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Inspektor Jury geht übers Moor.
 
 
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Inspektor Jury geht übers Moor. [Taschenbuch]

Martha Grimes
2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Als Inspektor Jury die schöne, schweigsame Frau zum erstenmal sieht, erscheint sie ihm wie die tragische Königin aus einem Shakespeare-Drama. Am selben Abend erschießt die Unbekannte in der Lounge eines vornehmen Country-Hotels vor seinen Augen ihren Mann. Der Fall scheint für die Polizei von Yorkshire völlig klar. Doch Jury findet bald heraus, dass der Ermordete keineswegs der Ehrenmann war, den alle Welt in ihm sah.

Klappentext

"Auch dies ist wieder ein perfekter Roman"
New York Sunday Daily News

"Kiloweise Action!"
Welt am Sonntag -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Klappentext

Als Inspektor Jury die schöne, schweigsame Frau zum erstenmal sieht, erscheint sie ihm wie die tragische Königin aus einem Shakespeare-Drama. Am selben Abend erschießt die Unbekannte in der Lounge eines vornehmen Country-Hotels vor seinen Augen ihren Mann. Der Fall scheint für die Polizei von Yorkshire völlig klar. Doch Jury findet bald heraus, daß der Ermordete keineswegs der Ehrenmann war, den alle Welt in ihm sah.

«Ein Krimi der Sonderklasse.» («Westdeutsche Allgemeine Zeitung»)

Über den Autor

Martha Grimes wurde in Pittsburgh geboren und studierte an der University of Maryland. Sie unterrichtete lange Zeit kreatives Schreiben an der Johns-Hopkins-University und lebt heute abwechselnd in Washington, D.C., und in Santa Fe, New Mexico.

Auszug

Er hatte sie heute schon einmal gesehen, im Museum hinter dem Pfarrhaus. Mittlerweile war es zehn Uhr abends, und da für ihn festgestanden hatte, daß sich ihre Wege nie wieder kreuzen würden, konnte Jury nicht anders, er mußte immer wieder über den Rand der Lokalzeitung schielen und sich vergewissern, ob sie nicht wenigstens jetzt merkte, daß sie beobachtet wurde. Aber nein. Sie saß in die Kissen des Stuhls am Kamin gelehnt, neben sich auf dem Tisch ein kaum angerührtes Glas Brandy, das sie mitsamt ihrer Umgebung vergessen zu haben schien. Eine ganze Welle hatte ihre Aufmerksamkeit einer schwarzen Katze gegolten (die ihr an diesem Tag den ersten Anflug eines Lächelns entlockt hatte, jedenfalls soweit Jury das beurteilen konnte). Die Katze hatte den besten Sitzplatz im ganzen Gasthaus mit Beschlag belegt, nämlich einen hohen ledernen Lehnstuhl. Die blinzelnden gelben Augen der Katze und ihr besitzergreifendes Gebaren schienen zu besagen: Gäste kommen und gehen, ich aber bleibe. Sie hatte Rechte. Die Frau jedoch erweckte den Eindruck, als hätte sie keine. Trotz der erlesenen, maßgeschneiderten Kleidung, des Saphirrings mit Karreeschliff und der perfekt geschnittenen Kurzhaarfrisur hatte sie schon vorhin diesen Eindruck auf ihn gemacht - als habe sie ihrer Position entsagt, sich aller Rechte und Privilegien begeben.

Eine Einbildung, und eine abwegige obendrein, zusammengestoppelt aus ein paar flüchtigen Eindrücken. Fehlte nicht viel, und er dichtete ihr die tragische Geschichte einer zur Abdankung gezwungenen Königin an.

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