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Insel der Vergessenen: Roman
 
 
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Insel der Vergessenen: Roman [Taschenbuch]

Victoria Hislop , Angelika Felenda
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 432 Seiten
  • Verlag: Diana Taschenbuch; Auflage: 2. Auflage (29. November 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453351606
  • ISBN-13: 978-3453351608
  • Originaltitel: The Island
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 77.321 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Victoria Hislop
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Ein Musterbeispiel für einen historisch-psychologischen Spannungsroman. Das ist Unterhaltung auf sehr hohem Niveau." (Deutschlandradio Kultur )

"Ein bewegendes Buch." (Für Sie )

«Ein grandioser Schicksalsroman über die Macht von Liebe und Erinnerung.» (Observer )

Kurzbeschreibung

Alexis Fielding sehnt sich danach, mehr über die Herkunft ihrer griechischen Mutter zu erfahren. Doch Sofia schweigt. Erst als Alexis kurz entschlossen nach Kreta aufbricht, gibt ihr Sofia einen Brief mit. Er sei, verspricht sie, der Schlüssel zur Vergangenheit. Bei ihrer Ankunft entdeckt Alexis nur einen Steinwurf von Plaka entfernt die Insel Spinalonga, bis 1957 Griechenlands Leprakolonie.

Endlich erfährt sie, welche Rolle diese „Insel der Vergessenen“ über Generationen im Leben ihrer Familie gespielt hat. Doch sie ahnt nicht, wie stark das Geflecht aus Intrigen, Verrat und enttäuschter Liebe bis heute ihr eigenes Leben bestimmt ...



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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von saeidat
Format:Taschenbuch
Keine Frage, dieses Buch ist berührend. In lebhaften Bildern wird die Geschichte der letzten Lepra-Kolonie Europas auf der Insel Spinalonga beschrieben.

Aufgehängt an einer Familie, die gleich in zwei Generationen Mitglieder an die Kolonie verliert, erfährt man einiges über die geschichtlichen Hintergründe, die Lepraforschung und das Leben auf Kreta während des zweiten Weltkriegs und danach. Leider geht die ganze Sache aber kaum in die Tiefe, alles bleibt einigermaßen klischeehaft und einfache Kost. Die Charaktere sind simpel und entwickeln sich auch nicht im Lauf der Handlung (der gute Hausvater, die liebende Mutter, die böse und die brave Schwester, der ahnungslose Ehemann, der Arzt, dem die Frauen vertrauen...) Die Rahmenhandlung (junge Engländerin auf Kreta-Urlaub ist auf der Suche nach ihren griechischen Wurzeln und möchte dabei gleich ihren lästigen Liebhaber loswerden) hätte man ruhig auch weglassen können.

Über die Handlung kann man denken, wie man will, das ist sicherlich Geschmackssache. Was an dem Buch wirklich stört, ist die Lieblosigkeit, mit der gängige Kreta-Klischees abgehandelt werden und der platte Umgang mit allem, was mit Kultur zu tun hat. Wer Kreta kennt, dem drängt sich der Gedanke auf, dass hier eine Britin nach ihrem zehnten Vodka-Lemon an der Strandbar die Idee zu einem Bestseller gebar.

Die kretische Gesellschaftsordnung der vergangenen Jahrzehnte wird so hingebogen, wie es die Handlung gerade braucht, einerseits sind die Frauen schamhaft und ans Haus gebunden, andererseits gehen sie ins Kafenion und trinken Ouzo.

Mit dem Thema Lepra habe ich mich zugegebenermaßen nicht eingehend genug auseinandergesetzt, um die Schilderungen im Buch wirklich beurteilen zu können. Dennoch erscheint mir, wie bereits hier erwähnt, auch in diesen Darstellungen einiges sehr vereinfacht, um nicht zu sagen beschönigt.

Was wirklich peinlich ist, ist die vollkommene Verballhornung der griechischen Eigennamen. Man hat den Eindruck, die Autorin schreibt die Namen so auf, wie sie sie mal irgendwo gehört zu haben glaubt. Und das ist (man ist versucht zu sagen "typisch britisch") meist völlig verdreht. Egal, wie man kefthedes transkribiert, "kefethes" heißt es bestimmt nicht, und solche Buchstabenpurzeleien sind fast schon ein Affront an die griechische Sprache. Personennamen werden an unpassenden Stellen im Vokativ oder Genitiv verwendet, Ortsnamen sind schlichtweg falsch ("Mali"). Ein bisschen Recherche und Lektorat hätte hier gut getan. Für ein Buch, das vorgibt, sich mit Geschichte und Kultur Kretas zu beschäftigen ist das wirklich armselig!

Wer leichte Urlaubslektüre sucht, dem wird die Handlung wahrscheinlich zu nahe gehen, wer sich mittels eines fundierten historischen Romans mit dem Thema Spinalonga auseinandersetzen möchte, wird sicherlich enttäuscht sein.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
26 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Rapunzel
Format:Taschenbuch
Auch wenn bei bisherigen Beschreibungen fast durchweg 5 Sterne vergeben wurden, kann ich mich dieser Begeisterung leider nicht anschließen.
Davon abgesehen, dass der Schreibstil wenig flüssig ist (was an der Übersetzung liegen mag), erinnert mich die Handlung eher an eine, nach Kreta verlagerte, bedenklich überzogene englische Seifenoper, als an eine kretische Familiengeschichte in den 30er- bis 50er Jahren des 20. Jahrhunderts. Beim Lesen hatte ich durchweg schwere Zweifel an den Kenntnissen der Autorin über griechische Sitten, Gebräuche, Geschichte und Mentalität, auch dahingehend, ob sie jemals an einem orthodoxen Gottesdienst oder einem landesüblichen Begräbnis teilgenommen hat.

Griechenland und insbesondere Kreta war bis vor wenigen Jahrzehnten stark geprägt durch Tradition und Patriarchat. Mädchen wurden früh zu Haushalt, Hand- und Gartenarbeiten herangezogen, da sie zwischen 14 und 18 Jahren verheiratet wurden. Das Herstellen einer eigenen Aussteuer (Prika) war ein absolutes Muss. Sich gegen diese Tradition zu wehren, wäre keinem Mädchen in den Sinn gekommen. Allüren, wie die 21jährige Anna im Roman sie zeigt, hätten allenfalls zu Tratsch, Scham, Schlägen und zum gefürchteten "Sitzenbleiben" des Mädchens geführt.
Erstaunt las ich über einen kretischen Fischer, der (um die Zeit des Bürgerkriegs!) seine Tochter mit einem fast unbekannten jungen Mann, der noch nicht mal deren Verlobter war, regelmäßig ausgehen ließ. Völlig unvorstellbar in der damaligen kretischen Gesellschaft, die mit Adlerblicken die Jungfräulichkeit ihrer Mädchen hütete. Ein junger Mann bekam seine Braut, die überwiegend vermittelt wurde, vor der Hochzeit allenfalls in der Kirche, beim Wasserholen oder Festtagstanz zu sehen. Als Mädchen von sich aus einen Mann zu küssen, wäre der sicherste Weg gewesen, umgehend in Verruf zu kommen. Auch hätte der Jüngling solches Betragen als glatte Aufforderung verstanden, der er sofort versucht hätte nachzukommen.
Ebenso unglaubhaft ist Annas brave Schwester Maria, die ihren Arzt zum Kaffee alleine in ihr Haus einlädt. Die gesamte Nachbarschaft hätte sich das Maul zerrissen und das Mädchen sich danach vor massenhaften Zudringlichkeiten nicht mehr retten können.
Absurd wirkt genauso der kretische Fischer, der "in seinem Wagen nach Hause fuhr", als in Griechenland noch gehungert wurde. Ich kann mich gut an Nordgriechenland erinnern, als dort noch in den Neunzigern, einige Fischer mit dem Moped fuhren, da die Anschaffung eines Autos noch nicht einmal in deren Träumen möglich war.

Auf diese Weise könnte man noch lange weiterschreiben über:
- griechischen Kaffee, der so viel anders zubereitet wird, wie hier dargestellt;
- lange im Voraus ausgesprochene Einladungen, die in dieser steifen Art in Griechenland niemals üblich waren;
- ins Kafenion gehende und Ouzo trinkende griechische Frauen;
- unüberbrückbare, aber hier fast nicht ins Gewicht fallende Standesunterschiede;
- jahrelang schon von Lepra befallene Menschen, die fast ohne auffällige Symptome, unbeeindruckt ihren Aufgaben nachgekommen sind (auch bei der weniger aggressiven Form fallen buchstäblich die Glieder von den Stümpfen! Siehe hierzu z.B.:
http://lepra-tuberkulose.de/lepra/infkt_06.html), usw.

Eigentlich sehr schade! Das Thema ist außerordentlich interessant. Mit einer glaubhafteren Geschichte, basierend auf soliden Recherchen, vielleicht mit einigen Fotos und einem Index (zu den griechischen Ausdrücken) versehen, wäre es ein beachtenswertes Werk geworden. Wer gerne Historisches über Griechenland liest, ist mit anderen Büchern, auch griechischer Autoren besser bedient. Über die Leprakrankheit (weniger über Spinalonga) gibt es einige nützliche Internetseiten, die bedeutend informativer sind, als das vorliegende Buch.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
ein sehr berührendes Buch 25. August 2008
Von "robby" lese gern TOP 50 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Die Insel Kreta ist mir sehr gut bekannt,doch über die Insel Spinalonga hatte ich bisher nichts gehört. Doch dieses Buch hat mir diese kleine Insel. die dem kretischen Ort Plaka vorgelagert ist, auf sehr herzerwärmende Weise nahe gebracht.

Das Buch "Die Insel der Vergessenen" erzählt die Geschichte einer Familie, die eng mit dieser Insel verbunden ist,da zwei ihrer Familienmitglieder auf der Insel lebten.Bis in das Jahr 1957 wurde die Insel als Leprakolonie genutzt, bis es endlich ein Heilmittel für diese Krankheit gab. Sehr einfühlsam und spannend erzählt die Autorin, was es für die betroffenen Personen und ihre Familien bedeutet hat an dieser bakteriellen Infektion zu erkranken. Das Ausgestoßen sein und die Verbannung, die auch häufig durch die Unkenntnis der Menschen dazu führte, das ganze Familien gemieden wurden, da man über die Art der Ansteckung nicht richtig informiert war. Aber auch über das Leben der Leprösen in ihrer Kolonie erfährt man viel, aber nicht nur Schauergeschichten, sondern auch ,wie gut organsiert die Gemeinde dieser Insel war und wie ihr Alltag trotz dieses Schicksalsschlages auch schöne Seiten zeigte.

Dieses Buch ist eine wunderschöne Geschichte über ein trauriges Thema,aber nicht so geschrieben, dass es den Leser herunterzieht, sondern dass man traurig ist, wenn dieses Buch endet.

Ein wundervolles und sehr gelungenes Buch, nicht nur für Kretafans.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Insel der Vergessenen
Ein Buch, das man nur schwer aus der Hand legen kann. Das Schicksal der Menschen in diesem Buch ist bedrückend, aber durch viel Menschlichkeit gemildert. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von fernweh veröffentlicht
Einfach super
Das buch ist gut
die Geschichte sehr traurig
Nicht zu vergleichen mit den Serien
( Griechisches Fernsehen hat es Produziert )
Vor 10 Monaten von Despina veröffentlicht
Traurig aber faszinierend
Das Buch wurde mit dem Hintergrund gekauft, Kreta zu bereisen und die Insel Spinalonga zu besichtigen. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von ilios veröffentlicht
Familiengeschichte
Alexis fährt nach Kreta um mehr über ihre Familie herauszufinden über die ihre Mutter nicht spricht. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von cetni veröffentlicht
absolut lesenswert
Ich war 2007 auf Spinalonga und war von dem Schicksal der Bewohner sehr betroffen, dass ich nach der Heimkehr anfing, mich näher damit zu beschäftigen. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Silke veröffentlicht
Geniales Buch
Da mein Mann Grieche ist und das Buch im griechischen verfilmt wurde, musste ich das Buch haben!
Ein tolles Buch und eine super Geschichte!
Vor 16 Monaten von Sandra Schmölz veröffentlicht
so ein unglaublich gutes buch !
ich habe das buch gekauft weil es momentan in griechenland der renner ist
es ist einfach tatsächlich unglaublich schön
ok schön ist vielleicht die... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von fiorenza veröffentlicht
Spinalonga
Guten Tag !
Ich habe dieses Buch günstig und in einem sehr guten Zustand erworben !
Ich nahm das Buch zur Hand und konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von stoffel57 veröffentlicht
Gute Unterhaltung bei perfektem Urlaubsfeeling
Zugegeben, hier handelt es sich nicht gerade um einen neuen Klassiker der Literatur und es mag ja auch sein, dass historisch nicht jedes Detail stimmig ist, aber was soll's. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Januar 2010 von Vanessa Wagner
So muss es gewesen sein!
Mit der Hilfe dieses Buches kann man vieles ueber dieses wenig bekannte Teil griechischer Geschichte lernen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. November 2009 von E. Xenou
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