Wie bereits der erste Teil, so ist auch Sarahs Ranch 2 fröhlich und sympathisch.
Neueinsteiger haben genug Zeit, das Spiel kennen zu lernen und die hübsche Grafik zu genießen, bevor die eigentlichen Herausforderungen beginnen. Wer den ersten Teil gespielt hat, wird Ähnlichkeiten entdecken und sich vermutlich über ein paar neue Ideen freuen:
Nicht nur, dass es in der Premium-Version einen Endlos-Modus gibt und das Spiel in der Vollversion länger ist. Es gibt auch ein paar neue Ideen, von denen mir eine besonders gefällt, Sarah geht nämlich sonntags angeln.
Mein einziger Kritikpunkt diesmal: Die Musik finde ich nervtötend. Da hilft nur noch der Regler.
Großer Pluspunkt, wie in Teil 1: Die Steuerung ist komfortabler als bei vielen anderen Spielen, in denen eine Figur gelenkt werden muss. Jeder Punkt, den Sarah anlaufen soll, wird nämlich mit Häkchen versehen, wodurch man sicher ist, dass sie tut, was sie soll. So entsteht keine überflüssige Nerverei, sondern man kann sich voll und ganz auf die Aufgaben konzentrieren.
Das Prinzip ist das gleiche wie zuvor: Man sät, erntet, gießt, stellt Produkte her (jagt Krabben, noch eine neue Idee) und all das, indem man Sarah hin- und her scheucht. Denn die Kunden warten auf ihre Bestellungen. Für erfüllte Limits wird man bezahlt, für gesparte Zeit gibt es Trinkgeld, von dem man Nützlichkeiten im Laden kaufen kann. Da Tiere langsam produzieren, einige Pflanzen langsamer wachsen als andere, will wohl überlegt sein, was man wann tut. Natürlich gibt es andere Tiere, wehrhafte Ziegen zum Beispiel.
Fazit: Mit Sarah geh ich auch in die Karibik, wenn es denn sein muss. Das Spiel ist fordernd, nett und hübsch.