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Inside WikiLeaks: Meine Zeit bei der gefährlichsten Website der Welt Broschiert – 11. Februar 2011

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Inside WikiLeaks: Meine Zeit bei der gefährlichsten Website der Welt + Staatsfeind WikiLeaks: Wie eine Gruppe von Netzaktivisten die mächtigsten Nationen der Welt herausfordert  - Ein SPIEGEL-Buch + Wikileaks und die Folgen: Netz - Medien - Politik (edition suhrkamp)
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Produktinformation

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  • Broschiert: 304 Seiten
  • Verlag: Econ (11. Februar 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3430201217
  • ISBN-13: 978-3430201216
  • Größe und/oder Gewicht: 13,7 x 3,2 x 20,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (39 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 252.949 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Daniel Domscheit-Berg, geboren 1978, war unter seinem Pseudonym Daniel Schmitt zweieinhalb Jahre Sprecher für WikiLeaks. In seinem früheren Leben war der Diplom-Informatiker mit Schwerpunkt IT-Sicherheit für große internationale Unternehmen tätig und engagierte sich für Informationsfreiheit und Transparenz im Netz.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

30 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von F30 am 13. Februar 2011
Format: Broschiert
"Meine Zeit bei der gefährlichsten Website der Welt": Auch nach Lektüre des Buches ist mir vollkommen unklar, wo dieser Untertitel herrührt. Denn wirklich gefährlich wird es nie bei "Inside WikiLeaks", vielmehr reiht Domscheit-Berg zahlreiche Anekdoten aus der Organisation aneinander - das jedoch auf interessante, spannende und gut lesbare Art und Weise.

Was er erzählt, erzählt er sehr ausführlich; teilweise tragen diese Details tatsächlich zu einem besseren Verständnis bei, teilweise lassen sie einen auch nur irritiert zurück. Und manchmal wird man auch den Eindruck nicht los, dass dieses oder jenes Detail nur erwähnt wird, um Julian Assange in ein schlechtes Licht zu rücken.
Vielerorts wurde im Vorfeld die angebliche Abrechnung mit Assange heraufbeschworen. Tatsächlich bemüht sich Domscheit-Berg durchaus um eine faire Darstellung; die Kränkung ist jedoch offensichtlich zu stark, um sie komplett auszublenden.

Die Handlung verpackt er in recht lose thematisch strukturierte Kapitel, die der Chronologie nicht immer strikt folgen. Das ergibt für die Handlung durchaus Sinn, führt jedoch zu einigen Ungenauigkeiten und Inkonsistenzen, die sich wahrscheinlich alle erklären ließen - einen schlechten Eindruck hinterlassen sie trotzdem.

Ebenfalls einen faden Beigeschmack verursacht die immer wieder durchklingende, ach so linksalternative und anarchistische Lebenseinstellung Domscheit-Bergs vor dem Hintergrund seines traditionell und kommerziell veröffentlichten Buches.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Michael B. am 1. Dezember 2013
Format: Kindle Edition
Die Internas über wikileaks sind schon sehr interessant, allerdings wirken die Erzählungen stellenweise sehr einseitig. Herr Domscheidt-Berg erzählt dann auch von seinen Plänen mit Openleaks, allerdings ist bis heute lediglich die Domain registriert. Dadurch wird seine Erzählung und Kritik an Assange ein wenig unglaubwürdig...
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23 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Christian Döring HALL OF FAME REZENSENTTOP 50 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 10. Februar 2011
Format: Broschiert
Für mich hat dieses Buch nichts mit Bild - Zeitungs - Niveau zu tun. Viel mehr liest es sich wie die Analyse eines Lebensabschnitts des ehemaligen Sprecher von WikiLeaks Daniel Domscheit - Berg, damals Daniel Schmitt. Besonders authentisch liest sich sein Buch, weil der Autor eben über einen wichtigen Zeitraum seines eigenen Lebens berichtet.

Durchaus auch kritisch erzählt Domscheit - Berg zurückblickend. Sachlich referiert er über das Ziel der Organisation von 2007: "Die Macht zu kontrollieren." Ernüchternd schreibt der Autor heute über seine Zeit bei WikiLeaks: "dass Macht und Geheimhaltung schleichend korrumpieren."

Chronologisch arbeitet der Autor seine Erlebnisse mit der Organisation ab und nimmt dabei den Leser mit hinter die Kulissen von WikiLeaks.

Viel erzählt der Autor von seinem Ex - Chef Julian und davon, dass der gerade von denen die er bekämpft, so viel über Themen wie Geheimhaltung und juristische Tricksereien schnell gelernt hat. Dazu bringt Domscheit - Berg genügend Beispiele um seine Kritikpunkte an Assange und der Organisation zu untermauern.

Etwas eigenartig stimmt es mich schon als ich dann lese, dass der Autor betont: "Heute, im Januar 2011, bin ich an dem gleichen Punkt wie ein Jahr zuvor, als wir WikiLeaks neu auf die Füße stellen wollten."

Im Anhang des Buches findet sich eine Chronologie von WikiLeaks die am 4. Oktober 2006 beginnt und am 30. Dezember 2010 endet.

Gelesen habe ich dieses Buch wie einen spannenden Thriller. Ein wenig ratlos macht mich beim Lesen und auch danach, dass ich nicht zu erkennen vermag wo die Wahrheit liegt. Eins scheint sicher zu sein: Macht macht korrupt!
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Daniel Domscheit-Berg läßt keinen Zweifel daran, daß dieser Bericht stark subjektiv ist und nicht den Anspruch erhebt, die Geschichte von WikiLeaks ausgewogen und objektiv darzustellen. Das vorweg.

Nachdem man sich durch die auf knapp 300 Seiten ausgebreiteten und in geschwätzig-weinerlichem Rechtfertigungston verfassten Erinnerungen gelesen hat, versteht man immer besser, weshalb Julian Assange eine weitere Zusammenarbeit mit Daniel Domscheit-Berg unmöglich gefunden haben muß. Auch wenn Domscheit-Berg dies nicht versteht.

Teils wirklich peinliche Anschuldigungen (Julian hat meine Katze gefoltert bis sie psychotisch wurde und mir außerdem meine Ovomaltine weggetrunken) wechseln sich mit dem Vertrauensbruch ab, Interna wie etwa vertrauliche Chatprotokolle zu veröffentlichen. DDB wird nicht müde zu betonen, wie rechtschaffen, idealistisch, fleißig, selbstlos und grundanständig er ist. Wenn er mal Fehler einräumt, wird dies sogleich damit erklärt, er sei einfach viel zu anständig und idealistisch gewesen. Auf der anderen Seite Assange als katzenfolternder Egomane, der nicht zu seinem Wort steht, tagelang die gleichen Kleider trägt, alles mit den Fingern isst und sich die Hände an der Hose abwischt, während er das Sofa bekleckert. Assange nutzt andere DDS zufolge verantwortungslos aus, z.B. indem er ihnen in Aussicht gestellte Reisespesen nicht erstattet, wo dann der gute DDS einspringen darf. Der andererseits die eingesammelten Spenden für sich in eine BahnCard 100 investiert "um keine Kreditkartenspuren zu hinterlassen" (man darf annehmen, er habe die BahnCard 100 denn auch in bar bezahlt, was man im übrigen mit normalen Fahrkarten offenbar nicht tun kann).
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