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Integration von Managementsystemen
  
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Integration von Managementsystemen [Gebundene Ausgabe]

Volker Ahrens , Matthias Hofmann-Kamensky


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Produktinformation


Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Das Zusammenführen und Integrieren der Managementsysteme für Qualitätssicherung, Umweltschutz, Arbeitsschutz und Prozesse verbessert deren Anwendbarkeit im Betrieb - vor allem auch für die betroffenen Mitarbeiter - ganz erheblich. Zudem ist eine rationelle Einführung und Pflege der Systeme möglich. Für Qualitäts-, Umwelt- und Sicherheitsbeauftragte in Unternehmen, Berater.

Der Autor über sein Buch

Zum Inhalt
Die Absicht dieses Buches ist, den Leserinnen und Lesern ein Fundament, Beispiele konkreter Umsetzungen und Hilfsmittel vorzustellen. Dabei kommen ausschließlich Fachleute zu Wort, die über eigene praktische Erfahrungen verfügen.

Im ersten Teil werden Anregungen für ein inhaltliches Fundament eines umfassenden Managementsystems gegeben. Volker Ahrens, Mitglied der Geschäftsleitung der KÖNIG METALL GmbH & Co. KG in Gaggenau, setzt sich mit der Frage nach dem Ursprung und der Begründung von Managementsystemen auseinander. Dabei erläutert er auch die zwar selten thematisierten, für das Verständnis jedoch wichtigen ethischen Aspekte der Managementsysteme.

Matthias Hofmann-Kamensky, als Leiter Umwelt, Sicherheit, Gesundheit und Qualität Mitglied der Geschäftsleitung der Ciba Spezialitätenchemie GmbH in Grenzach, stellt den Nutzen integrierter Managementsysteme heraus und erklärt, welche Voraussetzungen gegeben sein oder geschaffen werden müssen.

Anschließend vertieft Volker Ahrens die ethischen Aspekte von Managementsystemen und konkretisiert diese im sog. Stakeholder Value Management. Dieses Konzept kann eine allgemein gültige Grundlage zur Integration aller relevanten Managementaspekte sein, da es ein inhaltlich durchgängig begründetes Fundament bietet.

Die selbständige Unternehmensberaterin und Mitbegründerin desrPartnerschaftsgesellschaft Netzwerk Management Consulting in Berlin, Susanne Kaldschmidt, stellt mit dem Business Excellence Modell der EFQM eine ähnliche Integrationsbasis vor.

Hartwig Schwerdtle, Berater bei der Top-Management-Unternehmensberatung A.T. Kearney in Frankfurt, setzt sich kritisch mit dem klassischen St. Galler Management-Konzept auseinander, das auf Grund seiner Popularität ebenfalls häufig als Integrationsbasis für Managementsysteme vorgeschlagen wird.

Die Infineon Technologies AG integriert ihre Managementaktivitäten in einem dort so genannten Business System. Martin Kling erläutert die Vorzüge dieses Ansatzes, der mit seiner vertikalen und eine horizontalen Strukturierung eine systematische Integrationsbasis bietet.

Mit der Verabschiedung des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich, kurz KonTraG, kommt ein weiterer Aspekt hinzu, der gegenwärtig in das betriebliche Management integriert werden muss: das Risikomanagement. Dieter Horst und Bernd Saitz von der PriceWaterhouseCoopers (PwC Deutsche Revision) erklären aus der Perspektive von Wirtschaftsprüfern, dass dies nicht nur für Publikumsgesellschaften gilt, sondern auch ausstrahlende Wirkung auf Gesellschaften mit beschränkter Haftung hat und damit Einzug in den Mittelstand hält. Sie zeigen, wie eine Verknüpfung mit den übrigen Managementaspekten gelingen kann.

Im zweiten Teil des Buches steht die Ausrichtung von Organisationen an Prozessen sowie die prozessorientierte Dokumentation von Managementsystemen im Vordergrund. Volker Ahrens und Matthias Hofmann-Kamensky weisen in ihrem gemeinsamen Beitrag darauf hin, dass diese beiden Ansätze nicht ohne weiteres gleichgesetzt werden dürfen. Ihre Auseinandersetzung mit der prozessorientierten Sichtweise, die auch in die neue DIN EN ISO 9000:2000 eingeflossen ist, hat durchaus kritische Züge. So betonen sie, dass weder die Struktur- noch die Prozessorientierung für sich genommen optimal ist. Denn beide Konzepte haben ihre spezifischen Vor- und Nachteile. Richtig angewandt, kann eine Ergänzung und Modulation der Strukturorientierung durch eine Prozessorientierung jedoch sehr fruchtbar sein, denn sie macht Unternehmen leichtgängiger und marktorientierter.

Thomas Meuche, Professor für Betriebswirtschaft an der Fachhochschule Hof und Mitglied der Partnergesellschaft Netzwerk Management Consulting, führt die Prozessorientierung als einen Ansatzpunkt zur Harmonisierung von Managementsystemen weiter. Die bisher dominierende Ausrichtung von Systemdokumentationen an den Elementen der Normen entspricht nicht dem Denken der Mitarbeiter, die nach den Regelungen arbeiten sollen. An Beispielen zeigt er, wie man ein elementorientiertes System zu einem prozessorientierten System umbauen kann.

Markus Becker von der DaimlerChrysler AG, Werk Bremen, stellt daran anschließend eine gemeinsame Initiative des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) und der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ) vor, die Ausrichtung von Managementsystemen auf Unternehmensprozesse durch allgemeinverbindliche Richtlinien zu unterstützen. Erstes Ergebnis der Arbeiten ist die VDI/DGQ-Richtlinie 5505. In einem weiteren Beitrag demonstriert er, dass ein Leitgedanke aller Management-Normen die Selbstregelung ist. Prozessketten werden durch Ergänzung von Regelkreisen zu selbstregulierenden Einheiten.

Matthias Hofmann-Kamensky befasst sich mit einem Anwendungsbeispiel, bei dem gezeigt wird, wie unternehmerische Aufgaben der Sicherheit und Gesundheit in ein prozessorientiertes Managementsystem integriert werden können. Herbert Schote von der SIG Positec BERGERLAHR in Lahr demonstriert anhand seiner praktischen Erfahrungen, wie ein Unternehmen, das bereits über ein elementorientiertes System verfügt, nach und nach zu einem vollständig prozessorientiert dokumentierten Managementsystem gelangen kann, ohne auf Anhieb alles umstellen zu müssen.

Michael Tetté, Geschäftsführer der Unternehmensberatung Tettè und Steden in Köln demonstriert Möglichkeiten einer Zusammenführung von Normelementen.

Im dritten Teil geht es um die technische Unterstützung der Erstellung und Pflege von Managementsystemen sowie des Arbeitens mit den in der Wissensbasis eines Unternehmens vorhandenen Informationen. Hier steht vor allem die Rationalisierung des Managements von Managementsystemen im Vordergrund. Praktische Erfahrungen haben gezeigt, dass der Einsatz moderner Datenverarbeitungs- und Kommunikationstechniken große Potenziale birgt. Zudem tragen erweiterte technische Möglichkeiten wie z. B. Multimedia-Darstellungen zu einer qualitativen Verbesserung der Dokumentationen bei und fördern damit nicht zuletzt die Akzeptanz der Managementsysteme.

Hartmut Ahland und Michael Lörcher, beide selbständige Berater, stellen zwei Werkzeuge vor, die jeweils auf einer Datenbank basieren und die Modellierung von Prozessen sowie das Dokumentenmanagement unterstützen. Johannes Schmidt von der SIG Positec Dienstleistungen in Lahr erläutert, wie sich das Programmpaket Lotus Notes für die Erstellung, Verbreitung und Pflege von Managementdokumentationen nutzen lässt. Volker Ahrens berichtet über die Umstellung einer Papierdokumentation auf eine elektronische Dokumentation im Intranet und rechnet ganz konkret vor, wie hoch die dadurch erzielten Einsparungen gewesen sind. Hans-Helmut Weiland und Joachim Faulhaber, beide von der DMT-Gesellschaft für Lehre und Bildung mbH in Bochum, stellen eine Intranet-bezogene Lösung vor, die den Mitarbeiter durch ballastfreie Prozessdarstellungen und aufgelockerte Gestaltung interessieren soll. Uwe Vogel von der HOBART GmbH in Offenburg berichtet über Erfahrungen bei der Einführung einer elektronischen Dokumentation und geht in diesem Zusammenhang auch auf Stolpersteine eines solchen Vorhabens ein.

Die modernen Datenverarbeitungs- und Kommunikationstechniken werden die zwischen- und innerbetrieblichen Verhältnisse nachhaltig verändern. Die betriebliche Organisation wird in der Informationsgesellschaft voraussichtlich prozessorientierter, der Zugang zu Wissen als Grundlage des Markterfolges einfacher und demokratischer. Wissen zu sammeln, zu bündeln und zu Produkten zu machen wird zur Hauptaufgabe von Unternehmen. Kooperatives Verhalten in der Organisation und darüber hinaus ist ein Trend, den wir schon heute beobachten. Wir können die hier behandelten Themen nicht abschließen, ohne über diese weiter gehenden Trends zu sprechen. Eckhard Hauptmann und Erich Rebmann, Unternehmensberater bei der i.t-consult GmbH Stuttgart, sowie und Andreas Wichmann von der Pixelpark AG in Berlin, übernehmen diese Aufgabe in ihrem letzten Beitrag. Sie beschreiben allgemein verständlich, was Intranet, Metanet und Internet heute sind und zukünftig sein werden.


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