Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eine perfekte Pop-CD, 13. April 2007
Zuallererst muss man sich bei "Instead" von den "alten" Gruppen lösen, OMD und Propaganda haben gewiss vor 20 Jahren ähnlich gute Popmusik gemacht. Doch was Claudia Brücken mit ihrem perfekten Gesang (bis auf das Nena-ähnliche t-verschluckende "schau nich' zurück" in "Kein Anschluss") und Paul Humphreys mit seinen Melodien gezaubert haben, ist schon klasse. Es gibt hier echte Ohrwürmer, kraftvolle Songs und selbst die Balladen sind schön und gefällig. Hervorragend finde ich "Sequential", auch die bereits genannten Titel sind schlichtweg gut zu hören, und auch wenn "Kein Anschluss" etwas zu dick aufträgt, ist selbst dieser Titel etwas Besonderes. Fans von gepflegten Popsongs werden diese CD mögen: wenn man noch dem Booklet die Songtexte spendiert hätte, wäre alles perfekt. "Instead" ist rundum gelungener Pop, dem man in einem Rutsch gepflegt durchhören kann.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Zauberhafte Klangteppiche und zeitlose Melodien, 9. März 2007
Fast unbemerkt von den Mainstream-Musikmedien hat vor einigen Jahren ein überaus spannendes Pop-Duo zusammengefunden. Onetwo bestehen aus Claudia Brücken (Ex-Stimme von Propaganda) und Paul Humphreys (neben McCluskey Mastermind bei OMD in den 80ern). Nunmehr legen sie mit "Instead" ihren ersten Longplayer vor und - was soll ich sagen - übertreffen hiermit noch die kühnsten Erwartungen.
Man merkt der Scheibe an, dass sich Onetwo ohne kommerziellen Druck voll und ganz ihrer gemeinsamen Leidenschaft widmen konnten. Nämlich intelligenter, leicht melancholischer und zugleich vielschichtiger elektronischer Musik. Schon beim ersten Probelauf ahnt der Hörer, dass es sich bei diesem Album um einen zeitlosen "Grower" handelt. Humphreys Klangexperimente sind derart unaufdringlich und doch so voller Überraschungen, dass man die Songs quasi bei jedem neuen Durchlauf neu entdeckt. Gepaart mit Brückens vielseitiger und einzigartiger Stimme verschmelzen die Stücke trotz der vorherrschenden ruhigen Midtempo-Atmosphäre zu einem dichten und nie langweilig daher kommenden Gesamtwerk.
Einzelne Songs sollten dennoch hervorgehoben werden. Im Instrumental-Intro macht Humphreys keinen Hehl aus seiner OMD-Vergangenheit und experimentiert nach Lust und Laune mit mechanischen Sounds. Fließend ist der Übergang zu "The Theory of Everything part 2", einem ersten Highlight: Warme Synth-Klänge - und im melodischen Refrain überzeugen B. und H. im Duett. Ähnliche Qualitäten bietet das faszinierend sentimentale "Home (Tonight)". Hier kann man sich der Gesangsleistung Brückens nicht entziehen. Mit "Signals" und "Anonymous" sind zwei klassische Synth-Pop-Songs vertreten, die noch am ehesten an die 80er erinnern und trotzdem nicht anachronistisch wirken. Der sicherlich spektakulärste Song ist "Have a Cigar" (ein Pink Floyd-Cover). Hier bedienen sich Onetwo krachender Elektronik. Brücken überzeugt hier mit eiskalt dominierender Stimme und gibt dem Song eine völlig neue Dimension. Diese Version hat allemal das Potenzial zu einem wahren Club-Hit. "Cloud Nine", die erste Single, ist eine unauffällige aber sehr gelungene Kooperation mit Martin Gore (Depeche Mode). "Heaven" und "Kein Anschluß" bringen wieder die Vielseitigkeit der Band zum Vorschein. "Heaven" ist eine federleichte Synth-Ballade mit Gänsehaut-Garantie. Mit "Kein Anschluß" setzen dann Onetwo den Übervätern Kraftwerk ein Denkmal. Der Song ist gespickt mit dezenten Anspielungen an die Elektro-Pioniere, jedoch ohne sich als Kopie anzubiedern. Mit dem epischen "A Vision in the Sky" findet das Album seinen würdigen Abschluss.
Es bleibt zu hoffen, dass sich eine breitere Hörerschaft von der Qualität dieser Scheibe überzeugen lässt und Onetwo hierdurch zu weiteren Alben angespornt werden. Onetwo setzen mit "Instead" neue Maßstäbe für zeitgemäße Synth-Pop-Musik.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Es gibt sie doch noch... die perfekten Pop Songs, 8. April 2007
Mit "Instead" legt uns Onetwo (Brücken, Humphreys) ein perfekt produziertes Meisterwerk hin. Bereits die 2005 erschienene EP "Item" schürte mit ihren 5 Tracks die Erwartung auf diesen Longplayer und die Lust nach mehr davon.
"Instead" ist das Ergebnis zweier Musiker die in diesem Genre bereits Rang und Namen haben: da ist zum einen Claudia Brücken, die neben Propaganda, ihres anschließenden eigenen Soloprojektes auf unzählige Collaborations zurückblicken kann : Thomas Leer (ACT), Glenn Gregory (Heaven17), The Brain, Oceanhead, Blank & Jones, Apoptygma Berzerk, Andy Bell, Andrew Poppy...etc. sowie Paul Humphreys (OMD) der uns in den 80gern Mega Hits wie z.B. "So in Love", "Secret" und "Dreaming" bescherte. Auch wenn Onetwo mit diesem Album nahtlos an ihren eigenen Stil anknüpfen, ist Onetwo weit mehr als ein 80ger Revival. Vielmehr klingt dieses Album wie die Summe des bisherigen Schaffens beider, fortgesetzt in zeitgemäßem Gewand.
Die 13!!! Songs auf "Instead" sind perfekt produziert und aufeinander abgestimmt. Es sind sowohl richtige Ohrwürmer enthalten: "The Theory of Evenening-Part 2", "Sequential", "Home (Tonight)", "Signals", "Cloud 9", "Anonymous", wobei letztgenannte eigentlich bereits 1998/99 für eine geplante Propaganda Re-union entstanden, für dieses Album jedoch noch einmal neu eingespielt wurden, zum anderen besticht die bekannte Experimentierfreudigkeit von Paul Humphreys mit den Stücken: "The Theory of Evenening-Part 1" und "Kein Anschluss" welcher sehr stark an Kraftwerk's "Telefonanruf" erinnert, sowie das Pink Floyd Cover "Have a Cigar" als stampfende Club Nummer. Die Zusammenstellung der Titel lässt hier keineswegs Langeweile aufkommen, bei jedem Song wächst die Vorfreude auf den nächsten. Für den Sound/Mix zeichnet übrigens kein geringerer als Bob Kraushaar verantwortlich, der bereits ebenfalls für unzählige Top Acts wie Propaganda :o), ABC, FGTH, Erasure, Pet Shop Boys, Human League etc. die Regler geschoben hat.
Die Verpackung ist sehr liebevoll gestaltet, die CD kommt in einem sehr schönen High-Gloss-Foldout-Sleeve daher.
Alles in Allem ist diese CD für mich DIE CD des Jahres 2007... und sie zeigt dass es sie eben doch noch gibt: die PERFEKTEN POPSONGS.
Absolut Empfehlenswert!
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