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Injiziert. Drogenroman: Eine Drogenkarriere
 
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Injiziert. Drogenroman: Eine Drogenkarriere [Taschenbuch]

Betti Fichtl
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Die Aufmachung ist mehr als originell, der Inhalt packend und authentisch: der Buchdeckel des Romandebüts der Weidenerin Betti Fichtl "Injiziert" schmückt sich attraktiv mit einer Einwegspritze, die als Kugelschreiber harmlos zu gebrauchen ist. Die fünfzehnjährige Romanheldin Tatjana benutzte dieses Utensil jedoch zu einer kurzen, steilen Drogenkarriere ... Betti Fichtl schildert den rasanten Fall des durchschnittlichen Teenies aus der Bürgerlichkeit in den kriminellen Untergrund aufgrund exakt recherchierter Fakten aus Presseartikeln und Polizeiakten.
Durch persönliche Gespräche mit Betroffenen aus der Szene, wurden der Autorin krasse Details eröffnet, die allgemein wenig bekannt sind. Sprachlich sehr gewandt, straff und spannend erzählt, schildert sie treffend das Milieu der Junkies und präsentiert so ein wertvolles Buch für Teenager, Eltern, Jugendgruppen und Unterricht, um über ein heißes und gefähliches Thema konkret ins Gespräch zu kommen...." (Der neue Tag, 09.02.1999)

Der neue Tag 9.2.1999

Ein warnendes Buch für alle Teenies

Weiden. (apz) Die Aufmachung ist mehr als originell, der Inhalt packend und authentisch: der Buchdeckel des Romandebüts der Weidenerin Betti Fichtl "Injiziert" schmückt sich attraktiv mit einer Einwegspritze, die als Kugelschreiber harmlos zu gebrauchen ist. Die fünfzehnjährige Romanheldin Tatjana benutzte dieses Utensil jedoch zu einer kurzen, steilen Drogenkarriere zwischen Disco, Straßenstrich und Fixertreffs. ... Betti Fichtl schildert den rasanten Fall des durchschnittlichen Teenies aus der Bürgerlichkeit in den kriminellen Untergrund aufgrund exakt recherchierter Fakten aus Presseartikeln und Polizeiakten. Durch persönliche Gespräche mit Betroffenen aus der Szene, wurden der Autorin krasse Details eröffnet, die allgemein wenig bekannt sind. Sprachlich sehr gewandt, straff und spannend erzählt, schildert sie treffend das Milieu der Junkies und präsentiert so ein wertvolles Buch für Teenager, Eltern, Jugendgruppen und Unterricht, um über ein heißes und gefährliches Thema konkret ins Gespräch zu kommen. [...]

Kurzbeschreibung

Eine Drogenkarriere! Um ins Drogenmilieu abzurutschen benötigt man weder alkoholabhängige Eltern, noch soziales Elend; auch ohne traumatische Kindheitserfahrungen ist man während der Pubertät gefährdet. Tatjana zum Beispiel ist eine typische Fünfzehnjährige, voller Träume und Sehnsüchte, die sich unverstanden von ihrem Umfeld in sich zurückzieht. Als sie Hajo kennenlernt, werden Drogen zur Selbstverständlichkeit. Bald verstrickt sich Tatjana in Probleme, die sie alleine nicht mehr bewältigen kann. Dieser Drogenroman beruht auf einem authentischen Fall:
Tatjana ist eher verschlossen. Sie lebt in einer Traumwelt, an der sie weder ihre Mutter noch ihre Mitschüler teilhaben läßt. Freunde hat sie keine. Bei ihrer Suche nach 'Freiheit und Abenteuer' hängt sie ständig im 'Fantasy' herum, einer Disko, von der sie annimmt, dort irgendwann einmal 'richtigen Menschen' zu begegnen. Ihre Kontakte bleiben sporadisch, bis sie Hajo trifft. Für sie der absolute Traumtyp: Drogen sind für ihn eine Selbstverständlichkeit und mit den gesellschaftlichen Konventionen hat er genausowenig am Hut wie sie. Nach kurzer Zeit ziehen sie zusammen. Aus ihrer anfänglichen Abenteuerlust und Neugier im Umgang mit Drogen wird jedoch bald Gewohnheit. Schließlich wird Hajo verhaftet.
Als Tatjana erfährt, dass Hajo aus der Haft entlassen wurde und eine andere hat, dreht sie durch: Nur mit dem Allernötigsten im Rucksack flieht sie nach Frankfurt, um ein neues Leben zu beginnen, doch das läuft anders als sie es sich vorgestellt hatte. So findet sich Tatjana schon in ihrer ersten Nacht in Frankfurt am Hauptbahnhof wieder.
Das Buch wirft nicht nur die Frage nach dem 'wie und warum' auf, es beleuchtet auch Tatjanas Umfeld: Wie gehen ihre Mutter, deren Lebensgefährte (ein Sozialarbeiter) und ihre früheren Freunde und Bekannten damit um? Vielleicht wird es dem einen oder anderen Leser nach dieser Lektüre möglich sein, Drogenopfer nicht ausschließlich in sozialen Randgruppen zu vermuten, sondern auch die Probleme scheinbar 'völlig normaler' Kinder anders zu betrachten. Tatjanas Fall ist keine Ausnahme - helfen kann man am wirkungsvollsten vorher, doch dazu muss man erkennen und verstehen können.

Umschlagtext

Betti Fichtl Injiziert Eine Drogenkarriere

Um ins Drogenmilieu abzurutschen benötigt man weder alkoholabhängige Eltern, noch soziales Elend; auch ohne traumatische Kindheitserfahrungen ist man während der Pubertät gefährdet: Tatjana ist eine typische fünfzehnjährige, voller Träume und Sehnsüchte, die sich unverstanden von ihrem Umfeld in sich zurückzieht. Freunde hat sie keine, so begibt sie sich allein auf die Suche nach Freiheit und Abenteuer, eben dem Kick des Lebens. Als sie Hajo kennenlernt, ihr absoluter Traumtyp, verändert sich ihr Leben schlagartig. Drogen werden zur Selbstverständlichkeit, die anfängliche Abenteuerlust und Neugier zur Gewohnheit. Bald verstrickt sich Tatjana derart in Probleme, die ihr selbstgewählter Lebensstil mit sich bringt und auf die sie nicht vorbereitet war, daß aus dem vergnüglichen Leben, das sie sich einst erträumte, eine unaufhaltsame Talfahrt in die tiefsten Niederungen der Gesellschaft wird.

Von all den vielen möglichen Gründen, die zu Heroin und Straßenstrich führen können, werden in diesem Buch nur sehr wenige berücksichtigt, denn Tatjanas Geschichte ist authentisch und ziemlich genauso passiert. Betti Fichtl recherchierte den Fall ' Tatjana' aus Presseberichten und Polizeiakten, verzichtete jedoch auf eine reportageartige Wiedergabe, sondern vermischte die Fakten mit Berichten Betroffener. Nach Tatjanas Gedanken und Träumen konnte sie niemand mehr fragen, statt dessen ging die Autorin zu Drogenberatungsstellen und Fixertreffpunkten. Nach einer Weile hatte sie nicht nur einen ausgeprägten Vor-Ort-Eindruck, sondern die Junkies unterhielten sich auch mit ihr und erzählten aus ihrem Leben, ihrem Alltag. Die Autorin arbeitete diese authentischen Informationen mit ein und ließ es hinterher von den Jugendlichen prüfen. Dies macht das Buch gerade für die Zielgruppe (ab 12) besonders nachvollziehbar und gut zu lesen.

Die teilweise drastischen Schilderungen, die verkommene Sprache der Junkies und Babystricher ... da mag man denken "Das ist nichts für mein Kind, dafür ist es noch zu jung". Die Menschen, über die hier berichtet wird, sind aber teilweise genau in diesem Alter und sie erleben das täglich! Vielleicht kann man andere Jugendliche davor bewahren, wenn man ihnen ohne Zensur einfach mit den Worten dieser Straßenkinder die Wahrheit über die angebliche Freiheit sagt. Karin Wagner

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