Endlich hat Frau Gercke die lang ersehnte Fortsetzung zu ihrem Erstlingsroman "Ich kehre zurück nach Afrika" geschrieben. Man sollte dieses Buch zuerst gelesen haben, denn sonst sind die Handlung und die Charaktere von "Ins dunkle Herz Afrikas" nicht zu verstehen, auch wenn das Buch einige Rückblenden enthält, ist es doch die Fortsetzung der ersten Flucht aus Südafrika und dem Leben in Deutschland, kombiniert mit der ständigen Sehnsucht nach Südafrika. Die Handlung ist spannend, teilweise wird eine Auflösung erst recht spät gegeben. Teilweise wirkt der Geschehensablauf sehr kontruiert, ist aber nicht jenseits des Vorstellbaren, auch wenn die beste Freundin Tita bzw. deren Vater stets bei argen Fällen eingreifen muß, so auch, wenn der Sohn ins Gefängnis wandert. Insgesamt sind dies aber zwei sehr enpfehlenswerte Bücher, die Spaß auf Südafrika machen, auch wenn die Handlung größtenteils zur Zeit der mittlerweile überwundenen Apartheid spielt. Der Leser bekommt aber sehr authentisch den demokratischne Wechsel und die damit verbundenen positiven Hoffnungen mit, die ein sehr positves Bild vom heutigen Südafrika zeigen.