Produktbeschreibungen
„You´re on the Highway to hell“...das denkt man nicht gerade zwangsläufig, wenn man sich entspannt an die Autobahn stellt, den Daumen hebt und einfach ein Stück des Weges von netten Menschen im Auto mitgenommen werden möchte. Das es auch anders geht, zeigt uns der Horror-Roadmovie-Thriller „Interstate“. Interstate, so heißen die amerikanischen Autobahnen, und die haben es scheinbar gewaltig in sich. Nach dem das Trampen vor allem in den 1960er und 70 er Jahren extrem populär und Teil eines gewissen Lebensstils geworden war, flaute die Begeisterung zunehmend ab. Häuften sich doch die Schreckensmeldungen, dass Mitgenommene oder auch die Mitnehmer Opfer von Verbrechen wurden. Und spätestens seit „Hitcher, der Highwaykiller“ aus dem Jahre 1986 weiß man, wie gefährlich das „Hitchhiking“ wirklich ist...
Und diese Tradition des Trampens wird mit „Interstate“ aus dem Jahre 2007 nun auch filmisch wiederbelebt: Gestohlene Autos, Drogen, schäbige Motels, Diners, Drive-Ins und Tankstellen im Stil der 1950er Jahre, heiße Girls, Erpressung, falsche Identitäten und sogar Vergewaltigung und Mord. Regisseur Marc-Andre Samson, bisher mitverantwortlich für den Look von Blockbustern wie „Terminator 3“, „Watchmen“ oder „I Am Legend“ zeichnet ein wahrlich krasses Bild vom Leben auf und um den amerikanischen Highway.
So macht sich der DJ Edgar (Shiloh Fernandez) auf den Weg von Montreal nach Los Angeles, um dort seine Freundin Chloe (Chase Mallen) für ein Vorsingen abzuliefern. Doch bereits nach der Hälfte der Strecke beginnt das Auto der beiden zu streiken. Was tun ? Sie beschließen, dass Chloe mit dem letzten Geld ein Busticket kauft und Edgar sich in guter alter Tradition an die Straße stellt. Er hat auch sofort Glück und wird mitgenommen. Doch ganz so glücklich ist Edgar denn doch nicht, da sich sein Chauffeur Allan (Walter Pena) als Drogendealer mit Knarre erweist, der auf dem Weg zu einem „Buisness-Meeting“ ist. Dazu kommt es jedoch nicht. An einer Raststätte segnet Allan das Zeitliche und Edgar bleibt mit dessen Auto und drei Kilo Heroin im Kofferraum zurück. Unverdrossen macht sich Edgar mit seinem neuen Vehikel auf die weitere Reise gen Los Angeles. Schlimmer kann es ja nicht mehr kommen, denkt er sich noch, und lässt seinerseits zwei Mädels bei sich einsteigen. Aber weit gefehlt, denn gegen diese beiden Anhalterinnen, war Allan nur ein Witz. Veronica (Alexandra Ackerman) ist eine echte Femme fatale und ihre Freundin Gloria (Jodi Stanford) voll auf LSD. Als das Trio in einem Motel übernachtet, beginnt für Edgar der Albtraum. Veronica findet nämlich in Edgars Vergangenheit einen dunklen Punkt und beginnt ihn, um dessen Hab und Gut zu erpressen. Was wirklich dahinter steckt und welche Absichten die beiden Mädels wirklich verfolgen, wird Edgar bald klar. Doch da ist es eigentlich schon zu spät...echte Abgründe tun sich auf, aus denen es kaum noch ein Entrinnen gibt. Die Situation ist völlig außer Kontrolle und für Edgar geht es um Alles oder Nichts...
„Interstate“ spielt eindrucksvoll mit unseren Ängsten. Dass Trampen keine so gefahrlose Sache ist, verdeutlicht dieser düstere, unterkühlt und gnadenlos daher kommende Streifen im Stile des Film Noir. Diese 79 Minuten Thrill und Horror lassen einen wirklich noch mal gut überlegen, ob man demnächst noch einmal per Anhalter fahren möchte. Ein Film voller Überraschungen und unerwarteten Wendungen. Effektvoll und spannend !