Die hilfreichsten Kundenrezensionen
39 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Überragend, 11. Juni 2003
Dr. Jeffrey Wigand (Genial: Russell Crowe) ist ein führender Wissenschaftler eines großen US Tabakkonzerns. Als er die Geschäftspraktiken seines Arbeitgebers kritisiert wird er fristlos entlassen. Der erfolgreiche Journalist Lowell Bergmann (Überragend: Al Pacino) wittert die Story seines Lebens und versucht Wigand zu einem Interview zu überreden, indem die kriminellen Machenschaften der Tabakindustrie aufgedeckt werden. Daraufhin wird Wigands Familie von Morddrohungen und Terror heimgesucht... Michael Mann („Heat") hat ganze Arbeit geleistet. Dieser Film, welcher auf Tatsachen beruht, gehört ohne Zweifel zu den besten Filmen seines Genres. Er dokumentiert erschreckend überzeugend die Macht des Geldes und der Medien. Niemand wagte es gegen die Tabakindustrie zu klagen, da sie mit Hilfe ihres Geldes in der Lage waren jeden Prozess, mit den besten Anwälten auf der eigenen Seite, zu gewinnen. Gleichzeitig deckt der Film auf, wie man mit Informationen handeln kann und in der Lage ist, einen Menschen in der Öffentlichkeit zu vernichten ohne ihm körperliches Leid zuzufügen. Der Mensch, der hier vernichtet werden soll, ist Dr. Wigand. Dessen Rolle wird sehr überzeugend von Russel Crowe verkörpert. Eine solche Leistung schaffte er zuletzt als John Nash in „A beautiful mind". Aber auch Al Pacino weiß zu überzeugen. Man nimmt ihm die Rolle als „ehrlichen" Journalisten, der zu seinen Versprechungen steht, ab. Beide Schauspieler spielen sich fast gegenseitig an die Wand und sind zu Höchstformen aufgelaufen, was wohl auch einer der Gründe für die Klasse dieses Filmes ist. Ohne Pacino und Crowe wäre der Film nicht auf diesem hohen Niveau. Die Spannung wird dadurch aufgebaut, dass der Zuschauer erfahren will, wie Bergman auf die Aktionen der Tabakindustrie reagiert und umgekehrt. Man will wissen, was als nächstes passiert und wie die Hauptcharaktere auf den aufkommenden Stress reagieren. Man wird förmlich an den Bildschirm gefesselt. Das ist die Hauptaufgabe eines Thrillers. Er soll die Spannung aufrecht erhalten und weiter aufbauen, was hier sehr gut gelingt. Nur wenige Filme erreichen dieses Ziel über die gesamte Filmlänge. Wer gute, anspruchsvolle Thriller mag und dabei auf Actionszenen verzichten kann, ist hier an der richtigen Adresse. Alle anderen sollten die Finger von diesem Film lassen.
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Irgendwie beeindruckend., 14. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: The Insider (DVD)
Also in diesem Film stimmt schlicht und ergreifend alles. Die Darstellung des Dr. Jeffrey Wigands durch Russell Crowe dürfte mit zu seinen besten schauspielerischen Leistungen neben seiner Rolle als John Nash in A Beautiful Mind gehören. Absolut perfekt bis ins detail gespielt, da muss man wirklich drauf achten! Neben den exzellenten Schauspielern muss man noch den Regisseur Michael Mann loben. Mann hat eine etwas ungewöhnliche Art der Kameraführung, die stellenweise alles realistischer, besonders in emotionalen Szenen, erscheinen lässt. Eine wirklich interessante Optik. Falls jemand Collateral gesehen hat, der weiß was ich meine, dort hat Michael Mann auch sein Händchen für eine ungewöhnliche Optik bewiesen. Diese Bilder werden sehr gut durch den hervorragenden Soundtrack untermalt, der die Stimmung des schweren langen Wegs des Dr. Wigands gut transportiert. Das ist auch genau das Beste an diesem Film, das die Fakten im wesendlichen der Wahrheit entsprechen und zeigen wie Dr. Wigand einen aussichtslosen Kampf gegen Big Tabacco geführt hat, der ihm fast das Genick gebrochen hätte, weil er sich verantwortlich fühlte, die Menschen vor dem sehr gefährlichen Inhaltsstoffen des Tabaks zu warnen und nicht kassiert und geschwiegen hat. Mich hat der Film so sehr beeindruckt, das ich mich danach über Dr. Wigand informiert habe und sogar Festellen musste, dass er sogar genau wie im Film aussieht, ein wirklich beeindruckender Mann !
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Einfach ein guter Film, 3. Januar 2009
Würde ich sagen der Film sei ein erstklassiger Thriller, was er ohne Frage ist, so würden sich viele schnell etwas falsches darunter vorstellen, denn dieses Meisterwerk zeichnet sich vorallem durch seinen Realismus aus, im Gegensatz zu vielen Puplikumsmagneten. Der Film ist nicht überinterpretiert, sondern zeigt viel mehr ein glaubhaftes Remake der darmaligen Tage. Auf spannungserzeugende Hetzjagten, viele Wendungen und andere hollywood typische Einfälle verzichtet Michael Mann (Regisseur) voll und ganz. Doch schadet dies dem Film keineswegs. Im Gegenteil, genau das macht ihn so Einzigartig, denn dies verleiht ihm etwas dokumentarisches. Dokumentarisch in der Hinsicht, dass das Gesehene glaubhaft echt wirkt und das ein oder andere Gemüt (wie mich) bewegt. Der Film beruht auf einer wahren Begebenheit und dennoch ist es einem nicht möglich zu erahnen wie die Geschichte endet, da weder die Hauptperson den typischen Heldencharakter besitzt, noch der Film selbst in irgendeiner Art klischehaft wird. Hut ab und ein Lob an die Macher...
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