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Inquest on the Shroud of Turin
 
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Inquest on the Shroud of Turin [Englisch] [Taschenbuch]

Joe Nickell
2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 178 Seiten
  • Verlag: Prometheus Books UK; Auflage: New Upd Su (September 1987)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 087975396X
  • ISBN-13: 978-0879753962
  • Größe und/oder Gewicht: 19,8 x 13 x 2,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Joe Nickell
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Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch, von dem es auch eine "auf den neuesten Stand" gebrachte Version gibt, dürfte uninformierte Leser durchaus beeindruckt haben. Leider!
Nickell ist hier nach dem klassischen Rezept des "evidence picking" vorgegangen, was natürlich nur denjenigen auf den ersten Blick auffallen kann, die mit der Materie bereits vertraut sind.
Einem WIRKLICH skeptischen Leser sollte allerdings beim genaueren Hinsehen die Einseitigkeit von Mr. Nickell, alias James Randi, trotzdem nicht entgangen sein.
So zum Beispiel, wenn behauptet wird, die grobschlächtige Darstellung des Turiner Grabtuchs auf einem Pilgermedaillon des 14. Jh. "beweise", dass das Bild auf dem Tuch damals viel deutlicher sichtbar gewesen sein müsse als heute. Schon ein kurzer Blick auf jenes Objekt macht die zu erwartende Unsinnigkeit jener Behauptung ein für allemal klar. Hat Nickell vielleicht darum darauf verzichtet, eine Abbildung jener Pilgermünze vorzulegen?
Die ganze historische "Beweisführung" von Nickell beruht darauf, dass er sich auf ein einziges Dokument verlässt, welches er als glaubwürdig bezeichnet, obwohl dessen Aussagen durch andere Quellen aus jener Zeit nicht nur nicht erhärtet, sondern sogar in Frage gestellt werden: das sogenannte Memorandum von Bischof Pierre d'Arcis von Troyes aus dem Jahre 1389, in dem es heisst, das Grabtuch sei im Vorfeld seines Auftauchens in Frankreich gefälscht worden. Wir dürfen davon ausgehen, dass die scheinbare Naivität, die der professionelle Skeptiker Nickell hier an den Tag legt, nur gespielt ist. Dass wirklich Unschöne an der Sache ist, dass die von Nickell selber benutzten Quellen (die Bücher von Ian Wilson (1978) und Thomas Humber (1974)) klipp und klar machen, dass der "Skandal von Lirey" sich weder so abgespielt haben kann wie von d'Arcis behauptet, noch zu dem Zeitpunkt, der aus jenem Dokument hervorgeht, sondern deutlich später, was dessen Unzuverlässigkeit dringend nahelegt.
Nickell hat die relevanten Informationen dazu (die seither noch durch weitere ergänzt worden sind) einfach unterschlagen und sich damit der plumpen Geschichtsklitterung schuldig gemacht.

Nach den gleichen Richtlinien ist auch der Rest des Buches erstellt worden. So will Nickell partout an den Thesen des Grabtuchexperten Walter McCrone zur angeblichen Bemalung des Tuchs festhalten, obwohl diese nach objektiven Kriterien als widerlegt zu gelten haben, und obwohl McCrone inzwischen auch im Falle der sog. Vinlandkarte etliche Unzulänglichkeiten haben nachgewiesen werden können. Die Argumente, die Nickell und sein Hauptmitarbeiter an diesem Buch, John F. Fischer (immer noch allzu oft als ein angeblich unabhängiger Experte zitiert), gegen die von der Grabtuchforschergruppe STURP beauftragten Gegenexperten John Heller und Adler zu Felde führen, sind von derselben Einseitigkeit. Einerseits werden etliche mehr als zweifelhafte Aussagen gemacht, andrerseits bleiben wichtige Punkte unbesprochen, - wohl weil man keinerlei Antwort darauf hatte. Wenn Nickell und Fischer wirklich überzeugt davon gewesen sind, Heller/Adler gründlich widerlegt zu haben, warum hat der FORENSIKER John Fischer diese Widerlegung nicht auch der Canadian Forensic Society unterbreitet, bei der dîe zwei STURP-Experten ihre Hauptexpertise veröffentlicht haben??

Unnötig zu erwähnen, dass die von Nickell präsentierten Abbildungen seiner Imitationen des Grabtuchs alles andere als überzeugend wirken. Sie sind, wie andere solche, u.a. von Grabtuch-Skeptikern in Frankreich produzierte Objekte, meilenweit vom Original entfernt. Ihre "Dreidimensionalität" ist die einer Relief-Inschrift, und in ihrer Schablonenhaftigkeit gleichen diese Tücher viel mehr jenen bekannten, zumeist sehr schlechten Kopien des Grabtuchs aus späterer Zeit, die in den Medien gerne immer noch als "konkurrierende Grabtücher aus dem Mittelalter" hingestellt werden, etwas, was Nickell anscheinend wenigstens hier nicht getan hat (jedoch an anderer Stelle). Jene sich zumeist auf den Antlitzbereich beschränkenden Imitationen des Turiner Grabtuchs beweisen also gar nichts.
Warum legen uns Nickel und Co. nicht einmal mehr detaillierte Aufnahmen von diesen angeblichen Beweisen für die Entstehung des Grabtuch-Bildes in einem Künstleratelier vor, oder sogar Mikro-Photographien, wie dies STURP im Falle ihrer Untersuchung von 1978 getan hat?
Solche Unterlassungen von Seiten von Personen, die andauernd die Gegenseite des pseudowissenschaftlichen Bluffs bezichtigen, wirken nicht gerade überzeugend!
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Amazon.com:  9 Rezensionen
10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
"As the (red ochre) dust settles over Sindondom" 7. Dezember 2004
Von mwreview - Veröffentlicht auf Amazon.com
Format:Taschenbuch
Inquest on the Shroud of Turin by Joe Nickell is a clear, concise, 155-page work explaining the evidence that refutes the authenticity of the 3 1/2' x 14' cloth that allegedly covered the body of Christ after crucifixion and bears his image. Nickell's work is one-sided. He believes the shroud was created by an artist near the time it was first publicly introduced around 1353. He picks apart (sometimes in a mocking manner) the evidence shroud believers use to prove authenticity. As Nickell states at the beginning of the book, his collaboration with a panel of scientific and technical experts accomplishes equal time for the skeptics. According to Nickell, many reports on the shroud are done by pro-authenticity investigators who lack objectivity (p. 8). Mentions made in this book about Roman anatomist Dr. Luigi Gedda who, detecting a slump in the right shoulder of the image, deduced that the image was of a right-handed carpenter (p. 109) and the story of how renown microanalyst Walter McCrone was "drummed out" of the Shroud of Turin Research Project (STURP) for publicizing his findings of iron earth pigment on the blood stains and body image (p. 125) seem to back up his claims of bias accounts of the shroud's authenticity. I do not recommend reading only this one book on the shroud because it is too one-sided (any of the books by Ian Wilson would make a good companion as would Dr. John Heller's Report on the Shroud of Turin) but I also do not think that, because Nickell has an agenda, this book should be discounted. Whether you believe, are skeptical, or are just curious, Nickell makes excellent cases for his side of the issue.

Nickell includes chapters that cover a variety of topics: the history of the shroud, ways the shroud does not follow traditional Jewish burials at the time of Christ, the shroud versus Biblical accounts of Jesus' death and resurrection, ways that the image could be left on the cloth, and scientific consideration of the type of linen, blood stains, and the image itself. The chapters on blood and the yellow fibers on the image are a little dry and scientific (14 pages worth), but the rest of the work makes for fascinating reading. Nickell drives home his points with clarity and precision. He describes the shroud's past as one cloaked in controversy, politics, and profits which left more of an impression on me than the scientific evidence. The shroud was only first introduced to the public in 1353 and was denounced as a forgery almost immediately. Documents even show that the artist confessed.

The book ends with a summary of the areas considered in the work and the evidence the shroud is a forgery as well as information of members leaving (or being "drummed out") of STURP. The additional chapter includes an update to 1987 (four years after this book was first released) about books published during this time and about the formation of the Association of Scientists and Scholars International for the Shroud of Turin (ASSIST). Obviously much has happened since then. I saw a television documentary showing a man who claims the image is an x-ray of Jesus. An expert on ancient cloth also claimed that the type of weave used in the shroud is inconsistent with Medieval times but is found much earlier (something Nickell refutes).

The occasional tone of the book may turn off staunch believers. Nickell uses past mistakes of scientists to help discredit what they say about the shroud (p. 72). He refers to the idea that the image could be formed through resurrection as "nonsense" (p. 86). His arguments that, if the image was created supernaturally, why is it "not of better quality than it is" (p. 92) is a bit weak. Despite the author's arrogance, an objective reader will find that he makes many important points. Before the skeptics claim this book to be a slam dunk for their side, however, they should definitely check out John Heller's Report on the Shroud of Turin. Heller has a completely different take on the work of Walter McCrone. All these accounts show what an intriguing mystery the Shroud of Turin was, is, and probably will always be.
13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Excellent overview of shroud silliness 24. Juni 2000
Von Erik Strommen - Veröffentlicht auf Amazon.com
Format:Taschenbuch
Nickell does a clear, thorough job of debunking all the silly contradictions and self-delusions of those folks who insist on believing that this long-acknowledged fraud actually contained the body of Christ(even the Catholic Church denies its authenticity). A good review of the actual "shroud" tradition (contradicted by the bible itself) and the scientific data disproving the shroud's miraculous nature. Highly recommended for clear thinkers who prefer fact and data to fanciful speculation and self-delusion.
5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Good coverage of the scientific study but with an agenda. 17. November 1998
Von Ein Kunde - Veröffentlicht auf Amazon.com
Format:Taschenbuch
Nickell gives a entertaining and compleet history of the scientific inquery of 1978 into the Shroud of Turin. He occasionaly gets bogged down in scientific jargen but is very conciously writing for a popular audience. He dedicates a large part of the book to his research (and debunking his adversaries) and this can be tedious at times. All in all it is an interesting and informative book for the scientificly minded person who is interested in the Shroud of Turin.
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