Das relativ dünne Buch versucht kurz und knapp, die zivilrechtlichen Aspekte der Internetnutzung abzudecken. Dabei werden die Rechtsgebiete IPR, Vertragsrecht, Verbraucherschutz durch das AGBG, HaustürwiderrufsG und VerbrKrG, Urheber- und Wettbewerbsrecht dargestellt. Ausblicke auf die europäische Fernabsatzrichtlinie runden das Werk ab. Fachlich läßt sich sagen, das das Werk die meisten rechtlichen Probleme der Praxis anspricht und dazu Lösungsvorschläge bereithält. Nicht verständlich ist allerdings, daß der Autor für eine Analogie zu § 126 BGB, der Norm für die Schriftform von Willenserklärungen, und § 4 VerbrKG plädiert, wenn ein E-Mail digital signiert ist. Diesbezüglich kann dem Autor nicht zugestimmt werden, da die materiellrechtlichen Konsequenzen einer digital signierten Willenserklärung absichtich nicht geregelt wurden, so daß es an der Planwidrigkeit der Regelungslücke fehlt. Ansonsten ein gelungenes und gut zu lesendes Werk, das aber recht teuer ist.