Sie sieht gut aus, die Internova Nummer 1. Und die Absicht dahinter ist noch besser. Ein Science Fiction Magazin für all die wahren Fans. Die Leseratten in den Kleinstaaten, die keine Chance haben, etwas anderes als kommerzielle Massenware zu verschlingen. Für Autoren, sich gegen die Übermacht der Angloamerikaner auf dem zum Gewinn verdammten Buchmarkt niemals durchsetzen können. Und die Geschichten sind buchstäblich phantastisch. Von Kroatien über Israel nach Argentinien. Kaum zu glauben, dass dort richtig gute SF geschrieben wird. Und anspruchsvolle noch dazu. Das muß ein Selbstläufer sein. Das dachte nicht nur die Herausgebertroika Hahn/Hilscher/Iwoleit. Und nun? Hat die Internova 1 Sammlerwert, denn eine 2 wird es nicht geben. Von schlechten Verkaufs- und Abonementzahlen gebeutelt wurde das Handtuch geworfen. Eine traurige Geschichte. Aber Kopf hoch, Fans in aller Welt, die Zukunft liegt noch vor uns.