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Buchnotiz zu : Süddeutsche Zeitung, 06.12.2000
Klaus Böldl ist von diesem Roman, in dem ein gescheiterter Student 1868 von Helsinki nach Sibirien geschickt wird und dort einem Mordanschlag zum Opfer fällt, dem er allerdings nicht sofort erliegt, völlig in Bann geschlagen. Er ist beeindruckt von der Fähigkeit der finnischen Autorin mit "beiläufigen Impressionen eine versunkene Welt neu zu erschaffen" und preist die Leichtigkeit und Sicherheit, mit der sie ihre Geschichte entfaltet. An keiner Stelle verfalle Carlson in ein "schales Entdeckerpathos" oder trumpfe mit "Exotik" auf, lobt der Rezensent, den es überhaupt nicht wundert, dass die Autorin für diesen Debütroman den renommierten finnischen Literaturpreis erhalten hat. Dieser Roman wirkt nach, so der begeisterte Rezensent, und noch lange nach der Lektüre müsse man immer mal wieder an den "seltsamen Weltwinkel" zurückdenken, den der Roman so eindringlich beschreibe.
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Kurzbeschreibung
Auf der Suche nach Glück reist 1868 ein junger Student ins unbekannte Sibirien. In einer zwielichtigen Hafenstadt am Japanischen Meer wird er das Opfer eines zwielichtigen Anschlags. Er überlebt, aber eine Frage läßt ihn nicht los: Wer wollte ihn umbringen?
In ihrem Roman, der Kriminalgeschichte, Historiengemälde und Abenteuerroman in einem ist, entführt uns Kristina Carlson ans Ende der Welt - und in die Tiefe der menschlichen Seele.