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Inside a Skinhead
 
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Inside a Skinhead

Ryan Gosling , Summer Phoenix , Henry Bean    Freigegeben ab 18 Jahren   DVD
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 6,50
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Produktinformation

  • Darsteller: Ryan Gosling, Summer Phoenix, Glenn Fitzgerald
  • Regisseur(e): Henry Bean
  • Komponist: Joel Diamond
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 18 Jahren
  • Studio: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
  • Erscheinungstermin: 12. Juni 2009
  • Produktionsjahr: 2001
  • Spieldauer: 94 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B002330S7M
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 6.375 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

Die Idee eines jüdischen Nazis erscheint abstrus und doch wurzelt der Film in einer wahren Begebenheit. Was in Exploitation hätte untergehen können, erweist sich als enorm intelligenter Film, der unbequeme Fragen stellt und die eine große sogar beantwortet: Warum werden Juden gehasst? Es gibt keinen Grund. Das ist der Schlüssel zum Film und dennoch nur eine zugleich unbefriedigende Antwort, die dem Zuschauer abverlangt, in sich zu gehen und selbst nachzudenken: über die Natur des Menschen und über sich selbst.Ryan Goslings Figur Danny wird als ein sehr ambivalenter Mensch gezeigt, der einerseits seinesgleichen hasst, andererseits noch immer jüdische Rituale zelebriert. Er ist ein innerlich zerrissener Mensch, niemand, den man sympathisch fände, der jedoch fasziniert. In seinem Fall bietet der Film eine einwandfreie Erklärung für den Hass an, ansonsten versucht sich der Film jedoch gekonnt an einem Thema, das kaum jemanden nicht beschäftigt.Die bemerkenswerteste Szene ist die, in der Danny und seine Kumpane einen Dialog mit Holocaust-Überlebenden führen. Solch greifbare Spannung und emotionale Wirkung findet man nur in wenigen Filmen. Fazit: Ein Film, den man gesehen haben sollte!

Moviemans Kommentar zur DVD: In Bild und Ton ansprechende DVD eines hervorragenden Independentfilms.

Bild: Der Film arbeitet mit natürlichen und dementsprechend klammen Farben, die das realistische Ambiente der Geschichte unterstützen. In sich sind die Farben stimmig. Darüber hinaus gibt es einen gut arbeitenden Kontrast. Rauschen ist in leichter Form vorhanden. Die Schärfe ist nicht überragend, aber mehr als ausreichend. Mit dem Filter wurde nachgeholfen, wie ein paar Doppelkonturen belegen (00:54:10). Bisweilen fällt Blockrauschen au (01:02:41). Noch seltener sind es Artefakte, die ins Auge stechen.

Ton: Die Synchronisation ist hochwertig und wartet mit einigen namhaften Sprechern auf. Aber sie kann die Studioatmosphäre nicht abschütteln. Grundsätzlich sind die deutschen Dialoge sehr aufgesetzt und losgelöst von der restlichen Geräuschkulisse. Das Englische klingt sehr viel natürlicher. Umgebungsgeräusche wie das Zirpen von Grillen oder Autos auf der Straße werden griffig dargestellt.

Extras: Einziger Bonus ist der Trailer. --movieman.de

Produktbeschreibungen

Danny Balint ist ein junger jüdischer Mann, der in New York lebt. In den Nächten studiert er religiöse Schriften und lehrt hebräisch, während sich tagsüber eine komplett unterschiedliche Persönlichkeit herauskristallisiert. Danny wird von einer Kraft magnetisiert, die im völligen Gegensatz zu seinem Erbe steht: Neo-Faschismus. Basierend auf wahren Ereignissen erzählt dieser überraschende Psycho-Thriller vom Abtauchen in eine Welt der Gewalt. Aber es ist nicht nur die Gewalt in den Straßen, sondern die innere Gewalt und der Kampf in ihm selbst, einem Mann, der nicht aus seiner jüdischen Identität

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Kundenrezensionen

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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Lange habe ich auf einen Film wie Diesen gewartet!
Ich bin durch den Titel ,und meine Affinität zur entsprechenden Subkultur, auf den Film aufmerksam geworden. Was ich sah, war aber alles andere als ein Skinhead-Film, und die verantwortlichen für den deutschen Titel gehören stundenlang ausgepeitscht.

"The Believer" ist ein glaubwürdiger Film über Identität, Verlangen nach kultureller Zugehörigkeit, Rebellion gegen organisierte religiöse Systeme, familiäre Wurzeln und (fehlende) Fundamente. Es ist auch ein Film über die Psychologie philosophisch begabter junger Menschen im Spannungsfeld zwischen intellektueller Erkenntnis und anerzogener Kultur.

Darüber hinaus ist die jüdische Religion ein wesentlicher Fokus des Films. Für mich, als einen am Judaismus interessierten und faszinierten Atheisten, hat der Film auch mit seinem Blick auf die Charakteristika jüdischen Lebens, und auf den vielschichtigen Umgang mit der Vergangenheit des jüdischen Volkes überzeugt.
Ich kann mir vorstellen, das die Darstellung der jüdischen Menschen in diesem Film, zumindest bei Mitgliedern der jüdischen Gemeinde, zu Kontroversen führen könnte, der Film ist aber, in meinen Augen, keinesfalls antisemitisch, sonder zeichnet ein durchaus vieldimensionales Bild.

Die schauspielerischen Leistungen sind überdurchschnittlich, und das Script dramaturgisch gelungen. Insgesamt also ein sehenswerter, nicht verkopfter, spannender Film für denkende Menschen. Der letzte gute Skinhead-Film war "This Is England", unbedingt anschauen!
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Polygraph
O tempora, o mores: Es ist ja mittlerweile schon eine Seltenheit wenn bei Kinofilmen nicht einfach nur der englische Originaltitel übernommen wird; wenn jetzt aber Deutsche DVD-Schmieden für ihre Veröffentlichungen zwar den Amerikanischen Titel nicht übernehmen, aber nur um dafür zu einer anderen englischen Phrase zu greifen, dann bewegt sich der deutsche DVD-Markt gefährlich nahe an der Grenze zur europäischen Lachnummer. "Inside A Skinhead" klingt nach deutschem Problemfilm, nach Pubertätsstreifen der Marke "Oi! Warning" oder "Führer Ex!", und wird dem vielschichtigen und originellen amerikanischen Film "The Believer" nicht annähernd gerecht. Denn die Neo-Nazi-Ideologie ist zwar ein wichtiges Element des Films, sie spielt jedoch eine vollkommen andere Rolle.

Danny Ballint ist ein New Yorker Skinhead, ein hochintelligenter und eloquenter junger Mann, mehrfach vorbestraft, ein fanatischer Antisemit; was ihn antreibt ist nicht Hass oder stumpfes Ressentiment sondern ein kalte, klinische Abneigung des Judentums.
Dass er aber selbst Jude ist, erfährt der Zuschauer schon in den ersten 10 Minuten; wie kann er sich also eine Ideologie zu Eigen machen, die nichts weniger bedeutet, als die totale Vernichtung seiner Kultur, seiner Sprache, seiner Herkunft und seiner Religion? Die Antwort, die er gibt, ist so verblüffend, wie auf merkwürdige Weise einleuchtend: Er hat es einfach satt, ein "Opfer" zu sein.

Mit einem stichhaltigen Drehbuch und einer exzellenten Darbietung Ryan Goslings werfen diese 90 Minuten einen einschneidenden Blick in die Seele einer im Kern traumatisierten Religionsgemeinschaft, und stellen Fragen nach jüdischer Identität im 21. Jahrhundert, und welchen Raum 5000 Jahre Verfolgung und der schlimmste Völkermord der Geschichte darin einnimmt, und einnehmen soll. Dem Außenstehenden mag vielleicht die entscheidende Einsicht und manches Vorwissen fehlen, gerade der Deutsche Zuschauer kann hier aber eine Menge lernen, denn die Ausgangsfrage bleibt die ja im Grunde die gleiche: Wie soll ein junger Mensch mit einem solchen Erbe umgehen? "The Believer" ist ein Film, der den Zuschauer noch sehr, sehr lange zu denken gibt; und was das unglaublichste ist: Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Filme über Skinheads gibt es inzwischen einige.

Manche aufklärend (American History X, obwohl er gerne, vermutlich wegen der drastischen Szenen, von Rechten [die ihn offenbar nicht verstanden haben] selbst als Lieblingsfilm angegeben wird), manche unkritisch glorifizierend (Romper Stomper), aber dieser hier ist etwas Besonderes.

Woran liegt hier also das Besondere?
An dem Protagonisten selbst. Danny Balint ist nämlich Jude UND Skinhead.
Ja, wie geht das zusammen? werden jetzt manche zu Recht fragen.

Dieser auf einer wahren Begebenheit beruhende Film zeigt die Faszination der Rücksichtslosigkeit und Gewalt gegen Schwächere am Beispiel eines New Yorker Juden, der selbst zum Täter wird. Im Film wird rückblickend Dannys Zerwürfnis aufgrund von Meinungsdifferenzen mit seinem Lehrer in der Talmudschule gezeigt, welches ursächlich für sein Hinwenden zum Judenhaß und damit Ausdruck seines Selbsthasses wird.
In der Gruppe der rechten Schläger bleibt sein Hintergrund unerkannt und er punktet bei seinen Kameraden sogar mit der mehrfach deutlich artikulierten Absicht, Juden töten zu wollen, indem er ein Attentat plant und initiiert. Er lässt sich sich sogar freiwillig von einem Neonazipärchen (Theresa Russell und Billy Zane) einspannen und wirbt in Reden für deren Ziele.
Das hindert Danny nicht daran, trotzdem zu seinen jüdischen Glaubensbrüdern freundlichen Kontakt zu pflegen - obwohl diese teilweise über seine rechten Aktivitäten informiert sind!

Der Film räumt klar mit dem festen Lagerdenken auf und zeigt das eigentlich Unmögliche, welches in seiner Konsequenz auf eine Katastrophe hinauslaufen muß.

Ryan Gosling stellt hier einmal mehr sein schauspielerisches Ausnahmetalent dar und zeigt den innerlich zerrissenen Danny als Getriebenen, als unfreiwilligen Wanderer zwischen zwei Welten.

Fazit: Sehenswert!
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Die neuesten Kundenrezensionen
Sehenswert
Ryan Gosling spielt überdurchschnittlich gut und die Story ist wirklich gelungen.
Regt zum Nachdenken an. Absolut empfehlens- und sehenswert! Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Sarah veröffentlicht
Nicht empfehlenswert
Ich beschäftige mich schon lange mit der Szene und mit allem was es über sie zu lesen und zu sehen gibt. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Pascal Hein veröffentlicht
Intelligentes Drama
"Inside a Skinhead" ist ein intelligentes Drama um einen in New York lebenden Nazi-"Skinhead" jüdischer Herkunft. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. März 2010 von HEAVENSHALLBURN
Noppes
Wie wäre es denn mit einem Fim über einen Schwulenhasser, der heimlich homosexuell ist? Oder einen millitanten Tierschützer, der in eine Schlachthof arbeitet! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. November 2009 von Benjamin Klein
Enttäuschender Film ...
*
Habe mir den Film zum Glück nur ausgeliehen, da es meiner Meinung nach der volle SCHROTT FILM ist!
Verstehe nicht, warum hier der Film teilweise 5 Sterne bekommt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. September 2009 von Juergen
Filmtitel völlig daneben
Wer immer den Titel zu diesem Film vergeben hat, er muß sich weder den Film angesehen haben, noch muß er sich in der namensgebenden Szene auskennen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. August 2009 von Tilo Gorek
Kein "Skinhead Film"...
'Skinhead' ist hier eigentlich ein Ettikettenschwindel da es hier um einen 'Self-Hating Jew' geht der eben nebenbei Skinhead ist. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Juli 2009 von Ratzfatz
Flache MTV-Werbung?!
Ich wurde vor allem durch die Rezession aufmerksam, welche besagt daß dieser Film American History X aussehen lässt wie eine flache MTV-Werbung. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Juli 2009 von Rainer Klarmann
Interessant, aber nicht ohne Schwächen...
Ein jüdischer Skinhead, der die Vernichtung des Judentums predigt und damit in neo-faschistischen Kreisen Karriere macht? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Juni 2009 von movie-shack
Zionistische Boneheads
Ich weiß nicht genau warum,Filme über Nazi neuerdings einen jüdischen Nazi beinhalten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Mai 2009 von Joe Hawkins
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