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Inspektor Jury spielt Katz und Maus: Roman
 
 
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Inspektor Jury spielt Katz und Maus: Roman [Taschenbuch]

Martha Grimes , Susanne Baum
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (9. Februar 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442468299
  • ISBN-13: 978-3442468294
  • Originaltitel: The Deer Leap
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,6 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 134.504 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Martha Grimes
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Eine brillant erzählte Geschichte. Martha Grimes erweist sich erneut als die charmante, ausdrucksstarke und humorvolle Krimiautorin, die ihre Leser so lieben." (Time-Magazine )

Kurzbeschreibung

Inspektor Jury und sein Team ermitteln in einem idyllischen englischen Jägerdörfchen.

Erdrosselte und vergiftete Haustiere sind nur der Anfang – bald werden in dem romantischen englischen Jägerdörfchen Ashdown Dean auch drei Menschen ermordet. Stecken womöglich geheime Machenschaften im Rumford-Tierversuchslabor hinter den furchtbaren Verbrechen? Oder könnte die Baronin de la Notre ein falsches Spiel spielen? Ohne Hilfe von oberster Stelle kommt die Polizei nicht weiter, und so nehmen Superintendent Richard Jury, sein Assistent Wiggins und sein adliger Freund Melrose Plant die Fährte des mysteriösen Täters auf. Ein aufregendes Katz-und-Maus-Spiel beginnt …


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Nicole Franke VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Zuerst sterben Haustiere, dann Menschen. Detective Superintendent Richard Jury wittert ein Verbrechen und nimmt, unterstützt von seinem adligen Freund Melrose Plant, die Ermittlungen auf.

Der gesamte Rahmen in dem die Kriminalhandlung spielt ist unrealistisch und unglaubwürdig. Leider kann man sich dem Gefühl nicht entziehen, daß die Autorin ideenlos an dieses Werk gegangen ist und daß ihr Ziel einzig und allein lautete:"Hauptsache irgendetwas schreiben." So lebt dieses Buch fast ausschließlich von den toll skizzierten Charkteren und dem super gelungenen Showdown.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein 95%iger Jury 14. Februar 2005
Format:Taschenbuch
Bis fast ans Ende ist Martha Grimes' Roman ein fesselndes Vergnügen. Es macht Spaß, den Verwicklungen ihrer Geschichte um ermordete Haustiere (und nicht viel später auch Mitmenschen) zu folgen. Wie gewohnt fährt sie ihr Festpersonal von Inspektor Jury und seinem verschnupften Assistenten Wiggins über Melrose Plant und Polly Praed auf, um es mit einigen wie gewohnt eigenwilligen Charakteren der englischen Provinz in Reibung zu versetzen. Das gelingt ihr mit wirklich spielerischer Leichtigkeit und Ungezwungenheit. Grimes kultiviert neben einem spannenden Fall auch zahlreiche Momente feinen, teils sarkastischen Humors.

Grimes entwickelt in diesem Krimi ein Thema, das nur vordergründig den Tierschutz betrifft. Im Kern geht es um die Frage, ob man Lebewesen überhaupt als seinen Besitz verstehen kann. Und darum, inwiefern man diesen Besitzanspruch von Tieren auch auf Menschen ausweiten darf. Genau hierin liegt die kriminalistische Schnittstelle des anfangs scheinbar banalen Falls von Tiertötungen.

Der einzige Hemmschuh von Grimes Roman ist leider der allzu abrupte Schluß. Nicht, weil er dem bis dahin recht vergnüglichen Leseerlebnis eine wirklich tragische Volte zumutet, das wäre ihm gerade zugutezuhalten. Aber die letzten Seiten überschlagen sich und brechen daher unangenehm mit dem gelassenen Rhythmus, den das Buch über 250 Seiten aufgebaut hat. Und hier - zum ersten Mal - wirkt der Roman konstruiert. Aber es sind ja nur die letzten paar Seiten. Man sollte sich nicht von diesen paar Seiten abhalten lassen, diesen ansonsten gelungenen Jury-Krimi zu lesen.

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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Nach dem sehr gewöhnungsbedürftig konstruierten sechsten Roman bietet "...Katz und Maus" wieder bekanntere Kost von Martha Grimes, die bewährte Methode scheint wieder der Ausgangspunkt zu sein, wenn der Roman auch gegen Ende hin wieder aus dem Ruder läuft.
Diesmal geht es um Todesfälle in dem kleinen Ort Ashdown Dean, zunächst unter den örtlichen Haustieren, dann unter den menschlichen Anwohnern, wobei nicht sicher ist, ob es sich um Unfällen oder geschickt fingierte Morde handelt. Nur allmählich hellt sich das Rätsel auf: es geht um die Vergangenheit einer Fünfzehnjährigen, die längst nicht mehr im Dunkel des Vergessens liegt...
Wieder einmal gibt es den üblichen Rätselstart mit einem Toten und damit verbunden die übliche Liste von Verdächtigen, die in so einem kleinen Ort nun mal auftauchen könnten. Da von Mord gar nicht sofort gesprochen werden kann, obliegt es wieder mal einer bekannten Nebenfigur, Jury und Melrose ins Spiel zu bringen. Dieser Auftritt gebührt der Krimi-Autorin Polly Praed, die schon in "...sucht den Kennington-Smaragd" mit von der Partie war.
Leider gibt das dem Roman nicht etwa Auftrieb, sondern führt nur zu ein paar langweiligen Passagen, denn weder ist diese Figur besonders interessant, noch tut sie irgendwas, was für die Handlung von Bedeutung wäre, außer Jury hinterherzuschmachten und Melrose damit auf die Palme zu bringen.
Für Rätselfreunde bietet die durchaus flüssige erste Hälfte nur Fragezeichen, bis der Fall erst in der zweiten Hälfte so richtig ins Rollen kommt. Im Zentrum steht dabei die Teenagerin Carrie, die für den Tierschutz im Dorf mit teilweise stoisch rabiaten Mitteln sorgt und deswegen den Zorn vieler auf sich zieht. Ihre Vergangenheit steht zunehmend im Mittelpunkt der Handlung, allerdings braucht man schon etwas Geduld, da das Fortkommen der Ermittlungen sprunghaft angelegt ist.
Es ist schon ein ernstes Thema was hier mitangeschnitten wird, aber leider bleibt das alles bruchstückhaft, da am Ende doch alles auf eine Mord-aus-Habgier-Pointe hinausläuft. Das Umfeld und das ganze Schicksal von Carrie sind ungewöhnlich unglücklich, doch leider erweckt der Charakter nie die Sympathie des Leser, denn so spröde und unzugänglich, wie sie sich gibt, bleibt sie über die größte Distanz. Eine Figur, die sich einem nicht erschließt, kann man so auch nicht mögen.
Im Gedächtnis dagegen bleibt eine neue Nebenfigur, eine Nachbarin von Jury, die umwerfend gebaute Carole-anne Palutski, die dessen Leben in An- und Abwesenheit ständig durcheinanderwirbelt. Hier hat sie einen hinreissenden Auftritt als "französische Gräfin" mit Jury im Schlepptau, die zwar nicht zwingend wichtig, aber äußerst locker und lustig zu lesen ist.
Verblüffend jedoch, welche Wendung ins Grimmig-Bittere der Roman auf seinen letzten Seiten nimmt. Was locker beginnt, endet in einem Höhepunkt, der so düster wie nur eben möglich erscheint.
Selbst die Autorin scheint die hoffnungslose Pointe so beeindruckt zu haben, daß sie den Roman auf diesem Höhepunkt enden läßt, ohne die Hauptfiguren ein Resumee ziehen zu lassen oder zu verdeutlichen, wie es weitergehen könnte. Auch im nächsten Buch wird nicht mehr groß darauf eingegangen, so daß man sich ein wenig im Regen stehengelassen fühlt.
Gerade weil das eigentlich nicht der Stil von Grimes ist, wirkt das letzte Drittel dann wie ein unliebsames Stiefkind, welches einen starken Kontrast zu den gängigen Stereotypen des Dorflebens aufweist.
Die Auflösung, wer nun eigentlich der Mörder ist, bleibt dabei skizzenhaft umrissen, als wäre das kaum von Bedeutung, ebenso wie so manche Ansätze stark versanden, wie das rätselhafte Tierlabor, daß zwar ständig erwähnt wird, aber außer als Kulisse keine Rolle spielt.
Was bleibt, ist ein merkwürdiges Zwischending aus Grimes Stärken und dem Versuch, eine neue Tonart anzuschlagen. Das ist nicht völlig mißlungen, aber überzeugen kann das Ergebnis auch nicht ganz. In der Reihe aber gut lesbar.
Nächster Roman: "...steht im Regen"
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