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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Teil 2 in deutscher Uebersetzung, 6. März 2006
Dies ist der zweite und letzte Band der Alice-Geschichte, in deutscher Uebersetzung und mit den Originalzeichnungen von Tenniell. In dieser zweiten Geschichte von Lewis Carroll steigt Alice an einem Sommertag durch einen Spiegel in das Haus hinter dem Spiegel. Es hatte sie interessiert, ob der Raum, den man da im Spiegel sah, hinter den Biegungen, wo man nicht weiterschauen kann, genauso weiterginge wie das Haus, in dem sie lebt. Und als sie nun die Welt hinter dem Spiegel kennenlernt, muss sie feststellen, dass sie wirklich ganz anders ist. Hier gelten Schachregeln, eher als viktorianische Gesellschaftsordung, Alice selbst gar kann dort zur Koenigin/ zur Dame werden. Sie begegnet allerlei seltsamem Volk, und wieder hat sie das alte Problem, wie schon im ersten Teil: Dass naemlich Sprache nicht zur Vermittlung zu dienen scheint, sondern die Leute alle aneinander vorbei reden und allerlei Kurioses erzaehlen, das fast keinen Sinn ergeben will. Dieser zweite Band von Lewis Carroll ist nicht mehr ganz so einheitlich wie der erste Teil. Dafuer gibt es aber fast genialere und pfiffigere Einfaelle als im ersten Teil. Dennoch wirken diese ein wenig collagenhaft zusammengestellt. Die Personen werden nicht mehr so liebevoll augemalt, es gibt mehr Personen als im Teil eins, aber sie verschwinden schneller wieder. Die Welt ist noch surrealer geworden, noch chaotischer. Objekte kann man nicht direkt ansehen, sie verschwinden gleich aus dem Gesichtsfeld, Orte aendern sich sprungartig,... meines Erachtens ist es ein typischer Fortsetzungsband geworden, bei dem der Autor alles bewusster setzt, sich abheben will vom ersten Teil und die Natuerlichkeit ein wenig verloren geht. Ein zweiter Band, der aber noch immer viele interessante Ideen birgt. Durchaus einmal lesenswert.
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8 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Buchfenomen wie damals ist heute Harry Potter, 23. April 2001
Von Ein Kunde
Dieses Buch ist einfach fantastisch. Es ist genauso gut erzählt wie Alice im Wunderland Nr.42! Dieses Buch ist ein literarischer Klassiker und wer Harry Potter kennt muss die Alice-Bücher von Lewis Caroll auch kennen. Alice im Wunderland und Alice hinter den Spiegeln waren zur damaligen Zeit solche Bestseller wie Harry Potter oder AmandaX heute. Ich finde es einfach schade, dass Alice im Wunderland und Alice hinter den Spiegeln heute nicht mehr so bekannt sind wie sie es früher waren.
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4.0 von 5 Sternen
Schwächere, aber lesenswerte Fortsetzung, 13. Januar 2010
Lewis Carrolls Fortsetzung zu "Alice im Wunderland", "Alice hinter den Spiegeln" setzt die Wundergeschichte um die Erlebnisse der jungen Alice fort.
Eines Tages fragt sich Alice was sich wohl hinter dem Spiegel verbirgt, und ob dort alle Gegenstände identisch mit denen in der ihren Welt sind - nur eben spiegelverkehrt, als plötzlich das Glas zu Nebel wird. Auf der anderen Seite angekommen gerät Alice in eine vielzahl skuriler Situationen. Angefangen bei einer Diskussion mit sprechenden Blumen, der Teilnahme an einem Schachspiel in monströser Größe mit Alice als Bauern, dem Gespräch mit dem Bruderpaar Dideldei und Dideldum, über die Begegnung mit dem Goggelmoggel bis hin zu Alice Krönung zur Königin (als sie schließlich das achte Feld des Schachbrettes erreicht).
Leider muss ich meinen Vorrednern Recht geben, die die Entwicklung der Figuren bemängeln. Zwar treten diese in einer Vielzahl auf, jedoch bleiben ihre Konturen und Charakterzüge deutlich unschärfer als noch im ersten Teil. Dafür jedoch sind die Charakterideen (Dideldei und Dideldum, der Goggelmoggel auf der Mauer, u.a.) schlichtweg genial. Beim Leser für Verwirrung sorgen leider auch die sprunghaften Ortswechsel. Mal findet sich Alice unverhofft in einer Eisenbahn wieder, mal unter einem Baum. Einfach fantastisch hingegen sind die Illustrationen. Die Dialoge sind erneut skuril bis witzig und überraschend, und sorgen beim Leser ein fürs andere Mal für ein Schmunzeln und erinnern zum Teil an den eigenen Sprachgebrauch und die "Fehler" der Sprache.
Alles in allem ist "Alice hinter den Spiegeln" ein Durchaus lesenswertes Buch, das es zwar nicht mit der Genialität des ersten Teiles aufnehmen kann, jedoch auf Grund etlicher guter Ideen des Autors trotzdem unbedingt empfehlenswert ist. Gerade Fans des Disney-Filmes werden einige Figuren wieder finden, da dieser auf beiden Bücher basiert.
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