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Inland Empire (Special Edition) [UK Import]
 
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Inland Empire (Special Edition) [UK Import]

Laura Dern , Jeremy Irons , David Lynch    Nicht geprüft   DVD
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (62 Kundenrezensionen)
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Produktinformation


Rezensionen

Movieman.de

David Lynch kehrt mit "Inland Empire" zu alter Größe zurück. Er greift für diesen Film auf eine DV-Kamera zurück, die ihm ungleich mehr Freiheit gewährt, die er auch mit einer bewegten Kamera nutzt, die dem Zuschauer das Gefühl verleiht, mitten in der Handlung zu sein. Dazu kommen extreme Close-ups von Gesichtern, akustische und visuelle Veränderungen und eine im besten Sinne merkwürdige Geschichte, die man am besten mit dem amerikanischen Ausdruck "Mindfuck" bezeichnen kann. Ob man den Film nun mag oder nicht, ist Einerlei, was zählt ist die Tatsache, dass man etwas daraus mitnimmt - und sei es nur das Grübeln über diese Vermengung von Vergangenheit und Zukunft, Realität und Fiktion. Fazit: Ein Kleinod für Lynch-Fans

Moviemans Kommentar zur DVD: Eine gute DVD, die im Kontrast, Schärfe und der Kompression etwas schwächelt. Der Ton ist adäquat, das Bonusmaterial etwas arg mickrig ausgefallen.

Bild: Lynch hat hier auf DV gedreht und das sieht man seinem Film, der aufgrund der leichteren Handhabung der Kamera bewegt und mitten im Geschehen wirkt, schon an. Insgesamt ist das Bild etwas weich geworden, wobei auch mit einem Filter nachgeholfen wurde, was jedoch zu deutlichen Halos führte (00:11:28). In Nahaufnahmen ist der Schärfewert jedoch deutlich höher. Die Farben sind ziemlich natürlich und Rauschen kommt kaum vor. Die Kompression erlaubt sich ein paar Schwächen und neigt zu Blockbildung (01:22:28). Die Vorlage ist fei von Störungen.

Ton: Der Soundmix ist in allen drei Tonspuren gut gelungen. Zwar kommen die hinteren Kanäle nicht regelmäßig zum Einsatz, doch was den Mix betrifft, erkennt man ebenfalls Lynchs Handschrift, der diesen genauso unvorhersehbar wie seinen Film gestaltet. So hat man enorm leise Sequenzen, die dann durch laute Effekte konterkariert werden. Alle drei Tonspuren sind im Endeffekt gleichwertig, auch wenn das Original an sich etwas stimmiger wirkt.

Extras: Das Bonusmaterial ist recht überschaubar. Neben dem Trailer gibt es einige Texttafeln zur Produktion, den Schauspielern und dem Regisseur. Die haben immerhin einen netten Infogehalt. --movieman.de


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94 von 104 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Wenn ich bei diesem Film Aussagen wie "verstanden" oder "nicht verstanden" lesen darf, dann zweifle ich. Insbesondere über die, die sich über diejenigen zu erheben scheinen, die diesen Streifen nicht verstanden haben.
Wieso? Hm. Inland Empire, und das ist meine feste Überzeugung, entzieht sich bewusst und beabsichtigt jedem kognitiven Zugang. Ich schätze Lynch sehr - allerdings ohne ihn kultisch zu verehren. Dennoch ist Lost Highway einer meiner absoluten Lieblingsfilme, dennoch schätze ich die eigene Ästhetik des letztlich etwas kitschigen "Dune", dennoch mag ich das Verwirrspiel um Traum und Wirklichkeit in Mulholland Drive - ich mag die ruhigen Momente im Elefantenmenschen und in the Straight Story - aber bei Inland Empire versagt jeder Versuch, sich diesem Film auf irgendeine konventionelle Ebene zu nähern. Es scheitert sogar der Versuch, sich Inland Empire auf Lynch-typischem Wege zu nähern. Man kann diesen Film nicht verstehen -es gibt schlichtweg nichts zu verstehen.

Inland Empire ist ein Panoptikum Lynchs, ein audiovisuelles Meisterwerk - einmal mehr. Postmoderner Cineasmus. Helden, Charaktere, Handlungen - gibt es hier schlichtweg nicht mehr. Jaja, die alternde Schauspielerin die eine Rolle in einem Film bekommt, der sich als geheim gehaltenes Remake offenbart - aber das ist als Handlungsfaden derart dünn, dass es nicht für einen 30 Minütigen Kurzfilm reichen würde - und für einen drei Stunden langen Kinofilm mit Überlänge schon mal gar nicht.

Für jeden, der schon mit den vergleichsweise verständlichen und geradewegs direkt zugänglichen Lost Highway oder Mulholland Drive Schwierigkeiten hatte, ist dieser Film hier vollkommen ungeeignet. Inland Empire entstand ohne Drehbuch - und das verwundert kaum. Atmosphärische Schnippsel werden aneinandergereiht und schaffen es, den Zuschauer ins Universum Lynchs zu ziehen - oder in nie zuvor erlebter Art und Weise zu nerven und zu langweilen. Ich bin durchaus jemand, der Spaß daran hat, einen roten Faden in Filmen zu suchen, ich puzzle gerne cineatisch, suche Bilder und Hinweise, wie man einzelne Szenen zusammenfügen kann, damit sie Sinn ergeben - allein bei Inland Empire bleibt dieser Sinn verborgen, egal, wie sehr man sich müht. Und solange, bis mir niemand eine in sich schlüssige Interpretation dieses Werks vorlegen kann, werde ich von dieser Behauptung keinen Millimeter abrücken. Wer behauptet, in Inland Empire einen roten Handlungsstrang zu erkennen blufft um sich selbst pseudointellektuell zu profilieren.

Nichtsdestotrotz liefert IE die altbekannten Stärken Lynchs - es sind Szenen, die den Zuschauer, der sich auf diesen Wahnsinn einlässt, gefangen nehmen können und faszinieren. Nur : Ein Spielfilm ist das nicht mehr.

Dementsprechend schwer fällt mir die Bewertung. Am liebsten hätte ich mich einer Bewertung enthalten. 5 Sterne für die immer wieder funktionierenden Stilmittel Lynchs - aber 0 Punkte unter der Prämisse, dass hier irgendwas inhaltliches vermittelt werden sollte. Somit werte ich mal etwas ratlos 3 Sterne - auch wenn drei Sterne einen durchschnittlichen Film suggerieren. Durchschnittlich ist an Inland Empire wahrlich nichts. Ich weiß nur nicht, ob ich das ganze lieben oder fassungslos verspotten soll. Es ist irgendwas von beiden Extremen in mir.

Sollte eines Tages eine Special Edition mit umfangreichen Audiokommentar Lynchs erscheinen, ich werde sie mir ohne mit der Wimper zu zucken zulegen. Und wer weiß, vielleicht würde ich hinterher tatsächlich aufwerten. So bleibt nur ein extrem diffuser Eindruck nach einem selbst für Lynchverhältnisse außergewöhnlich konfusem Streifen.
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein traumhafter Film... 22. Juli 2008
Format:DVD
...und das ist durchaus wörtlich zu nehmen.

Der Film wirkt wie ein (Alb)traum, in Bild und Logik. Das bedeutet, dass er nicht normalen erzählerischen Gesetzmäßigkeiten folgt.
Was wohl für manche ein Manko ist, die intellektuell ein logische Nuß knacken wollen. Dieser Film ist aber kein Rätsel mit einer Auflösung, er wirkt höchstens indirekt rätselhaft: Zeit hat in diesem Mikrokosmos keine Bedeutung mehr. Hier herrscht das Gefühl, nicht die Logik und man muß wie in einem Traum hinnehmen, was gerade passiert.
Der Film ist "nur" ein gewachsenes, surreales Experiment, das Portrait einer leidenden Seele mit ihren Facetten. Viel mehr wollte er auch (laut Lynch) nie sein.
Nur wir als Betrachter suchen aus Gewohnheit nach dem logischen "großen" Sinn hinter allem, vermissen die übliche, nachvollziehbare Geschichte. Daher können wohl viele Leute mit dem Film nichts anfangen und sehen Fehler, die es bei einem künstlerischen Experiment aber nicht gibt.

Das Lynch ein Meister seines Faches ist, der weiß was er will und dies auch gut umsetzen kann, hat er mit "konkreteren" Filmen wie "Straight Story" oder "Der Elefantenmensch" bewiesen. Nun wird es in Inland Empire sehr diffus und verschachtelt.
Man sollte sich dem Werk daher rein assoziativ nähern. Es einfach hinnehmen und akzeptieren. Manche Dinge wird man dann vielleicht verstehen und nachvollziehen, aber den größeren Zusammenhang, den berühmten roten Faden, fühlt man eher, als das man ihn "versteht". Diesen experimentellen Knoten wird man nicht befriedigend rational mit dem Kopf auflösen können, man kann ihn mit dem Bauch fühlen. Aber auch nur, wenn man sich komplett darauf einläßt.

Ich war nach einigen Rezensionen hier auch sehr skeptisch, was die "Qualität" des Films betrifft. Um mir ein eigenes Bild zu machen, habe ich ihn mir kürzlich gekauft. Ich persönlich mag diese verstörende Atmosphäre, die sich hier auftut und bereue den Kauf absolut nicht.
Letztendlich bestätigt es mich nur wieder darin, dass jeder Mensch die Dinge eben anders sieht und unterschiedlich gewichtet wird.
Lynch ist nichts für jeden und diesen Film kann nicht jeder genießen. Das soll aber nicht intellektuell oder elität zu verstehen sein. Steven Spielberg ist schließlich auch nicht jedermanns Sache.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Inszenierung der Angst 19. April 2008
Von NFHSF
Format:DVD
Einen verstörenderen Film habe ich noch nicht gesehen: Dass Lynch traditionelle Konventionen von Raum und Zeit in der Filmhandlung nicht nur aufhebt, sondern regelrecht zerschlägt, die Identitäten seiner Charaktere dekonstruiert, mit ihnen spielt, mit schnellen Schnitten den Zuschauer in immer neue Handlungsebenen hineinreißt, verwirrt, verunsichert zutiefst und lässt Erwartungshaltungen ins Leere laufen. Lynchs Inszenierung der Angst lässt den Streifen jedoch zu einem wahren Horror-, Psycho- und LSD-Trip, fast schon eine Zumutung für den Zuschauer werden: Die Kamera, die Gesichter (meisterhaft das der Protagonistin, von Laura Dern gespielt) als bösartige oder angstverzerrte, wahnhafte Fratzen zeigt, surreale Raumansichten, Menschen mit Hasenköpfen, Phantome im Dunkeln und psychotische, halluzinierende Lichteffekte bannen den Zuschauer in einem Zustand von Erregung, Schockstarre und Dauergänsehaut. Erst der - ebenfalls äußerst unkonventionelle - Abspann bietet Erlösung. Ein surrealistisches Filmkunstwerk, das nachhaltig wirkt. Kein avantgardistisches Geschmacksempfinden ist nötig, um Lynchs Film als Bereicherung zu erleben, man muss sich aber auf ihn einlassen können.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Einer meiner Lieblinge von Lynch!
Einerseits kann ich die negative Kritik verstehen, aber auch teilweise wieder nicht. Wer Mullholland Drive kennt, der weiß ja wohl, was einem bei Lynch erwartet. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von J. Göbert veröffentlicht
Einmal Hölle und zurück.
Gewaltig. Beunruhigend. Komisch. Verstörend. Überbordend. Träumerisch. Nachdenklich. Verrückt. Phantasievoll. Unheimlich. Fesselnd. Traurig. Lebensbejahend. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Ilkar veröffentlicht
Nicht drüber nachdenken....
....sondern einfach wirken lassen. Wer Twin Peaks und Blue Velvet mag, wird auch mit Wonne in diesen neuen Alptraum eintauchen. Genial!
Vor 15 Monaten von Peter Rübsam veröffentlicht
Immer diese Interpretationen
Also , ich weiss nicht warum ein Film immer eine Handlung brauch um "gut" zu sein ,vielleicht liegt es in der Natur des Menschens immer zu versuchen alles eine Bedeutung zu geben ,... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Stéphane Becker veröffentlicht
Das war nichts, Mr. Lynch!
Nun, ich bin langjähriger David Lynch Fan und habe mich sehr auf Inland Empire gefreut. Was ich dann zu sehen bekam, hat mich leider maßlos enttäuscht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Februar 2010 von Dr. Asmo
Ein schwaches Werk
Irgendwie scheint es, als habe sich Herr Lynch bei diesem Film keine Mühe geben wollen, und das merkt man dem Streifen in jeder Hinsicht an. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Dezember 2009 von Peter Plötzlich
Tja...
...was soll ich sagen?

Ich mag David Lynch Filme und habe generell eher eine Vorliebe für Filme mit einer etwas "anderen" Story. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Oktober 2009 von F. Mueller
<*Stille* IIINLAND EMPiiiRE "Cut!" zzschwarzz "Was?">
"Ich weiß nicht wovon mein Film handelt."
David Lynch, Venedig 2006, über Inland Empire

Düstere Atmosphäre. Nahaufnahme der Gesichter. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Juni 2009 von SirSims
Kunst ist eben Kunst...
...und muss nicht jedem gefallen.

Dieses Werk hat mit Mulholland Drive oder Lost Highway, Wild at Heart usw. schon optisch nichts gemein. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Februar 2009 von N. E. Body
witzig zu lesen was manche Leute alles hinein interpretieren...
Spassig die Rezessionen zu lesen, aber mal im Ernst Leute, der Film ist, und das gibt sogar David Lynch zu, eine wirre Ansammlung von Bildern ohne Sinn und Verstand. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. Januar 2009 von Seth
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