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Insomnia
 
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Insomnia [Restexemplar] [Gebundene Ausgabe]

Barbara Voors
3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 363 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3378006412
  • ISBN-13: 978-3378006416
  • Größe und/oder Gewicht: 22,5 x 13,4 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 491.996 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Schlaflos in Stockholm: Anonyme E-Mails fhren eine junge Wissenschaftlerin auf die Spur eines nie aufgekl„rten Mordes.
Savanna Brandt leidet unter Schlafst”rungen - seit 64 N„chten. Die begabte junge Wissenschaftlerin fhlt sich beobachtet. Zun„chst glaubte sie, die anonymen E-Mails, die sie seit einiger Zeit empf„ngt, seien Liebesbriefe; doch werden die Mitteilungen immer indiskreter und verwirrender. Der Absender scheint nicht nur zu wissen, wo Savanna wohnt und arbeitet, er kennt auch be„ngstigende Details aus ihrem Leben.
Die Wissenschaftlerin kann sich kaum noch auf ihre Arbeit konzentrieren. Als sie eines Abends im Keller ihres Hauses berfallen wird, ahnt sie, daá mehr hinter dieser Attacke verborgen ist, als sie verkraften kann. Die hilflosen Versuche, ihrer Panik Herr zu werden, gipfeln darin, das jahrelang fr ihre Doktorarbeit zusammengetragene Material neuerlich auszuwerten. Und ganz allm„hlich rekonstruiert sie daraus ihre eigene Geschichte. Unerwartete Hilfe erh„lt Sav anna von dem charmanten Polizisten Jack Fawlkner. Die Nachforschungen der beiden fhren zurck in eine Sommernacht vor 25 Jahren, als die damals elfj„hrige Savanna zuf„llig beobachtete, wie eine Frau miáhandelt und get”tet wurde. Der Fall konnte nie aufgekl„rt werden - und in wenigen Wochen verj„hrt er ...

Umschlagtext

Savanna Brandt schläft nicht mehr, seit 64 Nächten. Anonyme E-Mails ängstigen sie. Die junge Wissenschaftlerin fühlt sich beobachtet - doch von wem und warum? Als sie eines Abends im Keller ihres Hauses überfallen wird, beschließt sie, Kriminalkommissar David Fawlkner um Hilfe zu bitten.

Barbara Voors versteht es meisterhaft, den Leser in ein Labyrinth von Vermutungen zu führen. Insomnia ist spannend bis zur letzten Seite; man mag es nicht aus der Hand legen. Die Heldin wagt, noch einmal zu lieben, obwohl sie bereits geglaubt hatte, dass alles zu Ende wäre.
Dagens Nyheter


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
26 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Seit ihrem elften Lebensjahr nimmt Savanna Brandt in der Welt keinen Platz mehr ein. Dass ihr Sohn Martin vor vier Jahren starb, hat die Situation noch verschlimmert. Savanna lebt nicht, sie überlebt, kapselt sich ab, ist unsichtbar. Doch plötzlich ist dieses Nicht-Leben bedroht. Erst kommt quälende Schlaflosigkeit, dann entsetzliche Angst. Ausgelöst durch die E-Mails eines Fremden, die anfangs wie die eines heimlichen Verehrers wirken, schnell aber immer bösartiger werden. Er fordert von Savanna, sich weiter still zu verhalten, niemandem zu erzählen. Doch was soll sie nicht erzählen? Savanna weiß nicht, wovon er spricht. Erst nach und nach ahnt sie, dass sie das Verbindungsglied zu einem Mord ist, der vor beinahe 25 Jahren in einer Pension geschah und bald verjährt. Damals war sie elf Jahre alt und mit ihrer Familie dort in den Ferien. Aber ihre Erinnerung ist wie ausgelöscht. Auf der Suche nach Antworten wendet sie sich an Kommissar David Fawlkner, der seinerzeit die Ermittlungen leitete und bringt damit nicht nur sich, sondern auch einen Menschen, der ihr sehr nahe steht, in Lebensgefahr. Mit "Insomnia" hat die schwedische Journalistin und Autorin Barbara Voors alles andere als leichte Kost serviert. Über weite Strecken wird der Roman nur durch die komplizierten Gedankengänge der Protagonistin getragen und befasst sich hintergründig mit Themen, vor denen mancher zurückschrecken mag: Gewalt gegen Frauen und die Verarbeitung von Verlust. Doch Voors zeichnet ein sehr differenziertes Bild ohne abgedroschene Phrasen, ohne Sensationsgier und ohne schroffen Feminismus. Dadurch und dank eines zweiten Erzählstrangs über den mysteriösen Tod einer Schriftstellerin, mit dem Savanna sich in ihrer Dissertation befasst und den sie schließlich aufdeckt, hält die Autorin ihre Leser bei der Stange. Ein Buch, das nachwirkt.
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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Sonja
Format:Gebundene Ausgabe
Savanna lebt mit ihrem Bruder Sam in einer geteilten Altbauwohnung und während Sam ein recht ausschweifendes Liebesleben hat und reihenweise Frauen das Herz bricht, ohne sich wirklich mal zu verlieben, lebt seine Schwester sehr zurückgezogen und pflegt kaum Kontakte zu anderen Menschen. Ihr einziges richtiges Bindeglied zum Leben (ihren Sohn Martin) hat sie verloren als er erst sechs Jahre alt war und sie lebt zwar in ihrer Vergangenheit mit ihm, kann aber darüber nicht reden und geht noch Jahre später jeglicher Konfrontation über seinen Tos aus dem Weg. Mit Männern hatte sie nie viel zu tun und auch eine Beziehung hatte sie mit ihren fast 36 Jahren noch nicht.
Ihr Leben lang hatte sie nur einen komaähnlichen Schlaf, ihren Sohn und ihre Arbeit. Um so härter trifft es sie, dass sie plötzlich nicht mehr schlafen kann - und den Grund nicht weiß. Ihr kleines Leben bricht auseinander und sie hat Angst, ohne zu wissen, vor wem eigentlich. Ein Erlebnis vor 24 Jahren holt sie ein und unter dem Deckmantel Vergessens des Unterbewußtseins wird ihre Erinnerung wieder erweckt. Immer tiefer rutschen auch ihre neugeknüpften Bekanntschaften in den Strudel des ominösen Email-Verfassers, der versucht sie einzuschüchtern und sie weiß nicht warum eigentlich, kann seine Beweggründe nur vermuten. Auf der Suche nach Hilfe verliebt sie sich, das erste Mal in ihrem Leben und findet Halt und Kraft, nicht nur ihre Vergangenheit zu ergründen, sondern auch in das Ableben der Frau Licht zu bringen, über die sie ihre Dissertation schreibt. Ein Strudel aus Gefühlen aller Richtungen erfasst sie, die sonst so beherrscht war.
Der Stil der Autorin ist teilweise ruppig, kurz und abgehackt. Es macht einem schwer, das Buch in einem Guß zu lesen und doch transportiert gerade dieses Stilmittel die Zerrissenheit und das oftmals nicht nachvollziehbare Innenleben der Protagonistin und macht es eben nachvollziehbar und greifbar. Der psychologische Hintergrund der Verdrängung von schlimmen Erlebnissen und Kindheitstraumata ist geschickt in den Roman eingearbeitet, ohne aufgesetzt und psychologisierend zu wirken. Der Roman ist spannend und interessant, wenn auch nicht ganz sooo leicht zu lesen und gibt Einblicke in Leben, die einem sonst (vielleicht zum Glück) verwehrt bleiben. Mißhandelte Frauen, Gewalt, Drohungen, Einsamkeit und Schlaflosigkeit - Themen unserer Zeit, die gut aufbereitet und dargestellt werden und den Leser ein wenig sprachlos und hilflos zurücklassen. Der Schluss ist für meine Begriffe ein wenig zu weichgespült und läßt zu wenige Fragen unbeantwortet, aber das unangenehme Gefühl, dass in vielen Leben sehr viel schief läuft und die Umwelt meistens tatenlos zusieht und dass es doch oftmals einen Weg nach Draußen zu geben vermag, der hallt nach. Desillusionierung und Hoffnungen knüpfen eng aneinander an und dieser Roman macht vieles transparent und verständlicher, zeigt Wege aus der Gewalt, Hoffnungslosigkeit und Phlegmatismus. Empfehlenswert, gerade weil kein uneingeschränkt idyllisches Weltbild gezeichnet wird!
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
schwierig zu beschreiben.... wer einen reinen Thriller sucht, wird hier enttäuscht - hier stehen eindeutig nicht die Formen der Ermittlung, die Methoden des Täters oder die Handlungen des Opfers im Vordergrund - eher die sehr anrührende, authentisch wirkende persönliche Geschichte der Hauptperson - nicht schlecht, aber eher ungewöhnlich, sprich gewöhnungsbedürftig.... die Geschichte beginnt schleppend und zäh - vielleicht eine Hommage an den Titel - dann wär's ok...., gewinnt dann merklich an Tempo und man verliert den Wunsch, die Hauptperson schütteln zu wollen, damit sie "aus den Sträuchern kommt". Schöne, zarte Liebesgeschichte und ab der Mitte durchaus spannend.... wer einen reißenden Thriller sucht, ist hier nicht gut beraten - ein vorsichtiges, tastendes, aber durchaus spannendes "Frauenbuch" beschreibt dieses Werk eher.
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