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Inspektor Jury schläft außer Haus
 
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Inspektor Jury schläft außer Haus [Taschenbuch]

Martha Grimes , Uta Goridis
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 27 (4. Juni 1987)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499159473
  • ISBN-13: 978-3499159473
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 11,6 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 51.097 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die hübschen buntgestrichenen Häuser der alten Dorfstraße von Long Piddleton liegen verschneit; eine weihnachtliche Postkartenlandschaft, in der sich plötzlich zwei gruselige Morde ereignen. Inspektor Jury von Scotland Yard darf wieder einmal in die Provinz ­ und sich unter den Spitzen der örtlichen Gesellschaft umsehen, die zur Zeit der Morde vollzählig in den Gasthöfen versammelt gewesen waren: der scheinbar vertrottelte Pfarrer, der standesabtrünnige Graf, seine überdrehte amerikanische Tante, ein Kriminalautor von zweifelhaftem Ruf und seine sinnliche Sekretärin, der kultivierte Wirt, die hübsche Dichterin oder der nicht sehr männliche Antiquitätenhändler - einer von ihnen, weiß Inspektor Jury, muß der Mörder sein. Doch ihre Alibis wirken wasserdicht ­ auf den ersten Blick.

Über den Autor

Martha Grimes, geboren in Pittsburgh/USA, studierte Englisch an der University of Maryland, an der Johns Hopkins University und lebt in Washington D. C. Ausgedehnte Aufenthalte in England haben ihr das Gespür für jene Atmosphäre verliehen, in der ihre Romane spielen. Martha Grimes gilt als Meisterin des klassischen Detektivromans und alks ebenbürtige Nachfolgerin von Agatha Christie.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Vor drei Jahren verirrte ich mich in den Semesterferien in eine kleine, romantische Tante Emma Buchhandlung. Dort fiel mein Blick sofort auf eine Buchauslage, die mich besonders wegen der liebevoll gestalteten Einbände faszinierte. Obwohl ich die Bücher einmal Bücher sein lassen wollte, konnte ich mich nicht gegen den Drang wehren, eines dieser kleinen Kunstwerke zu erstehen. Wenn mich der Inhalt enttäuschen sollte, dachte ich, kann ich es wenigstens als Blickfang im Bücherregal nutzen.

Am folgenden Abend wurde ich jedoch angenehm überrascht. Die Lektüre von Martha Grimes Krimidebüt fesselte mich derart, daß ich bis in die frühen Morgenstunden daran kleben blieb. Der Roman beinhaltet wirklich alles, was das eingefleischte Krimiherz begehrt: eine verschneite, weihnachtliche Landhausidylle, zwei skurrile, angsteinflößende Morde und ein wunderbares Repertoire unterschiedlichster Charaktere.

Dennoch wirkt die Erzählung keinesfalls stereotyp. Auf wunderbare Weise gelingt es der Autorin, einen mitreißenden individuellen Stil auszubilden, der selbst den belesensten Krimikenner immer wieder in Erstaunen versetzt.

Die Handlung der Geschichte spielt in Long Piddelton, einer fiktiven Ortschaft im englischen Norden. Mitte Dezember finden die Dorfbewohner auf einem schweren Holzbalken über ihrem Stammlokal eine bizarr drapierte männliche Leiche. Da sich die (etwas trottelige) örtliche Polizei nicht zu helfen weiß, rufen sie Inspektor Richard Jury von Scotland Yard auf den Plan, der nun vor der schwierigen Aufgabe steht, unter den reichlich absonderlichen Dorfbewohnern einen ziemlich eigenwilligen Mörder aufzuspüren. Zur Auswahl stehen ihm unter anderem der standesabtrünnige Graf Melrose Plant mit seiner überdrehten amerikanischen Tante Agatha, ein scheinbar vertrottelter Pfarrer, ein Krimiautor von zweifelhaftem Ruf und ein reichlich unmännlicher Antiquitätenhändler.

Des Rätsels Lösung werde ich natürlich nicht verraten, doch ein kleiner Tip für alle, die nach der Lektüre nach Mehr verlangen sei gestattet: Viele der hier so wunderbar geschilderten Figuren tauchen auch in den späteren Romanen der Autorin wieder auf. Schließlich kann es nur einen (Mörder) geben! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

War diese Rezension für Sie hilfreich?
38 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Krimis von Martha Grimes 8. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Traurig wie Blues, grotesk wie ein Maskenball, ironisch wie das Schicksal

Er heißt Richard Jury, hat schöne Augen, liebt Schnee und Regen, ist depressiv - wozu er auch allen Grund hat, denn die Frauen, in die er sich verliebt, entpuppen sich ein paar Seiten später als Mordopfer, als unschuldig Verdächtigte oder am Ende als Mörderin. Es wären wahrlich deprimierende Geschichten, wenn es um Jury herum nicht eine ganze Bande prachtvoller Freunde gäbe.

Wiggins zum Beispiel, seinen Assistenten, der Pillen und Tropfen liebt und gesunde Ernährung. Er hat auch für andere immer ein Taschentuch oder einen Hustenbonbon einstecken, ob nun für die Angehörigen der Opfer oder auch für die Verdächtigen. Dann Cyrill, den Kater, der in Scotland Yard wohnt und ein Superheld ist, wie er im Buche steht. Der einzige übrigens. Und der einzige, der es wirklich mit Chief Superintendent Racer (einem miesen Typen und Jurys Chef) aufnehmen kann.

Mit Jury im Haus wohnen die alte, unter Verfolgungswahn leidende Mrs. Wassermann und die junge Carole-ann, das schönste Mädchen Londons, elternlos wie Jury, die quasi seine Familie bilden und von ihm beschützt werden, obwohl reichlich unklar ist, wer eigentlich wen betreut.

Dann gibt es in dem kleinen Dorf Long Piddleton den abtrünnigen Adligen Melrose Plant, seine nervtötende Tante Agatha, den versnobten Antiquitätenhändler Trueblood (lila Seidenhemd und rosa Zigaretten) und Vivian, die ewig Verlobte, die in jedem Roman nach Venedig fährt, um ihren italienischen Grafen zu heiraten, und immer wieder zurückkommt, vermutlich weil sie eigentlich einen aus der Jury-Bande liebt - oder auch alle. Sie haben Jury beim Lösen der ersten Mordfälle geholfen und stehen ihm seitdem treu zur Seite, wann immer er Hilfe braucht - das heißt, in jedem neuen Mordfall.

Dann gibt es noch die Cripps, eine Familie Asozialer aus East End mit einer unübersehbaren Herde frecher Kinder, die entweder in der Küche voller fettstarrender Pfannen Kartoffelbrei mit Ketchup in sich hineinschlingen oder vor dem Haus ihr Unwesen treiben.

Sie alle, die sich in jedem neuen Buch um einige vermehren, werden zur Lösung von Jurys Fällen herangezogen, und ohne sie hätte er wohl keinen einzigen seiner Morde aufgeklärt und wäre außerdem auf Nimmerwiedersehn in seiner Traurigkeit versunken.

Die Kriminalfälle selbst sind eigentlich nur dazu da, um die Dinge in Bewegung zu halten. Um die Helden von einem Ort an den anderen zu versetzen: in eine Konzerthalle etwa, in der ein Mordversuch stattfinden wird, ein Schuß über den vollen, berauschten Saal hinweg; Jurys gesamte Bande ist natürlich anwesend, um das Schlimmste zu verhindern - was ihnen gelingt, einigermaßen wenigstens. Oder auf die Straße zum »Jerusalem Inn«, auf der inmitten von Schneehügeln der Sieger im Lauchzüchterwettbewerb marschiert, seinen prämiierten Lauch unterm Arm. Die Kneipe selbst voll mit spießigem Weihnachtskram, ein Krippenspiel mit leerer Krippe, weil das Kind die Puppe wieder entwendet hat, die seit einer Wirtshauskeilerei das Christkind ersetzen muß und die manchmal ein Mädchen ist und Alice heißt und manchmal ein Junge namens Jesus. Natürlich tragen beide, das Kind und seine Puppe, am Ende wesentlich zur Lösung des Rätsels bei. Überhaupt spielen Kinder eine herausragende Rolle in den Romanen; gottverlassen und auf all die unzulänglichen Erwachsenen um sie herum herabblickend, meistern sie lässig das Leben.

Die Grimes-Crimes leben von der ewigen Wiederholung des immer Alten, immer Neuen. Immer die gleiche Mischung. Wie das Getränk in der Stammkneipe, das der Wirt schon serviert, kaum daß man sich gesetzt hat, weil er schon weiß, wie man es gern hat. Die Geschichten sind traurig wie Blues, grotesk wie ein Maskenball, ironisch wie das Schicksal, die Figuren so abwegig und unglaubhaft wie die Menschen neben uns. Mit einem Unterschied: Sie sind immer da, wenn man sie braucht. Sie sind verläßlich, abkömmlich, wenn Jury Hilfe und der Leser eine Grimes-Story braucht. Selbst die blöden Kühe und fiesen Typen vermißt man direkt, wenn sie in einem Band nur kurz am Rande vorkommen.

Glücklicherweise ist Martha Grimes eine der noch lebenden Autorinnen und schreibt immer mal wieder ein neues Buch. Unglücklicherweise schreibt sie wesentlich langsamer, als ich lese. Aber das nächste Buch wird hoffentlich bald erscheinen. Ich werde es aufschlagen. Und sie werden da sein. Alle.

Ute Gelfert

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Nicole Franke VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
In einem englischen Dorf finden mehrere Personen, unter teilweise grotesken Umständen, einen gewaltsamen Tod. Zur Klärung der Verbrechen schickt New Scotland Yard Chiefinspektor Richard Jury in das verschlafene Nest. Hier trifft er, neben vielen anderen dubiosen Dorfbewohnern, auf seinen späteren Freund Melrose Plant.

Der amerikanischen Schriftstellerin Martha Grimes gelingt es auf faszinierende Weise ihren Kriminalroman in die Idylle eines englischen Dorfes einzubetten und durch großes erzählerisches Können eine unvergleichliche Aura zu schaffen. Auch wenn am Schluß einige Handlungsstränge der Kriminalhandlung doch etwas stark konstruiert erscheinen kommt man nicht umhin, den hier vorliegenden ersten Band der Inspektor-Jury-Serie zu mögen.
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Inspektor Richard Jury von Scotland Yard wird ins winterliche und nordenglische Long Piddleton beordert, wo sich ein äußerst merkwürdiger Mord ereignet hat. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Beatrice Berger veröffentlicht
Inspektor Jury Krimi
Was mir bei diesem Buch wichtig war, ist zu wissen, von welchem Verlag das Taschenbuch stammt, und um welche Cover-Ausführung es sich handelt, damit es zu meiner Sammlung... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Januar 2010 von Doris Schachtschneider
da war Jury noch grandios!
Kurz vor Weihnachten werden in Long Piddleton zwei Leichen gefunden. Die Ermordeten sind jedoch keine Einheimischen und die Art und Weise ihres Auffindens ruft Scotland Yard auf... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Dezember 2009 von Stefan Erlemann
Ich bin total begeistert
Ok, der Titel für meine Rezension wird wahrscheinlich
länger sein als die Rezension selbst und sagt eigentlich
schon alles .. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Dezember 2009 von Breeze
Überzeugender Krimi
Bevor ich diesen Inspektor Jury- Band gelesen hab,habe ich schon zwei spätere Krimis dieser Reihe gelesen und war nicht wirklich begeistert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. August 2009 von Gernleserin
toller krimi
als krimi-fan hab ich schon sehr viele krimis gelesen.. kurz gesagt:das buch ist super! spannend bis zur letzten seite, man kann sich super hinein versetzen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Januar 2008 von sunnyside
Herrlich britischer Schmunzelkrimi mit viel Spannung und Humor
Kurz vor Weihnachten verschlägt es Inspector Jury von Scotland Yard ins verschneite Kaff Long Piddleton. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Juli 2007 von Tobias Zeitler
Gelungene Premiere
Das Titelbild (eine Zeichnung einer verschneiten Landschaft, sehr beschaulich, aber mit bedrohlichen Schatten) ist sehr schön und eine gute Einstimmung. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Dezember 2006 von Nadine1978
Martha Grimes - eine würdige Nachfolgerin Agatha Christies
An sich bin ich großer Fan von historischen Romanen und ich bin begeisterter Fan von Krimis und Thriller und noch mehr mag ich historische Krimis. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. September 2006 von dogio1979
Unterhaltsam
Dieses Buch ist nicht wichtig, dieses Buch muss man nicht gelesen haben ... ABER, wenn man es trotzdem liest, wird man Spass haben und gut unterhalten werden. Lesen Sie weiter...
Am 24. August 2004 veröffentlicht
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