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Insel Taschenbücher, Nr.26, Das Buch der Bilder [Taschenbuch]

Rainer M Rilke
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Kurzbeschreibung

30. Juni 1999
Im "Buch der Bilder" objektiviert sich Rilkes Dichtung. Er war gewiß, wie Robert Musil es ausdrückte, "der religiöseste Dichter seit Novalis", aber anders als im "Stunden-Buch" ist seine Dichtung nicht hymnische Gebetsdichtung, sondern Gott, "das Ding der Dinge", wird in ihnen selbst gesehen und gefunden.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 117 Seiten
  • Verlag: Insel Verlag; Auflage: 11., Aufl. (30. Juni 1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3458317260
  • ISBN-13: 978-3458317265
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,1 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 743.848 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende


Rilke (1875-1926)
, der Prager Beamtensohn, wurde nach einer erzwungenen Militärerziehung 1896 Student, zuerst in Prag, dann in München und Berlin, weniger studierend als dichtend. Die kurze Ehe mit der Bildhauerin Clara Westhoff in Worpswede löste er 1902 auf. Er bereiste darauf Italien, Skandinavien und Frankreich. In Paris schloß er Bekanntschaft mit Rodin und wurde dessen Privatsekretär. Bereits nach acht Monaten kam es zum Bruch. Es folgten unstete Jahre des Reisens mit Stationen in verschiedenen Städten Europas. Nach seinem Entschluß zur Berufslosigkeit und zu einem reinen Dichterdasein war Rilke zu jedem Verzicht bereit, wenn es dem Werk galt. Er opferte sein kurzes Leben seiner Kunst und gewann Unsterblichkeit.
Im Ersten Weltkrieg war er zur österreichischen Armee eingezogen, wurde aber seiner kränklichen Konstitution wegen in das Wiener Kriegsarchiv versetzt. Rilke starb nach langer Krankheit in Val Mont bei Montreux.

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5.0 von 5 Sternen Bilder - wo keine Hände sichtbar sind, 18. August 2010
Von Timo Brandt TOP 100 REZENSENT
die sie gemalt haben,
erscheinen Farben stets wie ein Wunder...
(Kafka)

Das Buch der Bilder enthält mit "Die Liebende", "Die Heilige" u.a. einige der schönsten Gedichte Rilkes.
Trotzdem ist es eine Mischung, ein Zwischenschritt - noch hat Rilke nicht ganz in die Kreisungen und Gesänge des Stundenbuches gefunden und noch nicht ganz hat er die geballte Symbolik der "Neuen Gedichte" und der späteren Werke Vollendung erreicht. So finden sich hier viele unterschiedliche Gedichte, von den Liebesgedichten, über wundervolle Gesänge, dann wieder kommen zweifelnde Stimmen auf, kritische Stimmen beinah, ein seltsames, sehr untergründiges Fließen bestimmt dann die Texte. Es scheint, dass Rilke sich in diesem Werk entscheiden musste - für die imagniäre tiefe Schönheit, die man nie berühren kann, nur ewig umkreisen oder die Schönheit der Liebe, der Dinge auf der Welt.

Die deutsche Sprache vermochte keiner so ins Springen und Klingen zu versetzten wie es Rilke tat und auch hier im Buch der Bilder, setzt er so manches unsterblich gerahmte "Bild" vor uns, dass uns tiefe Demut und Lächeln als Zweisamkeit erscheinen lässt.
Ich kann das Werk nur empfehlen, kann aber auch nur empfehlen sofort danach "Das Stundenbuch" zu lesen und erst später die "Neuen Gedichte".
Erst so erlebt man die Kunst einer immer schönen, aber reifer werdenden Vollendung.

Die Liebende

Ja ich sehne mich nach dir. Ich gleite
mich verlierend selbst mir aus der Hand,
ohne Hoffnung, dass ich Das bestreite,
was zu mir kommt wie aus deiner Seite
ernst und unbeirrt und unverwandt.

...
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