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Interaktion. Menschliche Probleme und Familientherapie
 
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Interaktion. Menschliche Probleme und Familientherapie [Broschiert]

John H. Weakland , Paul Watzlawick
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Produktinformation

  • Broschiert: 526 Seiten
  • Verlag: Piper, München; Auflage: [1. - 10. Tsd.] (1990)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492112226
  • ISBN-13: 978-3492112222
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 494.546 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Klaus Roth TOP 100 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Das vorliegende Buch ist eine repräsentative Auswahl au 9 Bücher(von denen insgesamt 14 fremdsprachige Ausgaben erschienen) und den 130 Artikeln, die zwischen 1965 und 1974 von den Mitgliedern der Palo-Alto-Gruppe veröffentlicht wurden.
Es handelt sich also um einige Vorläufer der beiden Bücher

Menschenliche Kommunikation - Formen, Störungen, Paradoxien
Lösungen - Zur Theorie und Praxis menschlichen Wandels

Im Gegensatz zu den Nachfolgern wird hier das Umdenken vom Ursach-Wirkung-Denken hin zur Interaktion sehr genau erklärt. Die Ideen der Gruppe waren zu dieser Zeit wirklich innovativ und brachen alle damals bestehenden Regeln.
Die Autoren lassen dementsprechend den Leser ihre eigene Begeisterung spüren und gehen sogar stellenweise mit viel Ironie zu Werke(z. B. in der Arbeit "Gegen Revisionismus und Deviation".

Es erscheint zwar vieles theoretisch, ist dafür aber extrem lehrreich. Auch viele grundsätzliche psychologische Begrifflichkeiten(wie Symmetrie und Komplementarität) werden hier schön und anschaulich erklärt.
die ebenfalls von Mitgliedern der Palo-Alto-Gruppe veröffentlicht wurden. Ich fand durch die einzelnen Beiträge vieles verständlicher als in den beiden oben aufgeführten Büchern. Wer eines der oben genannten Bücher oder ein anderes Buch von oder mit Paul Watzlawick las, wird verstehen, was ich damit meine. Die Schriften waren(zumindest für mich) nur schwer verdaulich und diese kurzen Arbeiten wesentlich angenehmer.

Die Artikel sind von der Reihenfolge her durchdacht geordnet und durch einige kurze und sinnvolle Kommentare der beiden Herausgeber ergänzt.

Aus dem Inhalt:

Paul Watzlawick
Vorwort

1. Kapitel: Theorie

Don D. Jackson
Das Studium der Familie

Don D. Jackson
Familienregeln: Das eheliche Quid pro quo

Jay Haley
Ansätze zu einer Theorie pathologischer Systeme

Antonio Ferreira
Familienmythen

Paul Watzlawick, Janet Beavin
Einige formale Aspekte der Kommunikation

2. Kapitel: Forschung

Carlos E. Sluzki, Janet Beavin
Symmetrie und Komplementarität. Eine operationelle Definition und eine Typologie von Zweierbeziehungen

Paul Watzlawick, Janet Beavin, Linda Sikorski, Betty Mecia
Schützlinge und Sündenböcke in pathologischen Familien

Jules Riskin, Elaine E. Faunce
Familieninteraktionsskalen

3. Kapitel: Ausbildung

Arthur M. Bodin
Die Rolle des Video-Geräts in der Ausbildung von Familien-Therapeuten

Loren R. Mosher, Ann Reifman, Alma Menn
Eigenschaften nicht formal ausgebildeter Therapeuten-Assistenten

4. Kapitel: Normalität, Neurose, Psychose

Don D. Jackson
Der Mythos der Normalität

John H. Weakland
Grundlegende soziokulturelle Probleme der Schizophrenieforschung

Don D. Jackson
Schizophrenie: Der nosologische Nexus

Carlos E. Sluzki, Janet Beavin, Alejandro Tarnopolski, Eliseo Verón
Transaktionelle Disqualifikationen. Untersuchungen über die Doppelbindung

Carlos E. Sluzki, Eliseo Verón
Die Doppelbindung als allgemeine pathologische Situation

5. Kapitel: Wandel

Don D. Jackson, Irvin Yalom
Eine familientherapeutische Intervention in langfristiger Behandlung

Richard Fisch
Widerstand gegen Wandel unter Psychiatern

John H. Weakland, Richard Fisch, Paul Watzlawick, Arthur Bodin
Gegen Revisionismus und Deviation

6. Kapitel: Familienmedizin

Don D. Jackson
Die Familienpraxis: Ein ganzheitliches medizinisches Modell

Don D. Jackson, Irvin Yalom
Familienaspekte der ulzerierenden Kolitis

Norma H. Davies, Elaine Hansen
Fokus Familie. Ein Übergangsheim in einer Abteilung für körperliche Rehabilitation

Elaine Sorensen
Die Familie und ihre alternden Angehörigen

Fred C. Hoebel
Kranzarterienerkrankungen und Familieninteraktion. Zum Problem der Verminderung der Gefahrenfaktoren

John H. Weakland
Familiensomatik - Eine vernachlässigte Chance

John H. Weakland
Konflikte zwischen Liebe und Familienbindung in chinesischen Filmen

Viele grundsätzliche Begriffe wie Komplementarität und Symmetrie werden in dem vorliegenden Buch schön und anschaulich erklärt.
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Das war der erste Versuch 12. Oktober 2011
Format:Taschenbuch
..., denn bisher habe ich nur von Psychologie gelesen, welche auf eine einzelne Person zugeschnitten war.
Dabei ist es ganz einfach:
Wenn der Mensch aufgrund seines Seelenlebens, einzigartig wie er nun einmal ist, sich in "Gesellschaft" begibt, dann ist allein seine Anwesenheit, sei es nun einmal nur "in den Köpfen der Anderen" oder als greifbare Person, eine Interaktion, das heißt, er beinflöußt die "Gesellschaft". Diese Tatsache und die sich daraus ergebenden Folgen sind in diesem Buch aufgezeigt. Und zwar nicht in Bezug zu den einzelnen Menschen, sondern in bezug zum System innerhalb dieser "Gesellschaft", wobei unter Gesellschaft hier insbesondere Die Familie ausgewähl wurde, da dort die Anzahl der Interaktionen die meisten sind und sich diese Gesellschaft am besten isoliert betrachten läßt.

Dieses Thema wird gut aufbereitet, Argumente werden, soweit möglich - und das ist meistens der Fall, mit Fakten belegt, die Lesbarkeit des Buches ist gut und, wer Interesse hat an systemischer und interaktiver Psychologie, für den ist es wunderbar.
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