Nach einem großen Streit mit ihren ehemals besten Freundinnen steht Amy allein da. Wie gut, dass es das Internet gibt. In einem Chatroom lernt sie Zet kennen. Er ist verständnisvoll und einfühlsam - der perfekte Freund. Bedenken von ihren Eltern und Klassenkameradin Serena wischt sie einfach weg. Besonders spannend wird es, als sie Zet besuchen fährt. Dumm nur, dass er gar nicht so gut aussieht wie auf seinem Foto. Und dann wird Amy auch noch beim Picknick am Strand so schwindlig, dass sie einschläft und sich später sogar übergeben muss. Erst, als sie wieder zuhause ankommt, merkt sie, dass sie ihr T-Shirt auf einmal falsch herum anhat. Was ist am Strand geschehen?
"Ins Netz gegangen" ist ein gutes Buch für Teenager, die sich zum ersten Mal mit den Gefahren des Internets auseinandersetzen wollen. Es ist spannend und kurzweilig. Den Verzicht auf große Nebenhandlungen fand ich zwar bedauerlich, aber für Jugendliche, die sonst nicht so viel lesen, ist es vielleicht genau richtig. Auch als Unterrichtslektüre für die siebte oder achte Klasse ist dieses Buch zu empfehlen.