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Interpol

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Abbildung von Interpol

Biografie

„Our Love To Admire“

In den vergangenen fünf Jahren haben die vier stets distinguiert gekleideten Herren von Interpol den Sprung von New Yorker Lokalmatadoren zu einer weltweit gefeierten Band geschafft. Erreicht haben sie dies durch eine äußerst strenge Arbeitsmoral, die sie zu Hunderten von Konzerten zwischen Tampa und Tokio antrieb, durch einen Hang zu existentialistisch schlichter Theatralik… Lesen Sie mehr im Interpol-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (3. September 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Cooperative Music (Universal)
  • ASIN: B003UERZ6U
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (27 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 23.618 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Success 3:25EUR 0,99
Anhören  2. Memory Serves 5:01EUR 0,99
Anhören  3. Summer Well 4:02EUR 0,99
Anhören  4. Lights 5:37EUR 0,99
Anhören  5. Barricade 4:08EUR 0,99
Anhören  6. Always Malaise (The Man I Am) 4:13EUR 0,99
Anhören  7. Safe Without 4:39EUR 0,99
Anhören  8. Try It On 3:40EUR 0,99
Anhören  9. All Of The Ways 5:16EUR 0,99
Anhören10. The Undoing 5:11EUR 0,99


Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Die New Yorker Post-Punk-Band Interpol weckt alleine schon durch den schlichten Namen Interpol Erwartungen. Deuten Bandnamen doch oft an, dass man sich versucht neu zu definieren. Soweit geht die Band mit ihrem prägnanten Rock-Noire-Sound aber nicht, die Modifikationen finden sich aber im Detail, und vielleicht hätten Interpol mit der Selbstbetitelung bis zum fünften Werk warten sollen, denn die Dressman aus dem Big Apple werden dann ohne Bassist und Keyboarder Carlos Dengler auskommen müssen, was zwangsläufig zu Veränderungen führt. An diesen Aufnahmen war er aber noch bis zum Ende beteiligt, danach ersetzten ihn live zunächst David Pajo (Tortoise) und Brandon Curtis von den Secret Machines.

Interpol machen in Statements zu dieser Platte deutlich, dass das Quartett in Alan Moulder ein fünftes Quasi-Mitglied sehen und ihm viel Vertrauen schenkten. Immerhin legte der Brite als Mixer schon seit Dekaden seine Hände an pophistorische Alben von Depeche Mode, Suicide, The Jesus And Mary Chain, My Bloody Valentine, Smashing Pumpkins, U2 oder NIN. Interpol, das wieder in den von Jimi Hendrix aufgebauten Electric Lady Studio in ihrer Heimatstadt entstand, zieht bei deutlich reduziertem Tempo dunkle Kreise. Es sorgt für eine schwermütige Stimmung, lässt romantische Emotionen aufkommen und klingt noch bedrohlicher und intensiver. Während ihr Pendant, die englischen Editors, sich auf In This Light And On This Evening Richtung Pop öffneten und neue Zutaten für ein erfolgreiches Rezept zufügten, kehren sich Interpol eher nach innen. Was natürlich weniger effektvoll aber nicht zwangsläufig reizlos ist. --Sven Niechziol

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
31 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Verwirrung begann ... 31. August 2010
Von Martin Lorenz TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
... vor einigen Monaten damit, dass Sam Fogarino, Drummer der New Yorker Band, für den Herbst dieses Jahres eine Rückkehr zu den Wurzeln der Band in Aussicht stellte, Sänger Paul Banks wiederum meinte, das neue Album würde noch orchestraler, noch vielschichtiger werden als das vorangegangene. Nun, bandinterne Abstimmungen sind offensichtlich ihre Sache nicht - wer das vierte Album schon gehört hat, weiß aber, dass sie irgendwie beide Recht behalten haben. Bassist Carlos Dengler im Übrigen sagte damals gar nichts, sondern quittierte einfach den Dienst (was interessanterweise den Fokus vom aktuellen Album ein Stück weit auf das kommende verschiebt, denn am jetzt vorliegenden hat er, soviel ist verbürgt, noch federführend mitgearbeitet). Nun gilt der Bassist ja gemeinhin nicht als stilprägend oder maßgeblich für das Schaffen einer Band. Für eine Gruppe wie Interpol aber, deren Sound sich im Grundschema an einer starken Basslinie orientiert ist dieser Verlust jedoch mehr als bemerkenswert und es wird interessant sein zu sehen, ob der gefundene Ersatz (David Pajo/Slint) die Lücke in der kommenden Zeit zu schließen vermag.

Wie erwähnt ist das neue Album ein eher unentschiedenes geworden, vereint es doch all die Merkmale, die Interpol im Laufe der Zeit in ihren Sound haben einfließen lassen. Wenn also das erste Album "Turn On The Bright Lights", zu Recht bei den Fans der ersten Stunde in unerreichbare Höhen gehoben, wenn also dieses Album das dunkle und noch unbehauene Erweckungswerk war, Nachfolger "Antics" der geglättete, tanzbarere Nachfolger und "Our Love To Admire" vor drei Jahren mit Komplexität und großer, oftmals theatralischer Geste nicht gerade geizte, dann steht Album Nummer vier am Scheideweg und weiß noch nicht so recht, welche Richtung es einzuschlagen gilt.

Im Vergleich zum Vorgänger fehlt zwar das gewaltige, überbordende Pathos und stilvolle Drama solcher Songs wie "Pioneer To The Falls" und "Rest My Chemistry", so groß wollte man es offensichtlich nicht wieder machen. Es gibt aber, und das gefällt, keinen Ausreißer nach unten wie die tendenziell eher schwachen "The Heinrich Maneuver" und "Who Do You Think?". Auffällig an den neuen Sachen ist zudem eine ungewohnte Leichtigkeit, die manchem der Stücke anhaftet, schon der Start mit "Success" gerät nicht so düster und enigmatisch wie Untitled" oder Next Exit", auch bei "Summer Well" und "Try It On" überwiegen eher die milderen Akkorde. Schwerpunkt bleibt natürlich die Schwermut - im schattigen Moll hatten und haben Interpol noch immer ihre besten Momente: Schleppend, träge und nicht eben freudestrahlend sägt sich bei "Memory Saves" im Hintergrund eine Gitarre durch's düstere Panorama, begleitet vom dumpfen Beat Fogarinos und Banks klagender Stimme. Die Single "Lights" wächst im Kontext des Albums zu erstaunlicher Größe und holt das nach, was sie als erwartungsüberladene erste Vorauskopplung noch nicht zu zeigen vermochte. Tonnenschwer und tieftraurig, der Bass rollt und die Klage erfreut in ihrer Schönheit das melancholische Gemüt. Später gesellt sich zum traurigen Triumvirat noch "Safe Without" hinzu, mit seinem hypnotischen Eingangsriff, den polternd blechernen Percussions und den fernöstlichen Ausschmückungen sicher einer der Höhepunkte des Albums.

Nicht außer Acht lassen kann man auch die Parallelen der aktuellen Songs zu Paul Banks Soloveröffentlichung aus dem Jahr 2009 unter seinem früheren Pseudonym Julian Plenti - experimentierfreudiger und zugleich seltsam verinnerlicht präsentierte sich hier der empfindsame Frontmann. Nicht wenig davon findet sich beim bezaubernden "Always Malaise (The Man I Am)" wieder, und auch das abschließende "The Undoing" mit seinen sparsamen Arrangements und den spanischen Texteinschüben verweist auf Banks gefühlvolle Selbstbetrachtungen, beide passen hier bestens ins Konzept.

Letztendlich kann man sagen, dass ihnen zwar nichts Übermenschliches, aber gleichwohl Großes gelungen ist mit diesem Album und wer die Überraschung vermisst dem sei gesagt, dass diese durchaus auch in der qualitativ hochwertigen Kontinuität liegen kann. Bands mit annähernd vier gleichwertig guten Alben sind im sich selbst verschlingenden Popzeitalter der Neuzeit mehr als rar gesät. Und auch wenn Interpol im Sommer mit U2 auf die Bretter steigen und so versuchen, die Tauglichkeit ihrer Musik in neuen Dimensionen zu erproben - sie werden Coldplay nicht beerben (wollen) und immer eine Band derjenigen bleiben, die ihre dunkle und überhöhte Pose und Majestät zu schätzen wissen.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Interpol kann mehr... 11. September 2010
Von David
Format:Audio CD
Dem Erhalt des Albums gingen wie schon beim Album zuvor bange Wochen des großen Er-Wartens voraus, aber wie vor ein paar Jahren sind auch nach einer Woche aufmerksamen Hörens die Eindrücke zwiegspalten.

Schon nach den ersten Sekunden stellt sich das Gefühl freudigen Wiedererkennens ein, man hört nach zwei Takten: das ist Interpol, und zwar genau so, wie man sie kennt und haben will. Allerdings offenbaren sich dann schon im zweiten und dritten Song dieselben "Problemchen" wie beim Vorgängeralbum: die Band kommt von ihren eigenen Mustern nicht los und verliert sich dann darin, in seinem großartigen Potenzial herumzuirren und verloren zu gehen. Das großartige "Lights" zeigt zwar gleich wieder, was alles möglich ist... - aber der Großteil des Albums beschränkt sich leider wieder nur darauf zu zeigen, was für eine großartige Band Interpol sein KÖNNTE, wenn sie endlich einmal durchgängig und konstant ihre Fähigkeiten abrufen und sich steigern würde. Die Intensität und die Stimmung, die Perfektion im Sound und in den Songs reichen leider nicht an das heran, was mit dem Debutalbum eingeleitet und seinerzeit mit "Antics" zur Perfektion gebracht wurde.

Eines kann und muss übrigens endlich mal gesagt werden: von allen klassischen Qualitäten (Songwriting, Intensität, Style, etc.) konnte man Interpol eigentlich noch nie mit den Bands vergleichen, die sonst so gerne herangezogen werden (Editors, Arcade Fire, etc.), denn dafür besitzt diese Band einfach zuviel Klasse. Allerdings hat sie diese seit "Antics" -Instrumentierung und Produktion hin oder her- leider immer noch nicht weiterentwickeln können, so dass man sich angesichts des Ausstiegs des Bassisten sowie der Soloaktivitäten von Banks vielleicht langsam von der Hoffnung verbschieden muss, dass diese Band vielleicht einmal so groß und so gut wie bspw. Joy Division, etc. werden kann.

Persönlich empfinde ich das Album letztlich als leichte Enttäuschung, aber ich gebe gerne vier Sterne für ein Album, das die Konkurrenz selbst dann traurig aussehen lässt, wenn die Band nur einen Bruchteil ihres Könnens abruft. Aber schade ist es trotzdem...
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1-1-2-3 18. Januar 2011
Von hartmutw
Format:Audio CD
Nur um Zweifeln vorzubeugen: Seit TOTBL bin ich glühender Interpol-Fan und habe sie auch schon 2x live gesehen. TOTBL war der Kracher, "Antics" aber 100%ig auf Augenhöhe. Und selbst der "Drittling" OLTA war noch sehr, sehr gut, wengleich das Heinrich Manoever mich als Singleauskopplung nicht mehr so überzeugen konnte...

Leider ist dieses ihr 4. Album nun das mit Abstand schlechteste. Es wirkt mitunter wie ein 45 Minuten andauernder Singsang ohne besondere Höhen und Tiefen, aus dem einzig "Success" und "Always Malaise" als etwas akzentuierter heraus ragen. Der Rest ist Larmoyanz per Sprechgesang ohne größere Modulationen. Leider wirken auch die Melodien auf Dauer gleichtönig ohne größere Bögen oder Variationen, und die Songs somit insgesamt wenig griffig - fast so, als hätte man die gesammelten B-Seiten veröffentlichen wollen. Wahnsinnig schade - zumal wir nun wieder Jahre auf neue große Interpol-Songs warten müssen.
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But I feel this way ...
Es ist ein Kreuz mit diesem Album. Wie oft muss man es hören, damit der Funke endlich überspringt ... Oft, soviel sei schon mal gesagt. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Peggy veröffentlicht
Das musstebei mir reifen
Ich habe mittlerweile leider nicht mehr so viel Zeit zum Musikhören. Und Interpol sind mir erst bei dem Album Antics begegnet, bin also kein Fan der ersten Stunde. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Gunter veröffentlicht
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Dieses Album ist wie ein Mantra...
Alles fließend.

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Vor 15 Monaten von Sabien veröffentlicht
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Vor 17 Monaten von McLarsen veröffentlicht
Warum?
Da ging mir leider nicht so das Herz auf beim Anhören des lang erwarteten neuen Albums. Zuviel Effekt auf Paul Banks Stimme, zu wenig Gefühl im Gesamtkonzept. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von die_ganze_bittere_wahrheit veröffentlicht
alles juut
if its about the music, then i cant say anything against it, its interpol, my fav. band. they have indeed gone back to the atmosphere they had created with the first studio album,... Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von r.v veröffentlicht
Die erste Enttäuschung...
Gleich vorweg: hier schreibt ein absoluter Interpol-Fan, der alle anderen CD's in- und auswendig kennt und dem diese Band unbeschreibliche Gefühlsmomente beschert hat. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von S. Moser veröffentlicht
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Vor 20 Monaten von Heiko Rau veröffentlicht
Interpol 4
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Vor 20 Monaten von mediapac veröffentlicht
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