"Inked" ist eine absolut lesenswerte Analyse über das Phänomen Tätowierung. Bis dato war mir nicht bewusst, wie diskriminierend beispielsweise der Ausdruck "Arschgeweih" ist, obwohl er in unserer Alltagssprache gängig ist. Sehr interessant fand ich auch den Aspekt, dass Tattoos keiner gesellschaftlichen Gruppe exklusiv zuzuordnen sind, sondern sich vielmehr durch alle Schichten und fast alle Altersstufen durchziehen. Der Autor hat ein sehr anschauliches Buch vorgelegt, dass zum Nachdenken anregt und reichlich Informationen bietet. Sehr empfehlenswert.