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Handlungsebene II, Gegenwart: Markus Frullifer hat es am Institut für Astrophysik der Universität von Texas noch nicht einmal zum wissenschaftlichen Assistenten gebracht, doch schon stellt er wirre Theorien darüber auf, wie die Menschheit Raumschiffe mittels Gedankenkraft ins All schicken könnte. Kein Wunder also, dass der angesehene Professor Tripler ihn vor die Tür setzen lässt -- als ernsthafter Wissenschaftler möchte Tripler mit solchem Unfug nichts zu tun haben.
Handlungsebene III: Im Jahre 2194 berichtet ein Mechaniker einer Untersuchungskommission von den seltsamen Ereignissen, die er an Bord des psytronischen Raumschiffs "Malpertius" erlebt hat. Der mit Gedankenkraft angetriebene Transporter war zu einem fernen Planeten aufgebrochen, doch erst nach der Ankunft hatte die Mannschaft vom wahnsinnigen Zweck der Reise erfahren: Auf Olympus sollen vergessene Götter ihr Dasein fristen, und auf die hat ihr Kommandant es abgesehen.
Schlimmer geht es immer! Auf dem Titelbild prangt Elric von Melniboné, Michael Moorcocks verfluchter Albino-Krieger, und der Klappentext posaunt: "Das preisgekrönte Fantasy-Epos in der Tradition von Umberto Ecos 'Der Name der Rose'". Äußerst schade, denn zwischen den Buchdeckeln findet der wagemutige Leser, der sich von diesem Marketing-Text nicht hat abschrecken lassen, zwar keinen Fantasy-Epos, dafür aber eine souverän in Szene gesetzte Mischung aus Science Fiction und historischem Thriller. Mit seiner sorgsam recherchierten Roman-Trilogie um Nostradamus ist Valerio Evangelisti in Italien zum Starautor geworden. Mit seinem "Inquisitor-Zyklus" könnte ihm das -- trotz der widrigen Umstände -- auch im deutschsprachigen Raum gelingen! --Felix Darwin
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Zu "visionär" für mich,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Inquisitor- Zyklus 01. Der Schatten des Inquisitors. (Taschenbuch)
Der Klappentext vergleicht den Roman bzw. den Zyklus mit Umberto Ecos "Der Name der Rose" und hat damit sicherlich in sofern recht, als daß es sich in beiden Fällen um (stilistisch) gut geschriebene aber sehr ungewöhnliche und nicht einfach zu lesende Literatur handelt, die längst nicht jedermanns Sache ist.Meine Sache zumindest ist der Roman nicht, zu wirre finde ich die Erzählweise und die aus drei zeitlich getrennten Erzählsträngen (Mittelalter, "Gegenwart" und Zukunft) bestehende Handlung. Wirklich störend sind die viel zu langen Exkurse über die "Psytronen" genannten (immaginären) Elementarteilchen. Diese sind die Grundlage der Handlung und mit ihnen versuchen der Autor bzw. die Romanfigur Markus Frullifer so ziemlich alle ungeklärten Phänomene der Grenzwissenschaften (PSI-Kräfte, Geister, Zeitreisen und und und) zu erklären. Dies geschieht leider derart langatmig und wirre, daß schon diese Passagen allein das Lesevergnügen nachhaltig beeinträchtigen. Auch der in der Zukunft spielende Handlungsstrang vermag nicht recht zu überzeugen und die durchaus interessanten Erlebnisse des Großinquisitors allein werden mich nicht dazu bringen, einen weiteren Band des Zykluses zu lesen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
ein fast perfekter Auftakt,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Inquisitor- Zyklus 01. Der Schatten des Inquisitors. (Taschenbuch)
Der erste Band des Inquisitor-Zyklus macht unzweifelhaft Hunger auf mehr und gehört wohl zu den überraschendsten Romanen dieses Jahres. Nachdem auf dem Titelbild Michael Moorcocks Albinoprinz zu sehen ist und man den Text auf dem Einband gelesen hat, erwartet man nicht umbedingt ein so komplexes und völlig eigenständiges Werk. Allerdings stützt man als Leser des öfteren über die vielen Unverständlichen Fachausdrücke im 1.Handlungsstrang, was sich aber im nächsten Band erheblich bessert. Valerio Evangelist hat mit der Figur des Großinquisitors Eymerich auf jeden Fall einen absolut faszinierenden "Helden" geschaffen, von dem noch Abzuwarten bleibt, wie er sich in den folgenden Bänden entwickeln wird.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Grandiose Mischung aus Fantasy und SF,
Von
Rezension bezieht sich auf: Inquisitor- Zyklus 01. Der Schatten des Inquisitors. (Taschenbuch)
Zu Anfang des Romans glaubt man gar nicht, dass es überhaupt möglich ist, diese drei so unterschiedlichen Handlungsstränge - wobei zwei der SF und einer der Fantasy zuzurechenen ist - tatsächlich am Ende zusammentgeführt werden können. Irgendwann beginnt man zu ahnen, wie alles zusammenpassen könnte. Und schließlich verschlägt es einem fast die Sprache, so grandios sind die Auflösung und Zusammenführung der drei Handlungsstränge. Und das ganze ist auch noch wunderbar spannend erzählt. Ein Muss sowohl für SF- als auch für Fantasy-Fans.
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