...wartet darauf entdeckt zu werden. Kann sein, dass die eine oder der andere diese Platte mit nach Haue nimmt, weil als Gäste D'Angelo, Angie Stone und T-Boz (TLC) auftreten. Genau diese drei Songs sind allerdings die einzigen "gewöhnlichen" auf diesem Debüt-Album des Kopfes von Tony Toni Toné (beste Soul Band der 90er Jahre!) und Lucy Pearl. Der Rest ist himmelhohes Jauchzen, leise Verzückung und ein einziger Quell der Freude, wie meine Wenigkeit ihn seit dem Auswendighöhren alter Werke von Curtis Mayfield, Smokey Robinson, Leroy Hutson, Temptations (Whitfield Ära), Willi Hutch, Leon Ware, Marvin Gaye nie wieder hören durfte. Der Himmel hängt voller Geigen. Und der Mann, der hier Zucker auf die Seele giesst, versteht es auch noch alle inhaltlichen Klischees zu brechen, die R&B der modernen Prägung immer wieder artig bedient. Oder um es mit dem heiligen Bill Withers zu sagen: "Before I make love to your body, let me make love to your mind!". Noch Fragen?