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Intangible Assets oder die Kunst, Mehrwert zu schaffen - Mit Beiträgen von David P. Norton, Leif Edvinsson und Baruch Lev
 
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Intangible Assets oder die Kunst, Mehrwert zu schaffen - Mit Beiträgen von David P. Norton, Leif Edvinsson und Baruch Lev [Gebundene Ausgabe]

Jürgen H. Daum
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
  • Verlag: Galileo Press; Auflage: 1 (Mai 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3898421120
  • ISBN-13: 978-3898421126
  • Größe und/oder Gewicht: 24,4 x 17 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 644.293 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
  • Komplettes Inhaltsverzeichnis ansehen

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Das ist keine Neuigkeit mehr: Die Industriegesellschaft wandelt sich zur Informations- und Wissensgesellschaft. Wenig bedacht aber sind manche Folgen für die Unternehmensorganisation. Denn mit dem Wandel zur Wissensgesellschaft verschiebt sich die Wachstumsbasis für Unternehmen. Nicht mehr allein materielle Vermögenswerte entscheiden über den Wert einer Firma. Immer mehr zählen die Intangible Assets, die nicht greifbaren Produktivfaktoren. Kundenbeziehungen und Image, Ideen und Know-how gehören ebenso dazu wie Innovationskraft und Humankapital. Die Folgen sind für den Management- und Controllingberater für SAP-Spitzenmanager Jürgen H. Daum gravierend: Unternehmen werden immer undurchschaubarer, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit ihrer Geschäftssysteme immer schwieriger erfassbar.

Der Grund: Es hakt an Instrumenten für Management-, Controlling und Rechnungslegung, die den neuen Verhältnissen gerecht werden. Die alten, etablierten Mechanismen, so Daum, stammen aus einem anderen Zeitalter. Dem Zeitalter der Industrialisierung, in dem materielle Vermögenswerte zählten. Maschinen und Anlagen, Computer und Grundbesitz, Unternehmensbeteiligungen und Kapital einer Firma. In diese harten Werte investieren Firmen nicht einmal mehr 16 Prozent der Investitionen. Heute zählen die Intangible Assets.

Beispiel Microsoft: Der Nettovermögenswert des US-Giganten lag 1999 gerade einmal bei 6,2 Prozent seines Marktwertes von 460 Milliarden Dollar. Denn der größte Teil des Microsoft- Kapitals besteht nicht aus Land, Maschinen oder der Betriebseinrichtungen. Sein tatsächlicher Wert beruht auf dem Know-how in Software-Entwicklung, aus Produktideen und Humankapital. Diese Werte werden in der Bilanzierung bislang nicht erfasst.

Deshalb kommt es darauf an, neue Instrumente zu entwickeln, um die wirtschaftlichen Aktivitäten, mit denen die Bosse Mehrwert schaffen, wieder systematisch zu erfassen. Die Dänen und Schweden haben es uns vorgemacht. Dort müssen die Unternehmen im Jahresabschluss ein "Intellectual Capital Statement" erstellen. Wie man sinnvolle Instrumente auch hier zu Lande entwickeln könnte, schildert Daum ebenso gründlich wie überzeugend. Welche Werkzeuge braucht das moderne Management? Wie wird das Unternehmen von morgen gesteuert? Angereichert ist der Band mit Grafiken und Fallbeispielen, ergänzt mit Interviews von Experten, die bereits Erfahrungen mit den neuen Methoden gesammelt haben -- Leif Edvinsson, dem Ziehvater des Intellectual Capitals zum Beispiel. Ein überzeugendes, manchmal leider etwas umständlich geschriebenes Buch für Experten. Ein ausführlicheres Inhaltsverzeichnis hätte ihm freilich gut getan. --Anja Dilk

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Aus dem Buch habe ich wenig gelernt. Es enthält wenig originär Neues; die meisten Inhalte zu Intagibles werden referiert und von anderen Autoren übernommen. Das Buch ist ein Panoptikum über alle möglichen Themen, wobei es immer wieder das Thema Intagibles berührt. Der Autor erwähnt z.B. jedes aktuelle Thema im Umfeld Unternehmensstrategie, ohne einen erkennbaren Mehrwert aus der Zusammenstellung der Themen zu bieten.

Die ersten 250 Seiten verbringt der Autor damit zu erklären, was sich nach seiner Meinung in der Wirtschaft alles ändern wird. Allerdings kennt man die meisten Theorien schon aus der guten alten New Economy-Zeit. Vieles in der Begeisterung für das Softe, Ungreifabre, Neue in der New Economy war richtig. Allerdings wird es in dem Buch nicht kritisch hiterfragt, um dadurch Hype von Substanz zu trennen.

Auf den verbleibenden 200 Seiten des Buches empfiehlt der Autor, alle Ansätze, die es zum Controlling und Management von Intagibles gibt, gleichzeitig zu nutzen. Ein - nach meiner Meinung - nicht praktikabler, und auch kein kluger Ansatz.

Alles in Allem: Viel heisse Luft und sonst von allem ein wenig.

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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der Titel läßt zunächst vermuten, dass es sich hier um ein Spezialthema handelt, wenn ein auch sicherlich intensiv diskutiertes. Doch schon die lockere Beschäftigung mit dem Buch zeigt ein ganz anderes Bild: Der Autor skizziert hier nicht weniger als ein umfassendes Controlling-System. Und eine solche Darstellung ist dringend notwendig, denn die heute verwendeten, stark finanzlastigen Steuerungssysteme weisen, wenn man die aktuelle Diskussion verfolgt, doch etliche Schwachpunkte auf.

Die Darstellung ist äußerst gelungen. Jürgen Daum versteigt sich nicht in endlosen akademischen Diskussionen, sondern bringt vielmehr viele praktische Beispiele, anschauliche Darstellung und fokussierte Interviews mit den unangefochtenen Experten zu den jeweiligen Teilaspekten. Das Buch steht also mehr in der angloamerikanischen Tradition, als der mir persönlich häufig zu strukturierten Vorgehensweise vergleichbarer deutschsprachiger Publikationen. Das ist zwar Geschmackssache, aber letztendlich zählt, was beim Leser hängenbleibt.

Alles in allem ein hervorragendes Buch, wobei letztendlich nur die Frage offenbleibt, wieso ein solches Buch nicht in einem der "klassischen" Management-Verlage erscheint.

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Scherzhaft gesagt: Bilanzen zeigen die Vermögenswerte eines Unternehmens, wenn die Mitarbeiter nach Hause gegangen sind und das Licht ausgeschaltet haben. Und selbst die verbleibenden Vermögenswerte wurden wahrscheinlich im Ansatz handels- und steuerrechtlich verfremdet. Produktionsanlagen und Finanzkapital allein spiegeln jedoch nicht das Know-how in den Köpfen der Mitarbeiter wider, welches diese abends mit in den Feierabend nehmen. Jürgen H. Daum zeigt, dass Geschäftsbeziehungen, strategische Ideen, Geschäftsprozesse und persönliche Networking-Fähigkeiten genauso zum Erfolgsausweis eines Unternehmens gehören wie Unternehmenskultur und Innovationspotenzial. Und mehr noch: Neue Produktivfaktoren verlangen neue Instrumente der zukunftsgerichteten, wertorientierten Unternehmenssteuerung. Der Ruf ergeht nach einem neuen Controlling für nicht-materielle Unternehmensressourcen, z.B. der persönlichen Wertschöpfung von marktspezifischem Wissen.

Die wachsende Lücke zwischen dem Marktwert eines Unternehmens und dem, was im Rechnungswesen ausgewiesen wird, zeigt, dass immer mehr Werttreiber durch die klassischen Management- und Bewertungsinstrumente (Bilanz / Gewinn-und-Verlust-Rechnung) nicht mehr erfasst werden können. Daraus folgt, dass Unternehmen allein auf der Basis dieser (vergangenheitsorientierten) Informationen nicht mehr steuerbar oder extern zu beurteilen sind.

Bereits seit einigen Jahren ist eine intensivere Auseinandersetzung darüber im Gang, wie diese nicht-materiellen Werttreiber behandelt werden sollten: im Rechnungswesen, im Controlling, in Management-Informationssystemen und in der externen Berichterstattung. Im angelsächsischen Sprachraum fallen Begriffe wie „Intellectual Capital" oder „Intangible Assets". Diese Diskussion erreicht mehr und mehr auch die deutsche Unternehmenswelt.

Jürgen Daum von der SAP AG entwickelt in diesem Buch auf der Basis der „neuen Werte" (Teil 1) weitreichende Controlling-Anforderungen, Controlling-Lösungen und Wertansätze für „das neue Unternehmen" (Teil 2) und „das neue Management" (Teil 3). Ein Epilog zu den volkswirtschaftlichen Implikationen der „Intangibles" rundet das Werk positiv ab. Auffallend ist das hervorragende Lektorat und das typographische Design des Buches.

Gäbe es einen sechsten Bewertungsstern, würde ich ihn vergeben für die Interviews mit fünf unangefochtenen Experten und Pionieren dieser neuen Rechnungswesen- und Controlling-Ansätze: Leif Edvinsson, David P. Norton, Baruch Lev, Ghislain Malcorps und Patrick Georges. Uneingeschränkte Kaufempfehlung für Manager, Wirtschaftsprüfer, Controller, Bilanzexperten, Finanzanalysten und institutionelle Anleger.

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