Inside Llewyn Davis 2013

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New York, 1961. Llewyn Davis lebt für die Folkmusik, doch der große Durchbruch lässt auf sich warten. Nacht für Nacht sucht er einen neuen Platz zum Schlafen und landet dann meist bei befreundeten Musikern wie Jim und Jane, mit denen ihn mehr als eine oberflächliche Freundschaft verbindet. Doch Llewyn kann seine Gefühle nur in der Musik und nicht im echten Leben äußern, und so lässt er sich ...

Darsteller:
Oscar Isaac,Carey Mulligan
Laufzeit:
1 Stunde, 40 Minuten

Verfügbar auf unterstützten Geräten

Inside Llewyn Davis

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Details zu diesem Titel

Genre Drama, Musikfilm, Tanz & Theater
Regisseur Ethan Coen, Joel Coen
Darsteller Oscar Isaac, Carey Mulligan
Nebendarsteller Justin Timberlake, John Goodman
Studio Scott Rudin Productions (USA); Mike Zoss Productions (USA);
Altersfreigabe Freigegeben ab 6 Jahren
Sprachen Deutsch, Englisch
Verleihrechte 48 Stunden Nutzungszeitraum. Details
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen und auf zwei Geräte herunterladen Details
Format Amazon Instant Video (Streaming und digitaler Download)

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Igneus am 28. Dezember 2014
Format: Blu-ray
Der Film zeigt eine doch sehr traurige Woche aus dem Leben eines Folk-Musikers. Diese Woche beginnt damit das Llewyn Davis im Greenwich Village zusammengeschlagen wird. Was in der Woche davor im Leben des Davis (Dave Van Ronk) geschah zeigt dieser Film.

In dieser Woche passiert doch sehr viel, obwohl es dem Zuschauer nicht so vorkommt. Es gibt eine aberwitzige Odyssee mit einer Katze, bei der ein Scrotum verschwindet. Eine völlig surreale Reise nach Chicago. Einen Besuch beim Vater, der zum Scheißen nicht mehr aufstehen muss. Davis organisiert eine Abtreibung und erfährt dabei, dass diese vor zwei Jahren schon bezahlt wurde. Es gibt einige schlecht bezahlte Gigs. Dabei sieht der Zuschauer auch zu dieser Zeit noch unbekannte, später aber sehr erfolgreiche Musiker. Für Folk Fans hält dieser Film einige sehr feine und versteckte Anspielungen bereit. So verpasst Llewyn während er zusammengeschlagen wird den Auftritt vom noch unbekannten Bob Dylan.

Die Coen Brüder erzählen sehr unkonventionell und kompromisslos eine Geschichte von einem Anti-Dylan. Nur der sehr feine Humor und die wirklich tollen Bilder mindern die Härte der Erzählung. Selbst an der Musik scheint Llewyn Davis keinen Spass zu haben. Er sieht Musik lediglich als seine Arbeit die nicht genug abwirft. Für seine Platte bekommt er einen Wintermantel und weil er sich keine Wohnung leisten kann schläft er fast jede Nacht bei anderen Bekannten.

Für mich war diese Woche doch zu düster. Es fehlen ein paar Dinge die Davis auch gehabt haben muss um zu überleben. Es fehlt die Leidenschaft für Musik, Spielfreude und es fehlt die Liebe, die Freundschaft.

Die Coen Brüder leisten sich in diesem Film einen seltenen Luxus.
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56 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Helga Kurz TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 1. Februar 2014
Format: DVD
Joel Coen: „Das, was wir heute mit den 60er Jahren verbinden, begann tatsächlich erst später.“

Anspruch und Unterhaltung ist das Markenzeichen der Coen-Brüder. Vielleicht sind ihre Filme meist deswegen das, was man etwas wolkig mit „Kult“ zu etikettieren pflegt. Dieser hat ebenfalls das Zeug dazu. Er erzählt davon, dass es ein (Folk)leben bereits zu Beginn der 1960er Jahre gab. (Und lange davor. Ein Folksong altert nicht, weil er nie neu war. Llewyn Davis) Der Hauptdarsteller, eben (der fiktive) Llewyn Davis (Oscar Isaac), ist eine klassische Coen-Figur. Eigentlich hat sie alles, um als Musiker Erfolg zu haben: Talent, Stimme, markantes Aussehen und eine melancholische Psyche. Dennoch, und das kann man verraten, ohne den Filmgenuss zu schmälern, ist und bleibt sie erfolglos. So ist das manchmal im Leben, zur falschen Zeit am richtigen Ort oder umgekehrt, und die Coen-Brüder, die erfolgreichen, sind darauf spezialisiert, dies ins Kino zu bringen und uns dabei zuzuwispern, dass Erfolg vielleicht, unter Umständen, gar nicht so wichtig ist. (Wichtig ist nur, dass ein guter Film entsteht.) Und wir lachen wieder einmal, obwohl uns doch zum Heulen zumute ist.

Winter 1960/61. Wir zittern uns mit dem glücklosen Llewyn Davis durch ein bitterkaltes, wunderbares Sehnsuchts-Greenwich Village, in dem natürlich die Feuerleitern nicht fehlen dürfen, begleiten ihn auf die Bühne des Gaslight Cafés, sehen ihn beim Schlafen auf zu Gästebetten umfunktionierten Sofas zu und machen uns mit ihm auf den Weg nach Chicago, wo es womöglich noch kälter ist als in New York und unser Loser auch keinen nassen Fuß auf den Boden bekommt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von MissVega am 4. Oktober 2014
Format: DVD
(Kinoversion)

Da sind sie wieder, die Coen-Brüder. Und wie üblich mal wieder für eine Überraschung gut. Nach nicht gerade gelungenen Ausflügen ins Western- ("True Grit") und Komödiengenre ("Ladykillers"), machen die Coens nun wieder das, was sie am besten können: melancholische, hintersinnige Komödien inszenieren, die vor skurrilen Charakteren strotzen und durch verrückte Dialoge begeistern. Zudem ist "Inside Llewyn Davis" eine musikalische Hommage an die Folkmusic der 60er Jahre, die entscheidend von Bob Dylan geprägt wurde. Eine Reminiszenz an Dylan findet sich dann auch in der Schlussszene des Films. Die vielen Songs, die im Film zum Besten gegeben werden, erinnern oft an die musikalischen Glanzleistungen des Coen-Films "O Brother where art thou?", aber auch an die Musik von Mumford & Sons, was kein Wunder ist, fungiert Marcus Mumford doch hier als Associate Music Producer. Und schlussendlich spielt auch ein Kater bei Llewyn Davis' musikalischer Ulysses (Odyssee) eine nicht unerhebliche Rolle. Folkmusic, Katzen, Selbstfindung, so könnte man das neueste Werk der Coen-Brüder auch zusammenfassen.

Llewyn Davis (Oscar Isaac, "Revenge for Jolly!") versucht sich nach dem Tod seines musikalischen Partners als Solist, konnte bisher aber keine nennenswerten Erfolge aufweisen. Im New York des Jahres 1961 gelangt die auch von Llewyn präferierte Folkmusic gerade in die Gehörgänge der breiten Masse, dennoch war Llewyn bislang kein Durchbruch beschert. Er tritt vornehmlich im Gaslight, dem Club von Pappi Corsicato (Max Casella, "Killing them Softly") auf und schlägt sich mehr schlecht als recht durchs Leben.
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