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Intensivstation Sehnsucht: Blühende Geheimnisse im Kino Pedro Almodóvars.  Psychoanalytische Streifzüge am Rande des Nervenzusammenbruchs
 
 
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Intensivstation Sehnsucht: Blühende Geheimnisse im Kino Pedro Almodóvars. Psychoanalytische Streifzüge am Rande des Nervenzusammenbruchs [Taschenbuch]

Manfred Riepe
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 260 Seiten
  • Verlag: Transcript; Auflage: 1., Aufl. (September 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3899422694
  • ISBN-13: 978-3899422696
  • Größe und/oder Gewicht: 22,4 x 13 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 638.066 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Manfred Riepe führt den Leser sehr konsequent durch Almodóvars Universum, indem er zu jedem Film prägnante und spannende Analysen liefert, die kühn in die Tiefe gehen, ohne dabei an Verständlichkeit und stilistischer Leichtigkeit zu verlieren. Vor allem gelingt es ihm, Strukturen aufzuzeigen, die dem gesamten Werk des spanischen Regisseurs zugrunde liegen und somit dem Leser ein theoretisches Instrument in die Hand zu geben, mit dessen Hilfe er sich im verschachtelten Labyrinth der Filme von Almodóvar besser orientieren kann." www.f-lm.de, 18.2.2006 "'Psychoanalytische Streifzüge am Rande des Nervenzusammenbruches' heißt der zweite Untertitel des Buches. Man hat allerdings nie den Eindruck, daß der Autor in dieser Weise gefährdet war. Seine Analysen sind klug und vernünftig, sie ergeben Sinn. Das ist angesichts des 'Labyrinths der Leidenschaften' im Werk Almodóvars keine geringe Leistung." Filmgeschichte, 20 (2005) "Manfred Riepes Untersuchung 'Intensivstation Sehnsucht' fragt mit den Mitteln der Freudschen Psychoanalyse und ihrer Revision durch Lacan nach der Art und Weise, wie Almodóvars Melodramen aus der Banalität und der Realismus aus der Fiktion entstehen. Riepes 'psychoanalytische Streifzüge am Rande des Nervenzusammenbruchs' decken viele der in den Filmen Almodóvars blühenden Geheimnisse auf." www.kino-zeit.de, 4 (2005) "Als progressiver Grenzgänger zwischen Wissenschaft und Wissenspragmatik hat sich der [transcript]-Verlag in der letzten Zeit mit spannenden und interessanten Veröffentlichungen zur Film- und Medientheorie hervorgetan. Nach seinem psychoanalytischen David-Cronenberg-Buch ('Bildgeschwüre') erscheint dort auch 'Intensivstation Sehnsucht. Blühende Geheimnisse im Kino Pedro Almodóvars' des Frankfurter Filmjournalisten Manfred Riepe, der seinen durch Freud und Lacan geschulten Blick nun auf die leidenschaftlichen Melodramen des spanischen Kultregisseurs richtet. Film für Film wird einer eingehenden Betrachtung unterzogen, wobei diesmal ein erweiterter kulturanalytischer Ansatz Anwendung findet, der die psychoanalytischen Grenzen aufbricht. Ein bewusstseinserweiterndes Erlebnis." Ikonen, 5 (2005) "In Manfred Riepes Buch über den spanischen Regisseur fügen sich filmische Strukturen und psychoanalytische Theorie [...]sinnvoll zusammen. Riepe legt weder den Autor noch seine Figuren auf die Couch, und er versteht Almodovars Werk auch nicht als blanke 'Illustration' der Schriften Freuds und Lacans. Hier kommen beide zu ihrem Recht: die ebenso präzise wie verständlich gefassten Theoreme und die Filme [...]. Das Beste an dem Buch aber ist, dass es implizit mit der Vorstellung aufräumt, die Psychoanalyse sei dazu da, um irgendwen von irgendetwas zu 'heilen'. Das Unidentische wird den Figuren nicht ausgetrieben; vielmehr sind die schillernden Geschlechterverhältnisse, die wechselnden und oft schwer fassbaren sexuellen Orientierungen von Amodovars Heldinnen [...]einfühlsam erläutert." Katharina Grimnitz, epd-Film, 3 (2005) "Der renommierte Fernseh- und Filmkritiker Manfred Riepe widmet sich in seinem kürzlich erschienenen Werk den besonderen Eigenarten der Erzählungen des vom Undergroundfilmer zum gefeierten Oscarpreisträger aufgestiegenen Regisseurs. Wie schafft es Almodvar, seine Zuschauer mit seinen Melodramen immer wieder in den Bann zu ziehen? Abnutzungserscheinungen oder gar Ideenlosigkeit schließen seine teils kitschigen, gleichzeitg kunstvollen Geschichten von vornherein aus. Schritt für Schritt, Film für Film analysiert und kommentiert Riepe das Werk und kommt dabei dem Phänomen Almodovar auf die Spur." www.3sat.de "Ein Buch, das man mit Gewinn liest und dassich gut mit eigenen Gedanken und Eindrücken beim Schauen von Almodóvars Filmen amalgamiert. Sei es als Amuse-bouche, sei es als abschliessendes, nächtliches Truffe, es hat seinen Platz. Nur eines kann es nicht: Uns die 'Pièce de resistance', den Almodóvarfilm zum Hauptgang ersetzen." Christian Kläui, Riss, 63 (2

Kurzbeschreibung

Lesbische Nonnen spritzen Heroin, geschrumpfte Liebhaber leben im Exil einer Damenhandtasche, und Frauen entpuppen sich als Männer, die Frauen imitieren - Pedro Almodóvars Gratwanderungen zwischen Travestie und Tragik, Komödie und Melodram, Kitsch und Kunst haben eines gemeinsam: Verschachtelte Erzählungen entführen den Zuschauer in ein »Labyrinth der Leidenschaften«. Wegweiser in diesem Labyrinth ist die Psychoanalyse: Ohne Almodóvar auf die Couch zu legen, zeigt der Autor vom frühen Undergroundfilm über das oscarprämierte späte Werk bis hin zum neuen Film »La mala educación« (»Schlechte Erziehung«), dass »am Rande des Nervenzusammenbruchs« und am »anderen Schauplatz« Freuds die gleiche Sprache gesprochen wird.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
Zizek-Manierismen? 11. Mai 2008
Von Marcus Held VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Seit dem Erfolg von S. Zizeks Anwendung von Lacan auf Filme wimmelt es an Versuchen dies Erfolgskonzept auch auf andere Filme und Regisseure anzuwenden. Dies gelingt in den wenigstens Fällen überzeugend oder führt einfach nur zu grotesken Ergebnissen. Was ist nun vom Buch von Manfred Riepe zu halten?
Riepe nimmt zunächst den Weg über die Biographie, um dann im Durchgang durch das Werk von Almodovar seine Beobachtungen und Deutungen vorzunehmen. Dies in einer entschlackten und durchaus überzeugenden Weise. Seine Deutungen zeigen, wie sich eine einheitliche Deutungsstruktur und -kultur beobachten lässt, ohne jedoch dabei die Filme über einen Kamm zu scheren. Es gelingt ihm durch das Substitutionstheorem für einige Filme eine schlüssige Analyse zu liefern, die in dieser Form noch nicht vorlag. Riepe erweist sich als ein guter Beobachter und zeigt Querverbindungen im Werk von Almodovar auf, die einladen die Filme nochmals intensiver zu schauen. Die vorgetragenen Thesen und Deutungen der Filme changieren sehr in ihrer Qualität und Durchdringungskraft. Aber dies ist auch die große Stärke des Buches, da über den Inhalt und die Deutungen zünftig gestritten werden kann. Nicht das schlechteste für ein Buch und es fordert dazu heraus mit anderem Blick die Filme nochmals zu schauen.
Empfelenswert ist dies Buch allemal, da es immer noch im Gegensatz zu Zizeks Büchern lesbar ist und genügend Platz lässt für Widerspruch und Zustimmung....
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3 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Almodóvar-Wegweiser 4. März 2006
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Filme von Pedro Almodóvar sind nicht gerade leicht zu entschlüsseln. Die Handlungsstränge wirken oft hoffnungslos verschachtelt, und sogar eine Nacherzählung bereitet erhebliche Schwierigkeiten. Der faszinierende Einruck bleibt, aber auch die unendlichen Fragen, was das alles eigentlich zu bedeuten hatte. Für all diejenigen, die in Almodóvars Filmen mehr als bunte Oberfläche erkennen wollen, ist dieses Buch hervorragend geeignet, das analytischen Tiefgang mit stilistischer Leichtigkeit verbindet. Am Anfang wird man in die Biographie des Regisseurs eingeführt, die sich als sehr wichtig für das Verständnis seines künstlerischen Schaffens erweist. Dann werden nacheinander alle der bisher erschienen Spielfilme Almodóvars besprochen, wobei die Handlung immer so prägnant umrissen wird, dass die Analysen auch für diejenigen Leser geeignet sind, die das Werk des spanischen Regisseurs noch überhaupt nicht kennen. Aber auch langjährige Kenner und Verehrer Almodóvars werden sicherlich erstaunt sein über die neuen Horizonte, die dieses Buch in Bezug auf die Interpretation seiner Filme eröffnet.
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7 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von arndt_33
Format:Taschenbuch
Am Anfang wird man in die Biografie Almodovars eingeführt, weil diese wichtig für das Verständnis seines Werks ist. Für das Schaffen eines Menschen ist die Biografie immer wichtig. Aber es sollte klar sein, dass dies nur eine Möglichkeit des Zugriffs für das Werkverständnis ist. Sie sollte deshalb nicht nur gut begründet werden, sondern in den Interpretationen auch adäquat berücksichtigt werden. Dass ist in diesem Buch nur grob und teils inkonsequent der Fall.

Herr Riepe arbeitet Almodovar an Lacan ab. Nicht erst seit Monaco in den frühen achtziger Jahren ist dieser Ansatz umstritten. Seitdem sind seine Probleme weitgehend ausdiskutiert und er ist umstrittener geworden denn je, auch wenn manche wenige Autoren ihn noch für sinnvoll halten.

Aus der Problemlage ergeben sich zwei Notwendigkeiten: erstens die zur allgemeinen Begründung des Ansatzes unter Berücksichtigung der berechtigten und plausiblen Kritik, zweitens die zur Begründung der besonderen Relevanz für Almodovar. Beides leistet das Buch nicht, auch wenn hier oder da mal ein in Nebel gehüllter Atemzug vernehmbar ist.

Herr Riepe erklärt zu Beginn seines Buchs, dass er Lacan mitunter verlässt um sich selbst die Möglichkeit zur Kritik an der Arbeit anderer Autoren zu eröffnen, die nicht mit Lacan argumentieren. Mit Verlaub, der einfache Hinweis darauf reicht nun wirklich nicht aus. Da muss im Einzelfall transparent gemacht werden, wie das funktionieren soll und was geschieht, wenn man bestimmte Argumente in einen anderen methodischen Zusammenhang zwingt. Macht der Autor aber auch nicht.
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