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Struktur und Interpretation von Computerprogrammen. Eine Informatik- Einführung (Springer-Lehrbuch)
 
 
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Struktur und Interpretation von Computerprogrammen. Eine Informatik- Einführung (Springer-Lehrbuch) [Taschenbuch]

Harold Abelson , Gerald Jay Sussman , Julie Sussman
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch, Juli 1998 --  
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 682 Seiten
  • Verlag: Springer-Verlag GmbH; Auflage: 3., überarb. A. (Juli 1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3540638989
  • ISBN-13: 978-3540638988
  • Größe und/oder Gewicht: 23,4 x 15,5 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.264.984 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Mitchell Wand, 'American Scientist'

"Das Buch sollte von jedem ernsthaften Informatiker gelesen werden. Durch seine Klarheit, Einfachheit und Brillanz ist dieses Werk jedem zu empfehlen, der die modernen Paradigmen der Informatik verstehen möchte."

Kurzbeschreibung

Die Neuauflage der bewährten und weltweit in der Lehre eingesetzten Einführung in die Informatik, entstanden am renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT), wurde sorgfältig überarbeitet und insbesondere um verschiedene Ansätze erweitert, die die Zeit in Rechenmodellen berücksichtigen: Zustandsobjekte, nebenläufige Programmierung, funktionale Programmierung und verzögerte Auswertung (lazy evaluation) sowie nichtdeterministische Programmierung. Hinzu kommen neue Beispiele und Übungen zu Prozeduren höherer Ordnung in der Computergraphik und zu Anwendungen der Datenstromorganisation in der numerischen Programmierung. Als Programmiersprache wird SCHEME verwendet, ein Dialekt von LISP. Alle Programme laufen in jeder dem IEEE-Standard entsprechenden SCHEME-Implementierung.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
38 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Beim ersten Durchblättern des Buches stockt einem der Atem: Angefangen wird mit der Addition von Zahlen und kanpp 600 später Seiten hat man gelernt, nach mindestens 4 verschiedenen Paradigmen zu programmieren (funktional, objektorientiert, imperativ und datengerichtet), und als kleines Beispiel wird nebenbei ein vollständiger, optimierender Scheme-Compiler realisiert. Möglich wird dies durch die effiziente Notation und die einfachen Möglichkeiten der Verknüpfung von Teillösungen, die in Scheme möglich ist. Folglich sieht das Buch, das die Grundlage der Informatik-Einführungsvorlesung am MIT bildet, das Hauptaugenmerk beim Erlernen guten Programmierens weniger in Effizienz und syntaktischer Kenntnis als vielmehr in der Fähigkeit, Komplexität zu handhaben, d.h.: zu reduzieren. Hierfür sind funktionale Programmiersprachen wie geschaffen. Klassische Programmierer werden zwar angesichts der sichtbar ineffizienten Lösungen die Nase rümpfen, dafür lassen sie diese Lösungen derart allgemein verwenden und leicht verbinden, daß sich komplexe Probleme wie symbolische Differentiation innerhalb weniger Seiten realisieren lassen, wobei alle Teilfunktionen simpel und leicht lesbar sind. Sicher ist die Verwendung einer Programmiersprache teils Glaubensfrage und teils von praktischen Notwendigkeiten bestimmt. Wer dennoch unvoreingenommen dieses Buch liest, wird sich seiner Eleganz nicht verschließen können. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
"SICP" ist eines *der* Standard-Werke der Informatik. Sein Fokus liegt auf der systematischen Einführung in Abstraktion zum Beherrschen von Komplexität und es werden verschiedene Programmierparadigmen vorgestellt (funktional, objektorientiert, imperativ und datengesteuert). Mit diesem Buch lernt man auch, was man an anderen Programmiersprachen dann vermissen wird, beispielsweise richtige Closures, die das Programmieren von GUI-Anwendungen viel einfacher machen als alles, was C++, Java, ... zu bieten haben.

Dieses Buch ist eigentlich keine Programmiersprachen-Einführung. Scheme wird verwendet, weil es beinahe keine Syntax hat. Man muss sich also nicht mit '::', 'using namespace', 'public static void', ... herumplagen. Man lernt abstrahieren und programmieren, nicht die Details einer Programmiersprache.

Für mathematikorientierte Anfänger in der Programmierung, die sich nicht in überkomplizierte Programmierumgebungen einarbeiten wollen gibt es zwei Möglichkeiten: Scheme (mit DrScheme als Umgebung) oder Smalltalk (vielleicht mit Squeak als Programmierumgebung).
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von foobar
Format:Taschenbuch
Das Buch Structure and Interpretation of Computer Programs gilt als Standardwerk, gerade für die Programmiersprache Scheme. Ich wollte dieses Buch lesen, um ein tieferes Verständnis von Scheme und Scheme-Interpretern zu erhalten, doch leider konnte ich mich nicht motivieren, es zu Ende zu lesen.

Zwar habe ich schon schlechtere Übersetzungen gelesen, aber dennoch hat sich das Buch nicht so gelesen, als wäre der Orginaltext in Deutsch geschrieben worden. Die Übersetzerin scheint wenigstens fachlich mit dem Thema vertraut. Doch wurden einige Worte entstellend und teilweise lächerlich übersetzt (z.B. Silikonchip für Siliziumchip). Das mag damit zusammenhängen, dass diese im Englischen ähnlich befremdlich sein müssen (beispielsweise Syntactic-Sugar), rechtfertigt aber immer noch nicht diese ohne Sprachverständnis und Kreativität genauso in Anführungsstrichen ins Deutsche zu übersetzen, denn es handelt sich hier um zwei verschiedene Kulturen und Denkweisen. Diese Tatsache kommt auch bei den Anspielungen und Scherzen, die im Deutschen auch keineswegs lustig sind oder den Text auflockern, zum Tragen, auch wenn durch die Übersetzerin einige erläuternde Kommentare eingefügt wurden. Auch der Quelltext der Beispiele wurde entfremdet ins Deutsche übersetzt. So wurden englische und deutsche Bezeichnungen vermischt oder Namen abgekürzt, nur damit sie so lang sind wie das englische Gegenstück. Des Weiteren schreiben amerikanische Autoren auch anders, was sich im Satzbau und der Wortwahl deutlich bemerkbar macht.

Ich habe zwar nur etwa ein Drittel des Buches gelesen, fand es aber sehr langwierig und langweilig, gerade für jemanden, der durchaus mit funktionalen Programmiersprachen vertraut ist. Die ersten zwei Kapitel enthalten fast ausschließlich Übungen mit mathematischen Aufgabenstellungen, die mich eigentlich nicht interessieren und die auch deshalb bald nicht einmal mehr durchgelesen habe. Wenn man viel Zeit und großes Interesse an einfacheren mathematischen Rechnungen in Scheme hat, mögen diese Aufgaben vielleicht hilfreich und interessant sein. Die vielen Beispiele, Aufgaben und das Vorgehen in kleinen Schritten lassen einen keine großen Schritte machen und ziehen einfache Kapitel wie Listenverarbeitung und das Rechnen mit Zahlen deutlich in die Länge. Die grundlegenden Prinzipien werden immer erst nach Vorführung etlicher Beispiele erläutert, andersherum wäre finde ich es sinnvoller.

Es bringt einfach keinen Spaß dieses schwerfällige Buch zu lesen. Sollte man es dennoch lesen wollen, so ist die englische Ausgabe die bessere Wahl.
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