Gelsen habe ich das Buch ungefähr mit zwölf, aber es ist einer der wenigen Bücher deren Inhalt mir über die Jahre im Kopf geblieben sind. Warum, nur? Weil es so emotionsgeladen ist, es ist zum einen traurig, weil die Hauptperson ihre ganze Familie verliert und sich alleine und einsam auf der Insel rumschlagen muß, und das meistert sie wie Robinson Cruso, sie baut sich eine Schlafstätte, geht jagen und wird von wilden Hunden belästigt, die für sie eine große Gefahr sind, von denen sie sich einen zum nutzen und Gefährten macht. Sie entdeckt gruselige Höhlen ihrer Vorfahren und erlebt eine Menge spannender Dinge. Als sie am Ende gerettet wird kommt sie mit der neuen Welt nicht klar, und nimmt ein tragisches Schicksal, sie stirbt. Als damalige junge Leserin fand ich das so ergreifend, vielleicht auch weil es sich auf einer wahren Geschichte berut, das ich sogar heute noch manchmal darüber nachdenke.