Das Denken in Projekten ist keine zwar neue Erfindung aber immer noch eine Herausforderung, die Scheurer von der sportlich-spielerischen Seite her angeht. Dieser Ansatz ist einerseits ungewohnt und andererseits erfrischend. Ungewohnt deshalb, weil er nicht die Reihe der vielen drögen Lehrbücher erweitert, die ellenlang über Voraussetzungen, Bedingungen, Methoden....aufklären (was beim Leser i.d.R. einen schleichenden Ermüdungseffekt hervorruft) oder der „Tipps-und Tricks-Kompendien“, die Rezepte unterbreiten, die kein Mensch „nachkochen“ kann. Scheurer geht das Thema „intelligent“ an: Projektdenken ist bei ihm nicht auf die betriebliche Seite beschränkt, denn das Nachdenken über den eigenen Tellerrand der Erfahrungen und Praxis hat noch niemandem (persönlich) „geschadet“ – im Gegenteil! Diese Erfahrung beherzigt auch der Autor, der bei zahlreichen „Vordenkern“ viele weise Hinweise zu seinem Thema gefunden hat – das macht die Lektüre so erfrischend.