Aus der Amazon.de-Redaktion
Im Jahre 1993 wurde die Metal Welt auf das vielversprechende Projekt "Apocalyptica Plays Metallica By Four Cellos" aufmerksam. Die durchweg positiven Reaktionen schweißten Apocalyptica enger zusammen und ließ aus dem finnischen Quartett Eicca Toppinen, Antero Manninen, Paavo Lötjönen und Max Lilja eine Band werden, die im Februar 1998 endlich den langerwarteten Nachfolger Ihres Debüts aufnahm. Mit Inquisition Symphony gelang Apocalyptica eine sprunghafte Weiterentwicklung, die von den ersten Eigenkompositionen "Harmageddon", "Toreador" und "M.B." eindrucksvoll verdeutlicht wird. Auch die Coverversionen glänzen auf Inquisition Symphony nicht nur mit der originellen Instrumentierung sondern ebenfalls durch eine individuelle und hervorragende Umsetzung. Insbesondere das Faith No More Cover "From Out Of Nowhere" weiß neben Interpretationen zu Metallicas "Nothing Else Matters", "Fade To Black" und "One" zu begeistern. Auch "For Whom The Bell Tolls" ist mehr als nur eine Erwähnung wert. Bei dem gebotenen musikalischen Niveau genannter Stücke sieht man gerne über die (kleineren) Schwachstellen von "Refuse/Resist" (Sepultura) und "Domination" (Pantera) hinweg. Die euphorischen Reaktionen der Finnländer waren also nicht aus der Luft gegriffen und der dortige Charteinstieg auf Platz fünf ist mehr als gerechtfertigt. Fazit: Kaufen, und zwar sofort!--Michael Hilscher
INTRO
Was haben wir bei "Plays Metallica By Four Cellos" gelacht! Nun also die "Inquisition Symphony" des finnischen Quartetts. Auch hier: viel METALLICA, "For Whom The Bell Tolls", "Nothing Else Matters", "Fade To Black" und "One" schrien zwar nach dem '96er Output nicht mehr zwingend danach, daß der Bogen über sie herfahre, schaden kann's aber sicher nicht. Nun sind also auch FAITH NO MORE ("From Out Of Nowhere"), SEPULTURA ("Refuse / Resist", "Inquisition Symphony") und PANTERA ("Domination") Opfer der sechzehnfachen Katzendarm-Verwurstung geworden. Oder reicht das Pussy-Gedärm nur für Geigensaiten? Na egal, APOCALYPTICA streicheln weder Perser noch sonst irgendwas, ihre Instrumente schon gar nicht. Da kracht's und scheuert's, daß es eine wahre Freude ist. So manchen Bogen dürfte es da wohl während der Einspielungen gefleddert haben. APOCALYPTICA liefern gewohnte Qualität: Sämtliche Parts der Originale sind minutiös nachgezeichnet, kaum ein Feedback wird ausgelassen. Auch der Klangkörper kann sich einmal mehr sehen lassen. Und ein Feldversuch beweist: Dies ist True-Metal. "Also, das kann ich auch, was die da an Lärm auf ihren elektrischen Gitarren machen", so ereiferte sich eine junge Greisin bei zufälligem Abhören des Vorab-Tapes. Jawoll! Das ist Rock, und das ist Roll!
Boris Fust / © Intro - Musik & so
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Letztes Jahr machten sie Metallica einen Bogenstrich durch die Heavy-Metal-Rechnung, als sie deren Schwermetaller-Songs in irrwitzigen Etüden für vier Cellos ummünzten. Nun legt das finnische Quartett infernale nach: Mit Songs von Sepultura, Faith No More, Metallica, Pantera und Eigenkompositionen wagen die mutigen Nordlichter erneut den Spagat zwischen Hammer- und Kammermusik. Die Balladen und Tempostücke werden dank des sicheren Strichs der vier Cellisten zur Hommage an die Headbanger-Fraktion.
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INQUISITION SYMPHONY