Regisseur Barry Levinson zeichnet für Filme wie "Wag the dog", "Rain Man" oder "Good Morning Vietnam" verantwortlich. Robert De Niro fungierte auch als Produzent.
Handlung
Ben (Robert DeNiro) ist Filmproduzent in Hollywood und steht mächtig unter Druck. Den gerade fertig gestellten Film eines drogenabhängigen und charismatisch bis verrückten Regisseurs (Michael Wincott) mit Sean Penn - der sich hier selbst spielt - in der Hauptrolle will die Filmverleihgesellschaft aufgrund des Endes nicht in die Kinos bringen. Und bezüglich des kommenden Films zickt der Hauptdarsteller Bruce Willis, der sich ebenfalls selbst spielt, rum. Dazu hat er mit dem paranoiden und hypochondrischen Agenten (John Turturro) von Bruce Willis seine Mühe und Not und ein befreundeter Kollege bringt sich derweil um. Privat hat er zwei Ex-Frauen, mit denen er jeweils Kinder hat und die jeweils in seinen Villen leben, denen er Alimente zahlt, während er einsam, immer mal wieder mit Begleitung, nach Stresstagen in seine sterile Wohnung zurückkehrt.
Interpretation / Meinung
Ben wirkt fortwährend so, dass er eigentlich nur noch schreiend aus diesem Leben raus will. Macht aber einfach, zwar gezeichnet und angespannt, dennoch freundlich, besonnen und stoisch immer weiter und versucht, es irgendwie allen Recht zu machen. Ob jetzt seinen Ex-Frauen, den Agenten, den Bossen von den Filmstudios oder den Künstlern. Dabei kann er einem eigentlich Leid tun, weil er es nur mit selbstbezogenen schwierigen Menschen zu tun hat und er der einzige Normale zu sein scheint. Aber letztlich steht er auch auf irgendeine Weise über den Dingen, macht seinen Job und erfüllt seine Pflichten.
Wertung
Der Film bietet keinen knallenden Humor, aber durchgängig starke Prisen von Satire und Sarkasmus. Erschreckend, wenn Hollywood so ist, also vor allem bestehend aus Eitelkeiten, Heuchelei, Plattheiten und Sinnlosigkeit, wo praktisch jeder Protagonist therapeutische Hilfe benötigt. Möglich natürlich, dass es so ist, denn der Film soll ja den Spiegel vorhalten. Für den Zuseher ist der Film interessant und überwiegend unterhaltend, nur manchmal etwas anstrengend. Aufgrund der starken schauspielerischen Leistungen - vor allem von Robert DeNiro und John Turturro - sind meines Erachtens auch vier statt drei Sternen vertretbar.