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Interpol

Interpol Audio CD
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (26 Kundenrezensionen)
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Musik

Bild des Albums von Interpol

Fotos

Abbildung von Interpol

Biografie

„Our Love To Admire“

In den vergangenen fünf Jahren haben die vier stets distinguiert gekleideten Herren von Interpol den Sprung von New Yorker Lokalmatadoren zu einer weltweit gefeierten Band geschafft. Erreicht haben sie dies durch eine äußerst strenge Arbeitsmoral, die sie zu Hunderten von Konzerten zwischen Tampa und Tokio antrieb, durch einen Hang zu ... Lesen Sie mehr im Interpol-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (3. September 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Cooperative Music (Universal)
  • ASIN: B003UERZ6U
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (26 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 16.376 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Success 3:25EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  2. Memory Serves 5:01EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  3. Summer Well 4:02EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  4. Lights 5:37EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  5. Barricade 4:08EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  6. Always Malaise (The Man I Am) 4:13EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  7. Safe Without 4:39EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  8. Try It On 3:40EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  9. All Of The Ways 5:16EUR 0,99  Kaufen 
Anhören10. The Undoing 5:11EUR 0,99  Kaufen 


Produktbeschreibungen

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Die New Yorker Post-Punk-Band Interpol weckt alleine schon durch den schlichten Namen Interpol Erwartungen. Deuten Bandnamen doch oft an, dass man sich versucht neu zu definieren. Soweit geht die Band mit ihrem prägnanten Rock-Noire-Sound aber nicht, die Modifikationen finden sich aber im Detail, und vielleicht hätten Interpol mit der Selbstbetitelung bis zum fünften Werk warten sollen, denn die Dressman aus dem Big Apple werden dann ohne Bassist und Keyboarder Carlos Dengler auskommen müssen, was zwangsläufig zu Veränderungen führt. An diesen Aufnahmen war er aber noch bis zum Ende beteiligt, danach ersetzten ihn live zunächst David Pajo (Tortoise) und Brandon Curtis von den Secret Machines.

Interpol machen in Statements zu dieser Platte deutlich, dass das Quartett in Alan Moulder ein fünftes Quasi-Mitglied sehen und ihm viel Vertrauen schenkten. Immerhin legte der Brite als Mixer schon seit Dekaden seine Hände an pophistorische Alben von Depeche Mode, Suicide, The Jesus And Mary Chain, My Bloody Valentine, Smashing Pumpkins, U2 oder NIN. Interpol, das wieder in den von Jimi Hendrix aufgebauten Electric Lady Studio in ihrer Heimatstadt entstand, zieht bei deutlich reduziertem Tempo dunkle Kreise. Es sorgt für eine schwermütige Stimmung, lässt romantische Emotionen aufkommen und klingt noch bedrohlicher und intensiver. Während ihr Pendant, die englischen Editors, sich auf In This Light And On This Evening Richtung Pop öffneten und neue Zutaten für ein erfolgreiches Rezept zufügten, kehren sich Interpol eher nach innen. Was natürlich weniger effektvoll aber nicht zwangsläufig reizlos ist. --Sven Niechziol

Produktbeschreibungen

CD

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Kundenrezensionen

4.4 von 5 Sternen
4.4 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
32 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Verwirrung begann ... 31. August 2010
Von Mapambulo TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
... vor einigen Monaten damit, dass Sam Fogarino, Drummer der New Yorker Band, für den Herbst dieses Jahres eine Rückkehr zu den Wurzeln der Band in Aussicht stellte, Sänger Paul Banks wiederum meinte, das neue Album würde noch orchestraler, noch vielschichtiger werden als das vorangegangene. Nun, bandinterne Abstimmungen sind offensichtlich ihre Sache nicht - wer das vierte Album schon gehört hat, weiß aber, dass sie irgendwie beide Recht behalten haben. Bassist Carlos Dengler im Übrigen sagte damals gar nichts, sondern quittierte einfach den Dienst (was interessanterweise den Fokus vom aktuellen Album ein Stück weit auf das kommende verschiebt, denn am jetzt vorliegenden hat er, soviel ist verbürgt, noch federführend mitgearbeitet). Nun gilt der Bassist ja gemeinhin nicht als stilprägend oder maßgeblich für das Schaffen einer Band. Für eine Gruppe wie Interpol aber, deren Sound sich im Grundschema an einer starken Basslinie orientiert ist dieser Verlust jedoch mehr als bemerkenswert und es wird interessant sein zu sehen, ob der gefundene Ersatz (David Pajo/Slint) die Lücke in der kommenden Zeit zu schließen vermag.

Wie erwähnt ist das neue Album ein eher unentschiedenes geworden, vereint es doch all die Merkmale, die Interpol im Laufe der Zeit in ihren Sound haben einfließen lassen. Wenn also das erste Album "Turn On The Bright Lights", zu Recht bei den Fans der ersten Stunde in unerreichbare Höhen gehoben, wenn also dieses Album das dunkle und noch unbehauene Erweckungswerk war, Nachfolger "Antics" der geglättete, tanzbarere Nachfolger und "Our Love To Admire" vor drei Jahren mit Komplexität und großer, oftmals theatralischer Geste nicht gerade geizte, dann steht Album Nummer vier am Scheideweg und weiß noch nicht so recht, welche Richtung es einzuschlagen gilt.

Im Vergleich zum Vorgänger fehlt zwar das gewaltige, überbordende Pathos und stilvolle Drama solcher Songs wie "Pioneer To The Falls" und "Rest My Chemistry", so groß wollte man es offensichtlich nicht wieder machen. Es gibt aber, und das gefällt, keinen Ausreißer nach unten wie die tendenziell eher schwachen "The Heinrich Maneuver" und "Who Do You Think?". Auffällig an den neuen Sachen ist zudem eine ungewohnte Leichtigkeit, die manchem der Stücke anhaftet, schon der Start mit "Success" gerät nicht so düster und enigmatisch wie Untitled" oder Next Exit", auch bei "Summer Well" und "Try It On" überwiegen eher die milderen Akkorde. Schwerpunkt bleibt natürlich die Schwermut - im schattigen Moll hatten und haben Interpol noch immer ihre besten Momente: Schleppend, träge und nicht eben freudestrahlend sägt sich bei "Memory Saves" im Hintergrund eine Gitarre durch's düstere Panorama, begleitet vom dumpfen Beat Fogarinos und Banks klagender Stimme. Die Single "Lights" wächst im Kontext des Albums zu erstaunlicher Größe und holt das nach, was sie als erwartungsüberladene erste Vorauskopplung noch nicht zu zeigen vermochte. Tonnenschwer und tieftraurig, der Bass rollt und die Klage erfreut in ihrer Schönheit das melancholische Gemüt. Später gesellt sich zum traurigen Triumvirat noch "Safe Without" hinzu, mit seinem hypnotischen Eingangsriff, den polternd blechernen Percussions und den fernöstlichen Ausschmückungen sicher einer der Höhepunkte des Albums.

Nicht außer Acht lassen kann man auch die Parallelen der aktuellen Songs zu Paul Banks Soloveröffentlichung aus dem Jahr 2009 unter seinem früheren Pseudonym Julian Plenti - experimentierfreudiger und zugleich seltsam verinnerlicht präsentierte sich hier der empfindsame Frontmann. Nicht wenig davon findet sich beim bezaubernden "Always Malaise (The Man I Am)" wieder, und auch das abschließende "The Undoing" mit seinen sparsamen Arrangements und den spanischen Texteinschüben verweist auf Banks gefühlvolle Selbstbetrachtungen, beide passen hier bestens ins Konzept.

Letztendlich kann man sagen, dass ihnen zwar nichts Übermenschliches, aber gleichwohl Großes gelungen ist mit diesem Album und wer die Überraschung vermisst dem sei gesagt, dass diese durchaus auch in der qualitativ hochwertigen Kontinuität liegen kann. Bands mit annähernd vier gleichwertig guten Alben sind im sich selbst verschlingenden Popzeitalter der Neuzeit mehr als rar gesät. Und auch wenn Interpol im Sommer mit U2 auf die Bretter steigen und so versuchen, die Tauglichkeit ihrer Musik in neuen Dimensionen zu erproben - sie werden Coldplay nicht beerben (wollen) und immer eine Band derjenigen bleiben, die ihre dunkle und überhöhte Pose und Majestät zu schätzen wissen.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Stilsicherer, souveräner Klassiker 5. September 2010
Von patlin34
Format:Audio CD
Mit dem neuen Album schärfen Interpol konsequent ihr stilsicheres Profil und entledigen sich souverän aller unnötigen und unsinnigen Vergleiche mit Joy Division oder Editors.

Die Songstrukturen sind deutlich anspruchsvoller, als auf den bisherigen 3 Alben. Der Sound ist facettenreicher und tiefer. Und dennoch ist das Album nicht gut nach dem ersten Eindruck. Es erschließt sich, wie die anderen Rezensienten auch geschrieben haben, erst nach mehrmaligem, aufmerksamen Hören. Dann entfaltet es eine in sich geschlossene, zeitlos elegante Größe und hat von allen bisherigen Interpol Alben am ehesten das Format eines zeitlosen Klassikers. Auch und grade weil auf einen offensichtlichen Singlehit verzichtet wurde.

4 Sterne vergebe ich, weil ich das Gefühl habe, dass Interpol sich noch weiter steigern können und noch viele sehr große Songs in sich haben.

Ein Wort noch zur Aufmachung der CD: ich frage mich immer mal wieder, ob Musikverlage und Bands sich bewusst vom Medium CD verabschieden, um in naher Zukunft ganz auf downloads zu setzen. Denn das Booklet des Albums enthält nichts, als ein paar nette, aber letztlich belanglose Bilder, während man bei iTunes das Album inklusive Bonustrack für weniger Geld bekommt. Da gibt es also eigentlich keinen einzigen Grund mehr, die CD zu kaufen. Schade.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fast alles wie gehabt 15. August 2010
Von ROTT TOP 100 REZENSENT
Format:Audio CD
Gegenläufiger können die Ankündigungen gar nicht sein, die Interpol bisher hat entweichen lassen. Während eine Hälfte der Band angekündigt hat, dass das selbstbetitelt 4. Album mehr orchestraler werden würde, und Musik enthalten würde, die mit "nothing they'd done before" beschrieben wurde, lies die andere Hälfte verkünden, dass das Album ein "fallback" wäre, ein Rückfall zur Atmosphäre Ihres Debüts. Dazu kommen dann noch der Ausstieg des Bassisten und der Versuch, ohne Major Label auf eigenen Beinen stehen zu können. Fan Herz, was für eine Melange aus undurchsichtigen Nebeln brauchst Du mehr, um voller Vorfreude und Erregung bis zum Hals zu schlagen?

Alles halb so schlimm, schon die bereits veröffentlichen Tracks (LIGHTS, von der Webpage und BARRICADES die Single) zeigen den Weg deutlich auf. Während LIGHTS ein sehr atmosphärischer Track ist, der sich langsam seinen Climax entgegenreckt, ist BARRICADE die typische Interpol Single. Angetrieben von einer Rhythmus Sektion, die in typischer Manier die Stimmung setzt, um dann von den wundervollen Gitarren weitergetragen zu werden. Der Track erscheint aber tatsächlich trotz seiner Melodie sehr rau und erinnert damit stark an das Debüt.

Wo bleibt das zuvor noch nie gehörte? Es wird sehr sachte in das fragile Interpol Universum eingeflochten. ALWAYS MALAISE ist sehr stark vom Klavier getragen, Paul Banks singt in einer Wärme, die bis dahin selten enthalten war. Ebenso aufgebaut ist TRY IT ON, allerdings wird dieser Song durch die spät einsetztenden Gitarren und die (auch neu) elektronischen Spielereien zu einer wahren Explosion getrieben, herrlich. Ausserdem finden wir noch weitere sachte und kluge Neuerungen, Paul Banks im Falsett (im Opener SUCCESS), spanische Texte, Salsa Elemente (Achtung, lieber Fan, im Schlusstrack THE UNDOING, nicht erschrecken ;-), Trompeten. Aber wie schon gesagt, alles sachte und sehr klug in den typischen Interpol Sound eingeflochten.

Und den gibt es en masse. Der pumpende, die Songs treibende Bass, die typischen Riffs von Daniel Kessler, die sonore Stimme von Paul Banks, die zusammen eine getragene düstere Atmosphäre erzeugen, die irgendwo zwischen Joy Division und Shoegazing genau die Sehnsüchte und Erwartungen der Fangemeinde trifft. Schönste Beispiele sind neben der Single BARRICADE, auch SUMMER WELL, das mit seiner klaren Melodien auch auf die ersten beiden Alben gepasst hätte, oder ALL THE WAYS, das wirkt wie ein schwarzes Loch, in dem sich alle Interpol Zutaten verschmelzen, um den Hörer für immer aufzunehmen. Wie in einem langsam aufziehenden Sturm - mit Banks wie im Traum sich wiederholend "I know the way you will make it up, make it up for me" - wird die Stimmung immer bedrohlicher, Gitarren schrauben sich hoch und Orgeln geben dem ganzen noch den letzten Anstrich ... um einer der schönsten dunkle Interpol Momente zu werden.

Ein Klasse für sich, kein Fan wird enttäuscht sein von den neuen, alten Interpol.
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4.0 von 5 Sternen But I feel this way ...
Es ist ein Kreuz mit diesem Album. Wie oft muss man es hören, damit der Funke endlich überspringt ... Oft, soviel sei schon mal gesagt. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Peggy veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Das musstebei mir reifen
Ich habe mittlerweile leider nicht mehr so viel Zeit zum Musikhören. Und Interpol sind mir erst bei dem Album Antics begegnet, bin also kein Fan der ersten Stunde. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Gunter veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen 1-1-2-3
Nur um Zweifeln vorzubeugen: Seit TOTBL bin ich glühender Interpol-Fan und habe sie auch schon 2x live gesehen. TOTBL war der Kracher, "Antics" aber 100%ig auf Augenhöhe. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Januar 2011 von hartmutw
4.0 von 5 Sternen Keine unliebsamen Überraschungen
Die heißersehnte und langerwartete neue selbstbetitelte Platte von den New Yokern Melancholikern Interpol tritt in gewohnt düsterer und schwermütiger Manie(r)... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Januar 2011 von Marina G.
3.0 von 5 Sternen Anfang, Mitte, Ende
Interpol zählen zu den erfreulichen Retromusikern des vergangenen Jahrzehnts, bin ich doch stets der Meinung, das gut geklaut besser ist als Editors ... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Dezember 2010 von McLarsen
3.0 von 5 Sternen Warum?
Da ging mir leider nicht so das Herz auf beim Anhören des lang erwarteten neuen Albums. Zuviel Effekt auf Paul Banks Stimme, zu wenig Gefühl im Gesamtkonzept. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Oktober 2010 von die_ganze_bittere_wahrheit
5.0 von 5 Sternen alles juut
if its about the music, then i cant say anything against it, its interpol, my fav. band. they have indeed gone back to the atmosphere they had created with the first studio album,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Oktober 2010 von r.v
3.0 von 5 Sternen Die erste Enttäuschung...
Gleich vorweg: hier schreibt ein absoluter Interpol-Fan, der alle anderen CD's in- und auswendig kennt und dem diese Band unbeschreibliche Gefühlsmomente beschert hat. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Oktober 2010 von S. Moser
5.0 von 5 Sternen So wird das nie was mit dem Mainstream...
Da ist er nun, der meinerseits lang erwartete vierte Longplayer der New Yorker Postpunks in Nadelstreifen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. September 2010 von Heiko Rau
5.0 von 5 Sternen Interpol 4
Die New Yorker Band ein unglaublich gutes Album, das verlassen der Band von Carlos, wird dieser nicht schaden, sie werden Ihren Weg gehen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. September 2010 von mediapac
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