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Wir lernen völlig falsch - in Schulen, Universitäten oder Unternehmen. Warum? Weil wir das Wissen vorher stur einbläuen und erst hinterher fragen. Um aber effizient zu lernen, müsste es genau andersherum passieren. Erst fragen und dadurch Assoziationen wecken, dann festigt sich jedes Wissen wie von selbst. Die Birkenbihl hat diese Logik bereits in zahlreichen Büchern durchdekliniert. Jetzt hat sie praktische Wissensspiele vorgelegt, mit denen sie uns auf die richtige Lernfährte lockt. Verblüffend einfach, aber mit starker Wirkung!
Birkenbihls Grundthese lautet: Spielen macht klug. Jeder Erwerb von Wissen, sagt sie, ist "vollkommen spielerisch möglich". Ihr Buch beginnt ziemlich einfach: "Mit Namen spielen". Ziel ist es, "zu den Buchstaben des Namens Assoziationen zu suchen, die mit diesen Buchstaben beginnen." Beispiel Müller. Folgende Assoziationen wären möglich: M wie Macho. Ü wie überheblich. L wie latent aggressiv. E wie ehrgeizig oder emotional. R wie rigoros. Und schon ist Müller, der Macho, registriert. Dieses Spiel beruht auf der Erkenntnis, dass unser Gehirn auf assoziatives Denken ausgelegt ist. In der nächsten Stufe verwendet man statt Namen Begriffe. Ein weiteres intelligentes Wissensspiel ist das Erstellen von ABC-Listen zu bestimmten Namen und Begriffen. Durch diese Methode entsteht ein riesiger Wissensspeicher mit ABC-Listen und Wortbildern.
Die letzte und höchste Stufe der Wissensspiele ist das Quiz. Ein Quizmaster erstellt über ein ihm bekanntes Thema eine Liste von Fragen und gibt sie an die Mitspieler aus. Die Antworten werden nun geprüft, unter Umständen ergänzt und die Frageliste erneut gestellt. Wichtig ist dabei, zu den jeweiligen Antworten eine Vielzahl von Informationen zu geben. Denn diese Hintergrund-Infos, so Birkenbihl, sind entscheidend, "um das Neue langfristig merken (also lernen) zu können". Der Trick liegt darin: Die Hintergrund-Info wird erst nach der Fragerunde gegeben. Und nicht vorher, wie das in Schulen geschieht. Wissen wird nicht vorgekaut, sondern durch Fragen erworben. Es auszuprobieren lohnt sich!
(c)changeX Online-Magazin für Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft
Kurzbeschreibung
Wie kommt es, dass man sich an die Namen der Superstars erinnert, aber plötzlich nicht mehr weiß, wie der neue Kunde heißt? Warum können wir mit Leichtigkeit komplizierte Informationen zu unseren Hobbies aufnehmen, aber vergessen wichtige Aspekte mitten im Gespräch? Vera F. Birkenbihl weiß, was die Qualität unseres Gedächtnisses bestimmt: Die Art der Wahrnehmung ist entscheidend. Je interessanter die Information ist, umso leichter merken wir sie uns. Denn was wir intensiv und mit allen Sinnen wahrnehmen, bleibt in unserem Gedächtnis besser gespeichert und lässt sich leicht abrufen. In ihrer langjährigen Laufbahn als Trainerin hat die Bestseller-Autorin zahlreiche Methoden zur Kreativitätssteigerung und neue Denktechniken entwickelt und in ihren Seminaren getestet. Zu den beliebtesten gehören Wissens-Spiele, die in einer einzigartigen Kombination aus Assoziation und neuer Information an unser vorhandenes Wissen anknüpfen und Neues hinzufügen. In diesem Buch stellt sie die besten Techniken und Spielvarianten dazu vor: Sie zeigt uns, wie man mit Namen spielt, um sie sich leicht einzuprägen, wie man mit vorhandenem Wissen jongliert und so völlig neue Einsichten erhält, und sie führt ein in die fantastische Welt der Metaphern. Mit Vera F. Birkenbihls gehirn-gerechten Wissens-Spielen" lassen sich Probleme - beruflich wie privat - kreativer und origineller lösen. So wird Lernen zum Kinder-Spiel!