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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ein gradliniger Sylt-Krimi,
Von
Rezension bezieht sich auf: Inselkoller: Ein Sylt-Krimi (Taschenbuch)
Reinhard Pelte hat einen Krimi geschrieben der fast so ist wie die Landschaft, in der seine Geschichte spielt. Norddeutsch, zurückhaltend, aber immer das Gesicht dem Wind zugewandt. Pelte ist ein ruhiger Erzähler, aber kein Erzähler der einschläfernd schreibt. Gerade in der Ruhe seiner Erzählweise liegt der ganz besondere Reiz dieses Krimis. Effekthascherei ist dem Autor fremd. Dagegen steht er für eine Sachlichkeit die ab und an mit einem ganz besonderen trocknen Humor durchzogen ist. Interessant ist auch wie Pelte das aktuelle Tagesgeschehen mit in seine Geschichte aufnimmt. Auch ein Kriminalfall ist Teil unseres Lebens und führt eben kein autistisches Dasein. Gerade auch der Blick über den Krimitellerrand hinweg ist ihm wirklich sehr ordentlich gelungen. Ein gradlinig erzählter Krimi, ein Krimi mit sehr viel norddeutscher Atmosphäre. Ein wirklich sehr schönes Krimileseerlebnis.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Überraschung,
Rezension bezieht sich auf: Inselkoller: Ein Sylt-Krimi (Taschenbuch)
Eigentlich lese ich keine Syltkrimis. Als Norddeutsche und Syltkennerin muss ich mir das nicht antun. Eine gute Freundin brachte mir diesen Krimi mit. Sie war bei einer Lesung von Reinhard Pelte gewesen und davon sehr angetan. Die Gute hat Geschmack. Auf der Syltfähre, die auch das Titelbild ziert, begann ich mit der Lektüre. Die Story zog mich schnell in ihren Bann. Schnörkellos, intelligent und spannend erzählt der Autor die Story. Er biedert sich dabei nicht an, keine Klischees. Das gefällt mir. Mein Lieblingskapitel, " Die Freundin ". Kriminalrat Jung trifft die Freundin der Verblichenen in einem Restaurant. Dieses Gespräch ist absolut lesenswert. Ich mag die ruhige Art dieses Buches. Die beteiligten Personen berichten jeweils aus ihrer Perspektive, das macht sie lebendig und glaubhaft. Fast zu schade für einen Syltkrimi und deshalb vergebe ich 5 Sterne.
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
gelungenes Krimidebut,
Rezension bezieht sich auf: Inselkoller: Ein Sylt-Krimi (Taschenbuch)
Der Titel und das Cover, ein Fährschiff, sowie der Klappentext haben mich sehr angesprochen. Die matt gehaltene Oberfläche des Taschenbuches hat es mich immer sehr gerne in die Hand nehmen lassen. Solche streichelzarten" Oberflächen mag ich sehr!Ich kam sehr gut in den Lesefluss des ruhigen Krimis. Er ist in Kapitel unterteilt, deren Überschriften klar und treffend bezeichnet sind. Kriminalrat Tomas Jung, der Protagonist, hat erst vor kurzem ein eigenes Dezernat in Flensburg zugewiesen bekommen und soll jetzt einen nicht aufgeklärten Todesfall an einer Sylter Immobilienmaklerin untersuchen. Dabei steht nicht fest, ob es Selbstmord oder Mord war. Er stürzt sich praktisch in die Arbeit und führt so Gespräche mit den nächsten Angehörigen, der Freundin, dem Hausarzt, der Apothekerin... Dazu muss er allerdings immer auf die Insel Sylt fahren. Die Schreibweise erzählt sehr ausführlich und bildhaft, so dass ich mir die Handlungen, die Besprechungen, ja sogar das Wetter ganz genau vorstellen konnte. Ich war sozusagen hautnah bei den Ermittlungen dabei. Diese waren jetzt nicht thrillermäßig fesselnd, ich hatte jedoch immer das Gefühl, dass ich durch die Gespräche mit den Verdächtigen und Freunden, die Gedankengänge des Kommissars nachvollziehen konnte. Dadurch entwickelte sich ein regelrechter Drang, weiterzulesen. Die Figuren waren mir teilweise sehr sympathisch. Einzig der Sohn der ermordeten Sylter Immobilienmaklerin erschien mir sehr unnahbar. Dies war auch das einzige Kapitel, das mir vom Text her zu ausführlich und äußerst langatmig, auf die Handlung bezogen, erschien. Was mir sehr gut gefallen hat, waren die Fußnoten, mit deren Hilfe der Autor Fremdwörter und lateinische Zitate erklärte. Obwohl ich den Täter schon von Anfang an vermutete, hat mich seine Vorgehensweise und das Ende des Krimis doch überrascht. Fazit: Ein sehr gut zu lesendes Krimi-Debut. Der Autor hat mich mit seinem Schreibstil auf seine noch folgenden Romane neugierig gemacht. Laut Prolog sind vier Erzählungen mit Kommissar Jung geplant. Band zwei und Band drei sind bereits fertig, der vierte angefangen. Ich werde ihn auf jeden Fall im Auge behalten. Ich gebe vier Sterne von fünf! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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