmen den englischen sehr ähnlich sind, auch die Übersetzung ist als gelungen zu betrachten.

Die "Special Edition" wartet des weiteren mit einem Feature, "Im Schatten des Vampirs", auf, einem Making-of zum Film, das allerdings scheinbar erst für die DVD gedreht wurde, da man Brad Pitt in Archivaufnahmen aus der Mitte der 1990er Jahre sieht, während die Interviews u.a. mit Autorin Anne Rice noch relativ neu zu sein scheinen. Wer etwas mehr über den Film, die Romane von Anne Rice und die Umstände der Entstehung des Films wissen möchte, ist mit diesem Making-of gut bedient.

Fazit: "Interview mit einem Vampir" ist einer der besten Vampirfilme aller Zeiten, kein brutales, von Spezialeffekten dominiertes Gemetzel, sondern in allererster Linie ein Drama mit wirklichen Charakteren, grandioser Ausstattung und durch die Bank weg tollen Darstellern. Unbedingt kaufen!
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29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Absolut genialer Film - etwas enttäuschende DVD, 5. Oktober 2002
Von Ein Kunde
Der Film ist absolut genial und für jeden Fan ist die DVD ein Muss. Doch von der "Special Edition" war ich etwas enttäuscht - die DVD wirkt leider etwas lieblos dahingeschustert. Zum einen steckt die DVD genau wie bei der normalen Version in der billigen Pappkarton-Hülle. Eine edlere Aufmachung wäre angebracht gewesen. Die Bild und Tonqualität sind zwar sehr gut aber ich habe keinen Unterschied zwischen der normalen Version und der Special Edition entdecken können.
Nett: US-Trailer und Making Of ("In the shadow of the vampire")

Fazit: Der Film ist absolut genial, aber aus der sogenannten "Special Edition" DVD hätte man mehr machen können.

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38 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Unbedingt die SPECIAL EDITION, 14. Januar 2003
Von Ein Kunde
Über den Film muss man nicht viele Worte verlieren:
Einer der besten Vampirfilme aller Zeiten!!!Bittersüss,
tragisch und dramatisch. Bei der Wahl der DVD auf jeden
Fall zur Special-Edition greifen. Nur hier gibts einen, leider
nicht untertitelten Kommentar des Regieseurs Neil Jordan und
äußerst interessante Interviews mit Tom Cruise u. Brad
Pitt aus dem Jahre 1994, sowie Interviews mit Anne
Rice, Neil Jordan, Kirsten Dunst und allen anderen
Darstellern im halbstündigen Special "Im Schatten des
Vampirs". Außerdem im Vergleich zur Erstauflage gibts
animierte Menüs. Wesentlich bessere DVD also.
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