Nach viel Ärger mit On-Board-LAN war ein Wechsel der NICs von Nöten, und nach ein wenig
Suche im WWW bin ich irgendwan bei den CT-Desktop Karten von Intel hängen geblieben. Laut
Reviews auf div. Seiten sollten diese problemlos und vergleichsweise schnell arbeiten, was
mir bei bisher maximal 12 MiB/s und regelmäßigen Verbindungseinbrüchen mit den Onboard-Lö-
sungen mehr als zusagte. Frühere Versuche mit Realtek-basierten Karten waren auch in die Hose
gegangen, sei es durch die gleichen Probleme wie mit Onboard-LAN, oder, wie im Fall von 3 bau-
gleichen Realtek PCIe-GBit-Karten (in 3 Rechnern) mit dem zeitgleichen Ableben 1 Woche nach
Einbau (bei auch max. 12 MiB/s wohlgemerkt).
Die Intel-Karten haben derweil die Wochenfrist überlebt und überzeugen mit 50-80 MiB/s je
nach Dateigröße und -mischung und bisher 100%iger Stabilität. Es sind keine Einstellungen
nötig, die Karten müssen nur eigebaut werden, Treiber von Intel installieren (nicht dabei,
muss runtergeladen werden) und fertig.
Einziger Nachteil, unter Vista gibt es keine Standarttreiber, d.h. die Karten laufen nicht
ohne externen Treiber. Den sollte man also runterladen, bevor man den Onboardkram ausschaltet.
Fazit: Die Intel Karten kosten das 2-3fache anderer GBit-Lösungen, belohnen aber mit etwa
5-8fachen Datenrate im Vergleich zu Onboard-LAN (hier 2x Gigabyte mit P35 und X58 Chipsatz,
1x Zotac nVidia ION) bzw. anderen günstigen NICs. Kaufen, Einbauen, Freuen - die Dinger sind
es wert.