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Insomnia - Todesschlaf
 
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Insomnia - Todesschlaf

Stellan Skarsgård , Sverre Anker Ousdal , Erik Skjoldbjaerg    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Stellan Skarsgård, Sverre Anker Ousdal, Bjørn Floberg
  • Regisseur(e): Erik Skjoldbjaerg
  • Komponist: Geir Jenssen
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Schwedisch (Dolby Digital 2.0), Deutsch (Dolby Digital 2.0), Norwegisch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
  • Erscheinungstermin: 14. November 2008
  • Produktionsjahr: 1997
  • Spieldauer: 92 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B001HJEXGU
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 10.183 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Im Norden Norwegens soll der schwedische Kommissar Engström mit seinem Kollegen Vik der örtlichen Polizei helfen, den Mord an einer Siebzehnjährigen aufzuklären. Sie können den Täter im Nebel stellen, doch als dieser flüchtet, erschießt Engström versehentlich Vik. Es gelingt ihm, dies als Tat des geflüchteten Mörders erscheinen zu lassen, doch mit zunehmender Dauer der Ermittlungen macht ihm nicht nur seine Schlaflosigkeit zu schaffen sondern auch, dass der Mörder ihn mit dem Wissen um seine Tat unter Druck setzt.

Produktbeschreibungen

Der schwedische Kommissar Engström soll mit einem Kollegen der norwegischen Polizei bei der Aufklärung eines Verbrechens aushelfen. Eine Siebzehnjährige wurde ermordet. Die Spuren führen bald zum Täter. Im dichten Nebel erschießt Engström jedoch versehentlich seinen Kollegen, der Mörder kann flüchten. Es gelingt Engström die Tat dem geflüchteten Mörder anzuhängen. Doch bald dreht das Spiel und Engström wird zum Gejagten, zumal ihm zusätzlich die Schlaflosigkeit durch die Mitsommernacht deutlich zu

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Schlaflos in Tromsø....... 27. August 2009
Von Ray TOP 500 REZENSENT
Der schweigsame schwedische Kommissar Engström (Stellan Skarsgard) ist ein Experte bei der Kripo und soll mit seinem Wissen und Knowhow der norwegischen Polizei bei der Aufklärung eines Verbrechens aushelfen.
Als er zusammen mit seinem befreundeten Osloer Kollegen Erik Vik (Sverre Anker Ousdal) in den Norden Norwegens nach Tromsø, nördlich des Polarkreises, geschickt wird, um dort diesen mysteriösen bestialischen Mord an einer Schülerin aufzuklären, eilt ihm sein Ruf schon voraus: Engström gilt als harter Cop, als exzellenter Ermittler. Man tuschelt allerdings auch über seine unrühmliche Affäre in einem anderen Fall, weil er verdächtigt wird, eine intime Beziehung zu einer wichtigen Zeugin unterhalten zu haben. Dementsprechend angespannt und etwas launisch geht Engström mit seinem Kollegen ans Werk. Vor Ort ermittelt schon das Team, zu der auch die sympathische Ane (Maria Bonnevie) gehört.
In diesen nördlichen Breiten der Arktis geht die Sonne in der Frühsommerzeit nie wirklich unter, dies macht Engström am allermeisten zu schaffen. Die ohne Unterlass scheinende Sonne raubt ihm den wichtigen Schlaf.
Es gelingt Engström allerdings, dem Mörder eine Falle zu stellen und diesen zusammen mit dem Team in einer Scheune zu umstellen. Doch im dichten Nebel kommt es zu einem fatalen Unglück beim Schußwechsel, das Engström dazu zwingt zu einem Manipulierer zu werden und somit macht er bald Bekanntschaft mit dem Täter....
Wem die Story einigermassen bekannt vorkommt, der liegt richtig: Der norwegische Thriller aus dem Jahr 1997 "Insomnia - Todesschlaf" gefiel Hollywood so gut, dass man den Stoff für den internationalen Kinomarkt noch einmal unter gleichem Titel mit zwei hochkarätigen Hollywoodstars Al Pacino und Robin Williams verfilmte.
Das Remake wurde natürlich ein viel grösserer Erfolg als das norwegische Original des Jungregisseurs Erik Skjoldbjærg, das 1997 entstand.
Im Original übernimmt Björn Floberg den Part von Robin Williams.
Es ist ja seit einigen Jahren für den US-Film besonders attraktiv und beliebt, funktionierende Filmideen aus Europa (und auch Asien) aufzunehmen und meistens etwas gefälliger für den Blockbustermarkt wieder zu verwenden.
In den meisten Filmen flacht aber das kommerziell erfolgreichere Remake qualitativ deutlich gegen den Originalfilm ab, bei "Insomnia" ist immerhin auch eine recht spannende US-Variante gelungen.
Es gibt einige Unterschiede beim Showdown des Films, ansonsten ist die Story nicht besonders verschieden.
Die Grundstimmung und Atmosphäre beider Filme weichen allerdings stark voneinander ab. Skjoldbjærg inszenierte wesentlich spröder, schärfer und konturenreicher als Christopher Nolan bei seinem 5jahre späteren Remake. Im Original herrscht eine durchgehend düstere Atmosphäre aus Verzweiflung, aus Mysterium, aus Kälte und Distanz. Graue, braune und vor allem grüne Farbtöne beherrschen den Films und unterstreichen die eiskalte Umgebung, den Nebel und den nie enden wollenden Tag. Stellan Starsgard spielt seine Figur als ein Buch mit sieben Siegeln, mit starken dunklen Abründen, während Al Pacino eine sehr gelungene Show als Neurotiker hinlegte und natürlich bei einem kommerziellen Publikum mehr Beifall kassiert.
Mir persönlich gefällt dieses Original-Konzept grade wegen seiner spröden nordischen Art besser. Ein Film mit Tiefenwirkung, wenn man sich auf die bewusst langsam Erzählweise einlassen kann. Eine Psychogramm um eine Figur, die versucht der Wahrheit zu entkommen und trotzdem mit einer Art Spiegelbild konfrontiert wird....
"Todesschlaf" steht auf einer Stufe mit weiteren europäischen Qualitätsthrillern wie "Nightwatch" oder "Spurlos verschwunden"....
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Keine Nacht... 13. Juli 2009
...verhüllt die Geschehnisse dieses Thrillers. Für den gesamten Film bildet eine Atmosphäre des schonungslosen Zeigens, des qualvollen Wachens die Grundlage unaufgeregt erzählter Geschehnisse im kalten Norden.

Und eigentlich steht auch nicht die Aufklärung des Mordes im Vordergrund. Der Reiz dieses Krimis liegt in seiner Eigenschaft als Nicht-Krimi. Noch weit mehr als im Hollywood-Remake mit dem ständig ausgebrannten Neurotiker Al Pacino (wie man ihn bereits aus "Heat" kennt), steht hier das Analytische im Fokus.

Unter der nur schwer aufrechtzuerhaltenden Schicht kühler, unnahbarer Professionalität fressen sich Schlaflosigkeit und Schuld ihren Weg in die Figur des Kommissars Jonas Engström (großartig gespielt von Stellan Skarsgård) und verschieben den allen Krimis gemeinsamen finalen Showdown in das Seelenleben des unnahbaren Schweden.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Bryllyant TOP 1000 REZENSENT
Der schwedische Polizist Jonas Engström wird zu einem Mordfall in den nördlichen Teil Norwegens geschickt. Dort hat er es aber nicht nur mit einer nackten Mädchenleiche zu tun, sondern auch mit der Helligkeit. Ausgerechnet im Sommer ist er zur Stelle, die Zeit in der 2 Monate lang die Sonne einfach nicht unter gehen will.

Der wirklich interessante Mordfall geht zwar wie die Sonne ebenfalls niemals ganz unter, aber er rückt doch deutlich in den Hintergrund. Ein in den Augen stechendes weiß-grau macht der Hauptfigur und auch dem Zuschauer deutlich zu schaffen. Das gleißende Licht ist absolut unangenehm. Stellan Skarsgard spielt den unter diesen Umständen leidenden Polizisten, mit einer wahnsinnigen Brillanz. Anfänglich noch sehr gefaßt, kühl und routiniert gleitet ihm der Fall von Minute zu Minute mehr aus den Händen. Er macht Fehler und obwohl er der Hauptdarsteller ist, gewinnt er bei jeder weiteren Fehlentscheidung mehr an Distanz zum Zuschauer. Trotzdem wirkt er nicht unsymphatisch oder mutiert zu einer Haßfigur. Irgendwie hofft man das er sich wieder fängt, aber "Todesschlaf" ist ein heller Abgrund, in den er immer tiefer reinrutscht. Er kann kaum schlafen um sich zu erholen, das "schreiende" Licht läßt ihn einfach nicht zur Ruhe kommen. Skarsgard schafft es, den Fall seiner Figur nur mit Mimik und Gestik darzustellen, was in jeder Minute fantastisch ist.

Genauso hervorragend ist der Score von Geir Jenssen. Der Mastermind der norwegischen Formationen "Bel Canto" und "Biosphere", hat hier den absolut passenden Hintergrund geliefert. Nie dominierend, aber mit einer hintergründigen Präsenz wird eine Atmosphäre geschaffen, die über alle Zweifel erhaben ist.
Das einzige Manko ist hier eher persönlicher Natur:
Leider hat die von mir hoch geschätzte Maria Bonnevie etwas zu wenig Screentime und auch keine ganz so fordernde Rolle, weshalb sie etwas verschenkt ist. Das macht natürlich in der Gesamtwertung trotzdem nichts aus. Der skandinavische Thriller ist ein weiterer faszinierender Film aus dem nördlichen Europa, welcher wesentlich mehr Beachtung verdient hätte.

Die DVD ist in jedem Fall okay. Das Bild ist absolut in Ordnung und der 2.0 Ton verschafft auf einer guten Anlage sogar schönen Raumklang. An Extras gibt es außer den zum Film gehörigen Trailern nur noch ein paar weitere Filmtipps, aber ich bin froh das der Film hierzulande überhaupt erschienen ist!
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