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Buchnotiz zu : Die Zeit, 27.03.2003
Wer Goethe und seine Welt verstehen will, dem empfiehlt Franz Schuh diese Sammlung von sechzehn Gedichten und die dazugehörigen Interpretationen. Denn bei der Lektüre wurde ihm "nicht zuletzt" klar, was eine geglückte Interpretation bedeutet. Diese stelle sich "zwischen Gedicht und ein voreiliges Verständnis" und führe so dem Leser vor Augen, dass eine geistige Leistung - auch in Gedichtform - nichts selbstverständliches, "aber auch nichts unverständliches" ist. "Knapp, aber gründlich" seien die Interpretationen von Uwe C. Steiner, und außerdem lassen sie genug Raum sich "Goethe gegenüber" seines "eigenen Verstandes zu bedienen", bemerkt Schuh durchaus positiv überrascht.
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Pressestimmen
"Ich habe aus den Interpretationen der sechzehn Gedichte nicht zuletzt gelernt, was eine geglückte Interpretation ist: Sie stellt sich zwischen das Gedicht und ein voreiliges Verständnis; sie zeigt, dass eine geistige Leistung, zum Beispiel ein Gedicht, nicht selbstverständlich, aber auch nicht unverständlich ist." -- Franz Schuh in der 'Zeit'