Pressestimmen
»Aderhold und John wagen den mutigen Schritt, die gesellschaftlichen Entstehungszusammenhänge von Innovationen zu differenzieren und damit der verselbständigten Eigendynamik von unreflektierten Annahmen entgegenzutreten.« Arbeit - Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik
Kurzbeschreibung
Während der Begriff der Innovation häufig mit technischer Neuerung gleichgesetzt wird, bietet dieser Band ein breiter angelegtes Verständnis an: Die Autoren diskutieren die Perspektiven der sozialwissenschaftlichen Innovationsforschung. Sozialberatung, Gewerkschaften und Krankenkassen in Deutschland, Qualifizierung im Managementbereich, Protestbewegungen wie Attac und die Terror-Bewegung Al Kaida sowie die Entwicklung Freier Software, die Erneuerung der Berliner Schaubühne werden unter diesem Gesichtspunkt untersucht.
Über den Autor
Dr. Jens Aderhold ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Soziologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und Projektkoordinator im SFB 580 im Teilprojekt "lokale Eliten".René John (Dr. rer. soc.) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet "Land- und Agrarsoziologie mit Genderforschung" der Universität Hohenheim. Seine Forschungsschwerpunkte sind Identität in der Moderne, Raumsoziologie und sozialer Wandel.