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Insel 34: Roman [Gebundene Ausgabe]

Annette Pehnt
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch EUR 8,99  

Kurzbeschreibung

2003
»Ich habe nie so getan, als ob ich die Insel kenne, und ich bin die einzige, die wirklich hinfahren wollte. Die Seekarten hatte ich mir schon gekauft, bevor ich Zanka überhaupt kannte.« – Zanka roch nach Vanille und Zigaretten, und er brachte ihr bei, wie man liebte. Aber auch Zanka konnte sie nicht davon abhalten, auf die Inseln vor der Küste zu fahren. Keine von ihnen trug einen Namen, sie waren numeriert. Und Insel Vierunddreißig war ihr Ziel, dorthin wollte sie, den Jungen mit den geraden Augenbrauen finden und herausbekommen, ob ihr Herz schneller schlug. Die eigenwillige Ich-Erzählerin in Annette Pehnts neuem Roman hofft auf das Erwachen ihrer Leidenschaft, das Leben zu spüren ist ihr Wunsch. Unbeirrt versucht sie, ihm mit Forschergeist und der Beherrschung eines ungewöhnlichen Instruments näherzukommen.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 189 Seiten
  • Verlag: Piper; Auflage: 2 (2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492045723
  • ISBN-13: 978-3492045728
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 12,2 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 696.809 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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"Die Leute", schreibt Robert Creeley, "versuchen mit einer anwachsenden Verzweiflung zu leben und zu etwas zu kommen, einem Ort oder einer Person. Sie wollen eine Insel, auf welcher die Welt endlich ein Ort umschrieben von sichtbaren Horizonten sein wird."

Die Insel 34, die Annette Pehnts neuem Roman den Titel gibt, ist auf der Landkarte im Erdkundeunterricht zunächst nur "ein kleiner Vogeldreck im zerkratzten Blau", drei Fingerbreit entfernt vom Festland. Staunend erlebt der Leser, wie sich der blinde Fleck in den Sehnsuchtsort einer jungen Frau verwandelt, die mit unbeirrbarem Willen ihr Ziel verfolgt. "Ich mußte schließlich bei Nacht und Nebel aufbrechen. Wenn ich gewartet hätte, bis alle mir ihren Segen erteilt und verstanden hätten, was ich dort wollte, säße ich jetzt noch in meinem Büro und läse brüchige Zeitschriften." Pehnt erzählt in lakonischem, oft ironisch gebrochenem Ton vom Wachsen einer großen Leidenschaft, jedes Wort sitzt. Es ist zugleich die Geschichte des Erwachsenwerdens, des Abnabelns von der fürsorglichen Belagerung der Eltern, vom ersten Geliebten, der doch -- im Gegensatz zur geheimnisvollen Insel, über die wir immer mehr wissen möchten -- eigentümlich konturenlos bleibt.

Die namenlose Icherzählerin, so scheint es, ist eine Schwester im Geiste von Dorst, dem scheuen Protagonisten aus Pehnts gefeiertem Roman-Erstling Ich muß los. Bewies Pehnt dort schon ein Faible für Underdogs und skurrile Gestalten, lässt ihr Spiel mit der Inselutopie -- nicht erst seit Schnabels Insel Felsenburg oder Gullivers Reisen ein klassisches Motiv der Literaturgeschichte -- reichlich Raum für weit ausgeprägtere Bizarrerien: Der Forscherdrang ihrer inselhoppenden Heldin macht weder vor Sackpfeifenwettbewerben noch vor den Balzritualen knorriger Torfstecher oder dem Ordnen von Sondermüll halt. "Der Müll will versorgt sein", weiß Deponieleiter Wiesent, also landet schlussendlich auch der defekte Laptop dort, ein "umfangreicher, bedeutungsloser" Aufsatz wird die Heimat nie erreichen.

Pehnts Heldin, die sich wohltuend von manch tatenarmen, gedankenvollen Pop-Stubenhockern abhebt, sind wir nach den kanpp 190 Seiten des Romans näher gekommen -- ihr Geheimnis hat sie nicht preisgegeben. Und die Insel? Sie bleibt der Spiegel der Frau, die von ihr träumt. --Niklas Feldtkamp

Pressestimmen

»Die bezaubernd schillernde Geschichte einer Heranwachsenden, die ihren Sehnsuchtsort findet« Ulrich Greiner, Die Zeit

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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehnsuchtsvolle Expedition in die Ferne 25. September 2003
Von Nola272
Format:Gebundene Ausgabe
Nach ihrem bemerkenswerten Debüt und einigen Kurzgeschichten legt Annette Pehnt einen zweiten Roman vor. Wie andere Autorinnen ihrer Generation schreibt sie über Orte, an denen sich Lebensgeschichten entscheiden.
Die beobachtende Beschreibung meist stiller Veränderungen, die wunderbar warmherzige Sprache machen den ihren zu etwas Besonderem. In sachlich-ereignislosem Ton, doch charmant und in einer unfasslichen Spannung gehalten, schafft die Freiburger Autorin eine Stimmung von außergewöhnlichem Reiz.
Die Ich-Erzählerin geht ihrem Sehnsuchtsort nach, der Insel 34, „weil sie am weitesten weg war". Elternhaus und Schule haben signalisiert, es sei wichtig, dass ihr Herz für etwas schlägt. So wie der immer auf dem Sprung befindliche Dorst in „Ich muss los" bemerkte, dass niemand es mochte, wenn er die Wahrheit sagte, erfährt sie: Die alles gleich gut können, fallen zu sehr auf.
Also widmet sie sich mit Hingabe und nahezu ausschließlich der Erforschung der Inseln, die nummeriert sind, „weil niemand ihnen jemals einen Namen gegeben hatte". Obwohl sie damit auch die Menschen studiert, die sonst für alles einen Namen haben.
Dieser Roman ist vorzüglich und lohnt die Entdeckung. Annette Pehnt zeichnet ein klarer Blick für kaum wahrnehmbare Dinge aus, die von den meisten vermutlich übersehen würden. Gleichzeitig entwirft sie eine gespenstische Utopie - einen begrenzten Lebensraum wie Insel 28 beispielsweise, in dem es keine Kinder gibt, eingelegte blasse Gurken eine Spezialität sind, obwohl hier „nichts wächst", und sich beim Spiel der Sackpfeife entscheidet, auf wessen Seite man steht. Es geht ein Zauber von diesem großartigen Buch aus, dem man sich kaum entziehen kann. Denn die Welt ist voller Inseln.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Horizonterweiterung 9. März 2004
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Weder die vierunddreißig Inseln noch Annette Pehnts junge Protagonistin haben Namen. Die Inseln sind durchnummeriert, und die entfernteste von ihnen, „Insel 34", titelgebend für Annette Pehnts zweites Buch, erweckt im jungen Mädchen eine Sehnsucht und Leidenschaft, die sie bisher, hochbegabt in allen Fächern, nicht kannte. Unbeirrbar die Erforschung dieser Insel und der Dialektik der Inselbewohner vor Augen, vernachlässigt sie alle störenden Schulgegenstände, vergräbt sich in Büchern und Bibliotheken, hat zwar ein paar soziale Kontakte, aber nicht einmal Zanka kann sie auf dem Festland halten. Endlich wird „es [...] Zeit, auf die Inseln zu fahren", und sie landet auf Insel 28 bei eigentümlichen Inselbewohnern, deren Herz nur für Sackpfeifen schlägt. Die Icherzählerin möchte in diese Gemeinschaft integriert werden, lernt, dem schwierigen Musikinstrument ohrenbetäubende Töne zu entlocken und bleibt dennoch außen vor. Auch auf der nächsten Station, Insel 32, lassen die Archäologen die junge Inselforscherin nicht wirklich in ihre Mitte. Schließlich gelangt sie auf Insel 33, eine Mülldeponie, kommt dort, wo Müll getrennt, sortiert und geordnet wird, zur Ruhe und sieht bei Ebbe, dass die benachbarte Insel 34, ihr Ziel, zu Fuß erreichbar wäre, wenn sie es denn wollte.
Annette Pehnts Sprache ist einfach gehalten, doch so bildreich, dass die Fantasie der Leser unentwegt angeregt wird. Die Namen der Menschen, denen die Protagonistin im Laufe ihrer Reise begegnet, sind ungewöhnlich: Zanka, Lerke, Nessel, Professor Losten, Tesen, Dilse, Jote, ...
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschönes ,nachdenkliches Buch 11. Januar 2005
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Jeder ist eine Insel!
Dieses Buch hat mich schnell in seinen Bann gezogen.
Mit einem durchgehenden inneren Monolog entwickelt die Autorin den Weg ihrer Hauptfigur in Richtung der angestrebten Insel 34.
Dabei bleiben andere in der Lebensentwicklung eines Menschen sonst so platzgreifende Dinge wie die Sexualität, Freundschaften, Beruf eher eine nebensächliche Erwähnung.
Wichtiger erscheint die Frage, wohin schickt mich mein Lebensdrang?

In der Tat scheint die Figur die weibliche Entsprechung der Hauptfigur Dorst ihres anderen Romans "Ich muß los" zu sein.
Die fünf Sterne sind wegen der Eigenwilligkeit der Erzählung verdient. Sowas findet man nicht alle Tage.
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