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Inheritance: Inheritance Cycle, Book 4 (The Inheritance Cycle)
 
 
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Inheritance: Inheritance Cycle, Book 4 (The Inheritance Cycle) [Englisch] [Gebundene Ausgabe]

Christopher Paolini
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Christopher Paolini
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Not so very long ago, Eragon—Shadeslayer, Dragon Rider—was nothing more than a poor farm boy, and his dragon, Saphira, only a blue stone in the forest. Now the fate of an entire civilization rests on their shoulders.

Long months of training and battle have brought victories and hope, but they have also brought heartbreaking loss. And still, the real battle lies ahead: they must confront Galbatorix. When they do, they will have to be strong enough to defeat him. And if they cannot, no one can. There will be no second chances.

The Rider and his dragon have come further than anyone dared to hope. But can they topple the evil king and restore justice to Alagaësia? And if so, at what cost?

This is the much-anticipated, astonishing conclusion to the worldwide bestselling Inheritance cycle.

Sneak Peek at Chapter TItles from Inheritance
Mooneater
To Feed a God
Black-Shrike-Thorn-Cave
A Crown of Ice and Snow
A Cradle Song
Dancing with Swords
A Sea of Nettles
No Honor, No Glory, Only Blisters in Unfortunate Places
The Hall of the Soothsayer
Burrow Grubs

Über den Autor

Christopher Paolini is the author of three other bestselling novels about Alagaësia: Inheritance is the fourth and final volume in the cycle. Christopher lives in Montana, where the natural landscape has been a major inspiration in the creation of his stories. You can find out more about Christopher and the Inheritance cycle at alagaesia.com.

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Kundenrezensionen

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46 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Ich weiß noch genau, wie ich vor vielen Jahren den ersten Band nach erstmaliger Lektüre zur Seite legte... Wow. Was für ein Buch. So viele Details, so viele Geheimnisse, Emotionen, Möglichkeiten. Kaum zu glauben, dass Paolini damals ein Teenager war. Ich konnte kaum erwarten endlich Teil 2 zu lesen. Unnötig zu sagen, dass es mir nach besagtem zweiten Teil genauso ging. Ich war hin und weg.
Aber irgendwas ist dannach passiert. Schon Brisingr konnte nicht mehr richtig überzeugen, irgendetwas FEHLTE.
Ich kann bis heute nicht genau sagen was das sein könnte, woran genau es liegt, aber während Teil 1 und 2 mich in ihrem Bann hielten und auf eine echte Gefühlsachterbahn mitnahmen während sich jede einzelne Seite lebhaft vor meinen Augen abspielte, hatte ich nach 3+4 jedes mal das Gefühl, nicht richtig mitgerissen worden zu sein. Irgendwie nach dem Motto: "Das wars? Aber.. es ist doch noch gar nichts PASSIERT!". Aber das mögen subjektive Eindrücke sein, zumal sind sie wirklich schwer in Worte zu fassen, weswegen ich jetzt versuche, ein wenig auf Band 4 als solchen einzugehen.

Zuersteinmal: Das Buch ist gut. Völlig ohne Zweifel. Auch wenn es mich nicht so gefesselt hat wie die ersten beiden Bände,legte ich es nur ungern aus der Hand. Auf jeden Fall ist es besser als Brisingr, und ich kann jedem den Kauf empfehlen, der die Geschichten um Eragon und co. bisher gerne gelesen hat.
Im Gegensatz zu Teil 3 schafft CP es, die Handlung wieder in Bewegung zu versetzen. Wenn man auch, wie oben angedeutet, nicht ganz so mitgerissen wird wie in den ersten beiden Bänden hat man wieder das Gefühl, dass die Geschichte eine klare Richtung hat und alles auf den einen, unabwendbaren Kampf hinausläuft.
Die Hauptstory als solche macht also endlich wieder Spaß zu lesen, hat interessante Entwicklungen zu bieten und ist - wenn auch nicht komplett unvorhersehbar - sehr kreativ geschrieben. Und endlich, endlich, schaffte Paolini es wieder, die Ausbildung Eragons weiterzuführen, denn gerade dort offenbarten sich ja bisher die interessantesten Details und Geheimnisse von Alagaesia.
Dennoch gibt es viele imho einfach unnötige Stellen in dem Buch, die mir nur wie Lückenfüller vorkamen. Im Gegensatz zu Teil 3 sind diese Lückenfüller besser gestaltet und zumindest für mich doch relativ interessant geblieben, dennoch waren sie größtenteils eher lästig. Hätte man sie weggelassen, wäre viel Platz freigeworden, den Paolini dringend hätte gebrauchen können, doch dazu später. Die Geburt von Horsts Tochter nehme ich als ein Beispiel heraus, was mir ganz gut gefallen hat. Es hat für zusätzliche Charaktertiefe gesorgt, die Beziehung zw. Eragon und Arya vertieft und ein bis dato nicht beobachtetes Verantwortugnsbewusstsein in Eragon gezeigt. Im Gegensatz dazu waren viele Roran-Szenen komplett irrelevant und liefen beständig nach folgendem Motto ab:
a) Roran befindet sich in einer ausweglosen Situation.
b) Detailliert und blutig beschriebenes, dennoch wenig fesselndes Kampfgetümmel.
c) Ein genialer Einfall (oder übermenschliches Kampfgeschick) von Roran rettet den Tag.
d) Rorans bisherige Zweifler verstummen.
Das ganze passiert so nicht nur in Teil 3, sondern auch in Teil 4 immer und immer wieder. Ich frage: Warum?
Für die Haupthandlung hat es jedenfalls keinen Erkennbaren nutzen, die Eroberung der einzelnen Städte hätte sowieso ingesamt deutlich kürzer gefasst werden können.
Dennoch. Beim Endkampf angekommen, und auch gerade während diesem, hatte ich trotz der beschriebenen Mängel ein gutes Gefühl. Ich war nicht hin- und weg wie bei den ersten Bänden oder der "Sword of Truth"-Reihe (riesen Empfehlung btw!!), aber ich war zufrieden. Alles schien sich gut zu Entwickeln, und auch der Endkampf wurde kreativ und ansprechend gelöst.

Was dann aber folgte ist wohl die größtmögliche Enttäuschung, die sich jeder Leser nur vorstellen kann. Hier geht ein über 2000 Seiten langes Epos zuende. Diesem Ende wurde fast ein Jahrzehnt entgegengefiebert... und dann DAS? Bitte..!
Ich dachte noch: Wow, sind ja noch über 100 Seiten, Mensch, da passiert noch was! Denkste..
Während die politische Zukunft des Imperiums noch befriedigend gelöst wurde, lassen die Einzelschicksale der Helden ganz stark zu wünschen übrig. Ums kurz zu machen: Nicht nur, dass abgesehen von Roran alle unglücklich sind, womit ja noch zu leben wäre, ist der Weg dahin so.. FLACH und gezwungen beschrieben, dass es einem echt schlecht werden könnte. Ich will hier jetzt nicht übermäßig Spoilern, aber gerade was die absolut unzureichend entwickelte Liebesgeschichte zw. Eragon und Arya angeht hat man das Gefühl, der gute Paolini durfte nie selbst erleben was es heißt, sich in den Augen einer wunderschönen Frau zu verlieren.. oder anderswo. ;) Absolut hölzern, absolut unglaubwürdig, absolut.. falsch. Aber nicht nur die Beziehung Eragon-Arya, eigentlich das gesamte Ende kommt so daher. Als hätte man CP die Pistole auf die Brust gesetzt, endlich fertig zu werden.
Eine treffende Rezension auf amazon.com nannte das gesamte Ende "depressing". Das trifft sowohl auf das Ende selbst als auch auf dessen Gestaltung zu. Ein Trauerspiel sondergleichen. Da fallen dann nicht mal die zuhauf offengelassenen Fragen noch ins Gewicht. Hier hätte CP wunderbar die ca. 200 weiter oben gesparten Seiten nutzen können. Und vielleicht vorher mal mit ein paar Frauen reden oder ersatzweise wenigstens andere Fantasy-Literatur lesen sollen...

Zusammengefasst: Gutes Buch, grausiges Ende. Lesen lohnt, aber hätte ich noch mal die Wahl, würde ich nach Galbatorix' Tod aufhören und mir mein eigenes Ende erdichten. Schlechter wäre es nicht geworden, so viel steht fest.
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38 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Susanne Bersdorf-Wolf TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Prolog:
Einige werden sich fragen, warum ich bereits jetzt eine Rezension zu diesem Buch abgeben kann, da selbiges ja erst am 08.11.2011 erschienen ist und mit einem festen Erscheinungstermin verknüpft war. Jedoch gibt es Berufe, in denen man Freiexemplare bekommen kann, um diese vorweg zu lesen und dem potenziellen Publikum dieses Buch schmackhaft zu machen. So einer bin ich. Ich bin Buchhändeler und hatte die Gelegenheit ein Vorabexemplar zu ergattern, welches ich mit großen Erwartungen gelesen habe. Hier also meine Meinung zum Buch, ohne Spoiler.

Inhalt:
Eragon und Saphira sind zutiefst enttäuscht und verletzt, nachdem dessen Herren und Meister von Murtagh und Thorn (mit Hilfe von Galbatorix) getötet wurden. Es schwebt die Frage in der Luft, ob es überhaupt möglich ist, den Herrscher niederzuringen oder ob dieses Vorhaben zum Scheitern verurteilt ist. Jedoch steht Eragon nicht alleine da. Das Volk der Varden und die Urgals stehen hinter Eragon und Saphira und weitere Verbündete stehen zur Verfügung. Doch wird dies reichen, um dem Herrscher das Wasser zu reichen? Wer wird der nächste Reiter werden und wo ist das Ei? Kann Eragon mit Hilfe von Glaedrs Eldunari Murtagh und Galbatorix die Stirn bieten? Und was passiert zwsichen Arya und Eragon und welchen Tribut fordert der Baum, welcher ihm das Matrial für Brisingr gegeben hat. Und überhaupt; was wird mit der Prophezeihung, die Eragon auferlegt wurde. Muss er Alagaesia für immer verlassen?

Rezension:
Fragen über Fragen. Und? Gibt es Antworten?
Was haben Millionen von Lesern auf diesen Augenblick gewartet oder warten immer noch?! Ich glaube, dass ich über den Sprachstil von C. Paolini nichts mehr erwähnen muss. Für sein Alter ist es sprachlich, wie auch stilistisch eine grandiose Leistung. Ideenreichtum und fast grenzenlose Fantasie lassen die Herzen der Leser schneller schlagen.
Doch kann er mit dem finalen Teil des Inheritance Cycle die meisten Leser befriedigen, gerade nachdem (meiner Meinung nach) nicht sehr gelungen dritten Teil, der mehr eine Art Überbrückung war?
Ja doch! Er schafft es.
Man findet sich am Anfang von Inheritance oder Das Erbe der Macht direkt Schlachtgetümmel wieder. Eragon peitscht sein Schwert, welches von blauem Feuer umschlingt ist. Saphira zerfleischt die Gegner und zerquetscht sie mit bloßen Prankenhieben. Wuah, Gänsehaut und Adrenalin.
Doch wird es daraufhin wieder ziemlich ruhig und die Geschehnisse werden aus mehreren Perspektiven wiedergegeben. Meiner Meinung nach ein sehr kluger Schachzug, da Krieg ja auch nicht nur an einer Front stattfindet. So werden nicht nur Eragon und Saphira zu Hauptprotagonisten, sondern auch z.B. Roran oder der die Königin von Alagaesia. Das hat mir persönlich sehr gut gefallen. Man bekommt mehr Eindrücke und auch die Ereignisse werden dadurch besser geschildert, als wenn nur Eragon diese erlebt.
Dies ist auch ein klarer Pluspunkt in Bezug auf den dritten Teil der Reihe. Wurde man hier stellenweise 100-150Seiten regelrecht gefoltert (ich denke da an den Besuch von Eragon bei den Zwergen) und nur ein einzelner Erzählstrang geschildert, so geschieht es beim letzte Buch, dass die Ereignisse sich im jeden Kapitel (und das Buch hat so Einige) fast überschlagen, ob sie nun ruhig erzählt werden (vergleichbar mit Politik) oder das Schlachtgetümmel einem regelrecht auffrisst und mitreißt. Wie gesagt, dass hat C. Paolini sehr sehr gut hinbekommen.
Zudem werden endlich einzelne Probleme und ungelöste Fragen aufgeklärt und/oder weitergesponnen. Dies geschieht aber auch nicht in rascher Reihenfolge, sondern wird auch nach und nach erzählt, so dass man sich als Leser selbst nickend und zustimmend wiederfindet. Das ist toll, das macht spaß und so soll es sein.
Was gab es da nicht für viele Frage nach dem 2ten und 3ten Teil! Es waren so viele, dass man einige schon wieder vergessen hatte. So ist es auch sehr gemacht, dass, bevor der vierte Teil überhaupt anfängt, eine kurze Zusammenfassung dem Leser wieder auf die Sprünge hilft, wo die Ereignisse beim dritten Teil stoppten.
Die Karte über die Ländereien ist natürlich auch wieder am Bandanfang zu finden.
Die Qualität des Buches (Papier, Einband, Druck) ist diesmal besser. Was das angeht, nehmen die englischen Verlage es wohl nicht sehr genau, war mein letztes englisches Buch doch vergleichbar mit einem alten Taschenbuch vom Dachboden.

Fazit:
Abschließend lässt sich sagen, dass das Warten gelohnt hat und den Leser mit dem Abschluss einer berauschenden Reihe befriedigt zurücklässt. Ich hoffe, dass meine Meinung aussagekräftig genug ist, da es unheimlich schwer ist, bei solch einem ereignisreichen Buch nichts vom Geschehen selbst zu verraten.
C. Paolini spinnt den roten Faden deutlich besser und geschickter fort, als im letzten Teil. So warten spannende Passagen, traurige wie auch lustige Momente, jede Menge Action und politische Debatten mit erstem Hintergrund auf den Leser, um sich abschließend zu bündeln und so dem Leser im grandiosen Finale zu fesseln, bis auch die letzte Seite um Eragon, Saphira, Arya und Co. verschlungen ist.
Ja, das Warten hat sich gelohnt und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht.
Ich wünsche allen Lesern viel Freude, auch wenn die deutsche Fassung noch ein wenig auf sich warten lässt.

5 Sterne
Bremen, den 09.11.2011
War diese Rezension für Sie hilfreich?
9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Schreibstil:
------------
Paolini ist in seinen Schilderungen viel detaillierter und man merkt wie er sich in den letzten Jahren auch technisch weiter gebildet hat. Die Szenen wurden nun deutlich greifbarer und authentischer.
Was mir nicht gefallen hat ist der Sprung zwischen den Handlungen. Zu Beginn eines Kapitels befinden wir uns mitten IN der Situation. Dann erst fasst Paolini zusammen was in zwischen passiert ist. Hä? Wo bleibt die Spannung? Auf kleine Inhaltsangaben kann ich wirklich verzichten. Ich will ja schließlich mit dem Charakter mitfiebern, um mich besser in die Rolle hinein zu versetzen.
Der Spannungsbogen wird immer gehalten und es fällt einem sehr schwer das Buch aus der Hand zu legen. Was unter anderem durch die verschiedenen Hauptrollen entsteht: zB. erzählt Paolini wie in den letzten Büchern die Geschichte nicht nur aus Eragons, sondern auch aus Rorans oder Nasuadas Sicht.
Die ersten 2/3 des Buches sind wirklich spannend und herausragend geschrieben, voller Kämpfe/Eroberungen. Leider flacht die Handlung im letzten Drittel nach dem großen Kampf mit Galbatorix schlagartig ab und gerät ins stocken.
(Besonders gefreut haben mich Eragons Machtquelle: Vault of Souls. Das hätte ich wirklich nicht erwartet.)

Charaktere: (klitze kleine ungefährliche Spoiler die kaum etwas verraten)
-----------
Leider ist Paolini vielen Charakteren nicht treu geblieben!
-King Orrin verhält sich plötzlich gar nicht mehr wie ein verantwortungsbewusster König.
-Nasuada wird am Ende die letzten Seiten auch ganz schwach dargestellt und wirkt nicht mehr authentisch.
-Angela wird zur Superheldin! Es gibt plötzlich nichts was sie nicht kann. Sie weiß alles, kann alles, kämpft (besser als Eragon) wie eine Killermaschine, hat außergewöhnliche Waffen, wird auf einmal von allen Rassen verehrt und doch bleibt sie ein unerklärtes Mysterium, um die es viel zu viele Fragen gibt. Ja ja ich weiß Angela Paolini ( die Schwester von Christopher Paolini) diente hier als Vorbild, aber wenn die zwei Geschwister schon durchdrehen und Superwoman aus Angela machen, hätte der Verlag sie wenigstens auf den Boden der Tatsachen zurückholen sollen!
-Selbst Saphira wirkt am Ende nur noch wie ein Schatten ihrer selbst. Sie wurde eher lieblos vereinzelt die letzten Seiten eingefügt -irgendwie unrealistisch für mich.
-Besonders enttäuscht wurde ich von der oberflächlichen + kurzen Rolle des grünen Drachen. Was sollte das denn? Wie alle Fans hab ich mich auf diesen Charakter und seinen Reiter/in am meisten gefreut. Paolini hätte statt dessen Shurikan auf dem Cover platzieren sollen. Durch das komische Ende wurde der grüne Drache auch eher sinnlos. Wie übrigens viele weitere Charaktere...

Viel diskutiertes Ende:
-----------------------
Während ich das Buch las war ich fest entschlossen im 5 Sterne zu geben. Jedoch hat mich das unbefriedigende Ende eher in einer melancholischen Stimmung zurück gelassen... Das war vielleicht für die Bände 2-3 ganz toll aber nicht der letzte Band! Ich bin überzeugt Paolini hat deshalb so lange gebraucht das Buch zu schreiben, bis er sich das merkwürdigste Ende ausgedacht(erzwungen) hat, nur um kreativ und originell zu sein. Als möchte er dem Leser damit zu sagen: "Pah! Damit habt ihr wohl NICHT gerechnet!" Für mich ist das KEIN richtiges Ende gewesen. Hä? Wie geht's weiter? Bis zur absolut letzten Seite dachte ich mir: Nein Paolini, das kannst du nicht machen!
In den letzten 80-100 Seiten werden sprunghaft einige wichtige Ereignisse mehrerer Monate angesprochen und überflogen. Als ob der Autor keine Lust mehr zum detaillierten Schreiben gehabt hätte und einfach nur fertig werden wollte. Oder sein Verlag ihm Druck gemacht hat nach 3 Jahren endlich mal zu Potte zu kommen.
Zu viele Plots enden in einer Enttäuschung oder verlieren sich ganz neben Unwichtigem. Da ich nicht spoilern will kann ich leider nicht weiter darauf eingehen.
Zwar werden viele Mysterien gelüftet, wie zB. Warum sich Eragon bei der "Blood oath ceremony" in einen Elf verwandelt hat, er Arya in seinem Traum sieht oder woher Solembum seine Vorahnung hat . Aber genauso viele Fragen bleiben auch unbeantwortet! zB. was soll das nicht zu schreiben was der Menoa Tree als Gegenleistung gefordert hat?? Das war doch ein Hauptelement! Paoloni hat in 2 kurzen Sätzen darauf angespielt aber das bleibt der Fantasie des Lesers zu entscheiden was war. Hier zeigt das Buch eindeutige Schwächen.
Der Konflikt mit Galbatorix ist meines Erachtens gut gelöst und hätte nicht besser sein können. Wie meine Mit-Rezensenten hätte ich mir zwar auch etwas mehr handfesten Kampf mit Galbatorix gewünscht, ABER der Kerl hat alle weit aus mächtigeren Reiter wie Vrael & Co. mit links besiegt. Wenn Eragon Galbatorix wie den Shade Durza im Schwertkampf platt gemacht hätte, dann wäre es doch wirklich lächerlich/ unglaubwürdig gewesen.

Im Ganzen war das Buch zwar toll, hinterlässt aber leider einen bitteren Nachgeschmack wenn man es zuklappt. Ob das etwas für euch ist, müsst ihr selbst entscheiden... Ich persönlich bin jedenfalls nicht zufrieden, doch da das Buch sonst ein tolles Lesevergnügen war, bekommt es von mir 4 Sterne ****
Empfehlen würde ich das Buch vor allem Jungs zwischen 14-20Jahren.
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