Das wunderschöne "I believe" hat aufhorchen lassen - eine Stimme von enormen Ausmaß, eine tolle Komposition, das alles aus Deutschland - wow.
Nun, die Stimme ist und bleibt toll, da gibts nichts dran zu rütteln, die erste Single auch, ein Cover eines Shakespeares Sisters-Klassikers - nur der Rest des Albums ist allzu unspektakulär. Durchschnittliche bis unterdurchschnittliche Lieder nach altbekanntem Strickmuster dümpeln vor sich hin, mal mehr, mal weniger Beat, die unvermeidliche Latino-Nummer darf auch nicht fehlen.
Alles deutet auf einen weiteren Beitrag für eine künftige "One-Hit-Wonder"-Compilation hin - dieses Album wird niemandem nachhaltig in Erinnerung bleiben. Zu sehr bemüht mutet der Versuch an, wie schon im Pressetext angekündigt eine deutsche Celine Dion aus dem Boden zu stampfen. Doch - ganz ehrlich - wer will das? Wie wär es mit einer deutschen Joana Zimmer, eigenständig, künstlerisch etwas anspruchsvoller, ohne Klon-Ambitionen? Schade um ein großes Talent und eine wunderbare Stimme....