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Inspektor Jury küßt die Muse
 
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Inspektor Jury küßt die Muse [Taschenbuch]

Martha Grimes , Uta Goridis
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 16 (5. August 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 349912176X
  • ISBN-13: 978-3499121760
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 81.722 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Es ist Hochsaison im Shakespeare-Städtchen Stratford-upon-Avon. Wie unangenehm, daß gerade jetzt eine reiche Amerikanerin ermordet wird. Und die Touristen-Gruppe lichtet sich weiter. Der Mörder hinterläßt bei seinen Opfern einen Zettel mit je zwei Zeilen eines elisabethanischen Gedichts, und das hat viele Strophen ! Inspektor Jury zieht einen schrulligen Literaturprofessor hinzu.

Über den Autor

Martha Grimes, geboren in Pittsburgh/USA, studierte Englisch an der University of Maryland, an der Johns Hopkins University und lebt in Washington D. C. Ausgedehnte Aufenthalte in England haben ihr das Gespür für jene Atmosphäre verliehen, in der ihre Romane spielen. Martha Grimes gilt als Meisterin des klassischen Detektivromans und alks ebenbürtige Nachfolgerin von Agatha Christie.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Wer noch nicht im Shakespeare-Städtchen Stratford-upon-Avon war, wird hier einen kleinen Einblick bekommen. Wenn auch nicht in Shakespeares Zeit, sondern heute, und auch nicht malerisch verträumt, sondern mit einem Mord an einer reichen Amerikanerin. Inspektor Jury kommt auf den Plan und muß versuchen, den Fall aufzudecken. Was ihm natürlich wieder einmal gelingt.

Wie alle anderen Bücher aus der Reihe um Inspektor Jury und seinem schrulligen und leicht hypochondrisch veranlagtem Kollegen Wiggins hält die Spannung bis zur letzten Seite. Diese Bücher hat man in einem weggelesen. Auch Melrose Plant darf nicht fehlen. Da ist keine Pause möglich. Meiner Meinung nach sind diese Romane sowieso viel zu kurz, was aber natürlich von der Zeit des Lesers abhängig ist. Für ein bis zwei verregnete Herbstabende ist es sicher gut. Wer gerne Agatha Christie und P.D. James liest, ist hier sehr gut aufgehoben. Mit dieser Reihe bin ich an das Genre der Krimis herangekommen. Martha Grimes schafft es wie keine andere die Charaktere lebensecht darzustellen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wenn dem Leser nach den ersten drei Jury-Romanen "...küßt die Muse" über den Weg läuft, dann wundert man sich vielleicht ein wenig: die Seitenzahl hat nachgelassen, das Schriftbild dafür noch größer geworden.
Trotzdem ist es kein Kurzroman geworden, das Buch beinhaltet alle schon liebgewonnen Elemente, aber in etwas abgewandelter Form.
In diesem Fall geht ein recht brutaler Mörder in einer Gruppe gut betuchter amerikanischer Touristen um, die das Örtchen Stratford-upon-Avon, Shakespeares Heimatstadt, besuchen. Neben den Rasiermessermorden an sich verbleibt am Tatort immer ein neues Zitat aus einem Gedicht von Shakespeare-Zeitgenosse und Dichterrivale Christopher Marlowe zurück. Jury wird von einem befreundeten Kollegen hinzugebeten und Plant ist durch Zufall vor Ort, weil er ebenfalls ungebetenen Amerikabesuch hat.
Wenn man ungnädig ist, könnte man sagen, die Formel, nach der die Jury-Romane aufgebaut sind, würde Martha Grimes hier erstmals weniger interessieren als alles andere und sie würde deswegen diesen Roman so knapp und auf das Wesentliche reduziert runtergeschrieben haben. Neben den Morden und den Verhören sind die eingeflochtenen Protagonistenintermezzi ein Musterbeispiel an Sparsamkeit. Es scheint, als hätte das mit hinein gemußt, aber dann auch nur das Nötigste.
Wesentlich interessanter scheint der Autorin die vieldiskutierte Frage um Christopher Marlowes mysteriösen Tod 1593 gewesen zu sein, denn Plant und die Nebenfigur Schoenberg kreisen in großen Romanteilen hauptsächlich darum. Tatsächlich spielt das auch eine kleine Nebenrolle bei der Aufklärung, aber man kann spüren, wo der Reiz lag.
Wie desinteressiert Grimes dabei an den restlichen Charakteren war, zeigt sich bei Opfern und Verdächtigen. Die ganzen Amerikaner sind eine dermaßene Anhäufung schillernster Karikaturen, daß man sich unwillkürlich fragt, welche Meinung die Autorin von ihren Landsleuten hatte. Eine alternde Jungfer; eine alte (und ansatzweise verdorbene) Lady samt prüder Nichte; ein Schönling und eine zusammengebastelte Südstaatenfamilie mit einer Denverclan-Mutter und einer nuttigen Tochter, schlimmer gehts kaum noch. Dazu (wie üblich) zwei viel erwachsener wirkende und sympathische Kinder, wobei die Einschübe rund um den entführten Achtjährigen noch die besten Teile sind. Der Gegensatz zwischen diesen Figuren ist jedoch eklatant.
Schön ist, daß sich der Roman extrem flüssig und unterhaltsam lesen läßt, weniger schön, daß das Motiv praktisch auf den letzten 20 Seiten aus der Kiste geholt wird, von der man vorher nicht einmal ansatzweise gehört hat. Die Auflösung wirkt forciert und die Motivation der Figuren, wie ihre Charakterisierung irgendwie mit der heißen Nadel gestrickt.
Aufgekocht wird hier erstmals die Liaison von Vivian Rivington mit ihrem italienischen Grafen, die auch zehn Romane später noch nicht vollständig aufgelöst wurde.
Ich mag den Roman zwar durchaus wegen seiner kurzweiligen Knackigkeit, aber für eine Empfehlung kann ich meine dreieinhalb Sterne nicht nach oben aufrunden. Dies ist ein Schnellschuß zwischendurch, eine interessante Idee (der Mord/Unfall an Marlowe vor 400 Jahren) und darum einen Kriminalfall drapiert.
Nächster Roman: "...bricht das Eis"
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Herrlich schaurig und spannend 16. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Typisch Martha Grimes. Wieder ein Lesevergnügen der Extraklasse. Warum kann diese Autorin nicht noch mehr Bücher schreiben? Wer möchte nach der Lektüre dieses Buches nicht ins Shakespeare-Städtchen Stratford-upon-Avon reisen und mit wohligem Schauer an den Orten des Geschehens wandeln? Wieder einmal gelingt es Inspektor Jury meisterhaft, den Fall zu lösen.
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Nett gemacht
Wer englische Krimis und Shakespeare mag, hat seinen ganz persönlichen Favorit in diesem Buch gefunden. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Tagen von Mog veröffentlicht
Band 4 von derzeit 22
Während Superintendent Richard Jury einen alten Kollegen bei der Polizei von Stratford-upon-Avon besucht, weilt Melrose Plant eher zufällig an diesem von Touristen... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Tagen von Beatrice Berger veröffentlicht
Füllig und bunt erzählter Krimi
Mir hat am besten gefallen, dass die einzelnen Details so leicht und so verschieden schattiert in die Erzählung gestreut werden wie Herbstlaub. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Briege veröffentlicht
Auf Shakespeares Spuren
Die Autorin
Die Amerikanerin Martha Grimes wurde 1931 geboren. Sie ist Universitätsdozentin in Baltimore, großer Englandfan und engagierte Tierschützerin. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. März 2010 von Nadine1978
küsst die Muse
Ich bin mittlerweile ein richtiger Jury-Fan geworden.
Seit dem ich letztes Jahr durch Zufall, auf einer Autobahnraststätte,
über ein Inspektor Jury Roman... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Februar 2010 von Breeze
nette Krimilektüre
Da sind sie wieder alle: Inspektor Jury,Melrose Plant,Wiggins,Tante Agatha. Diese Figuren machen für mich die Jury- Krimis so lesenswert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. September 2009 von Gernleserin
Ein Heidenspaß für Freunde britischer Schmunzelkrimis
Im beschaulichen Shakespearestädtchen Stratford-upon-Avon wird der amerikanischen Touristin Gwendolyn Bracegirdle die Kehle aufgeschlitzt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. August 2009 von Tobias Zeitler
Es gab schon bessere
Naja, es gab schon bessere Bücher von Jury. Es ist mir einfach ein bisschen zu kurz. Die Charakteren werden nicht so ansprechend beschrieben, wie man das von Martha Grimes... Lesen Sie weiter...
Am 16. Oktober 2003 veröffentlicht
Geht so
Ich bin kein Fan von Kriminalromanen, wollte aber mal mein Glück mit dieser Romanserie versuchen. Lesen Sie weiter...
Am 30. November 1999 veröffentlicht
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