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Inherent Vice
 
 
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Inherent Vice [Gebundene Ausgabe]

Thomas Pynchon
4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
  • Verlag: Penguin Press HC, The (4. August 2009)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 1594202249
  • ISBN-13: 978-1594202247
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 17 - 17 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 23,9 x 16,4 x 3,3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 38.792 in Englische Bücher (Siehe Top 100 in Englische Bücher)

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Thomas Pynchon
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Inherent Vice is the funniest book Pynchon has written. It's also a crazed and majestic summary of everything that makes him a uniquely huge American voice. It has the moral fury that's fueled his work from the start - his ferociously batshit compassion for America and the lost tribes who wander through it."
--Rolling Stone

"The new Pynchon: a beach read and a heartstring puller. It's almost surreal. A"
--Entertainment Weekly

"A Great American Read-a terrific pastiche of California noir, wonderfully amusing throughout (and hard to quote from in a family newspaper because of the frequent use of, uh, colorful spoken language) and a poignant evocation of the last flowering of the '60s, just before everything changed and passed into myth or memory."
--Washington Post

"How pitch-perfect noir can one get?"
--Chicago Tribune

Inherent Vice is Thomas Pynchon doing Raymond Chandler through a Jim Rockford looking glass, starring Cheech Marin (or maybe Tommy Chong). What could easily be mistaken as a paean to 1960s Southern California is also a sly herald of that era's end. This, of course, is exactly the kind of layered meaning that readers expect of Pynchon... With Pynchon's brilliance comes readability."
--Los Angeles Times

"Pynchon's prose is so casually vernacular, so deeply in the American grain, you forget that someone composed it. Inherent Vice feels fizzily spontaneous- like a series of jazz solos, scenes, and conversations built around little riffs of language."
--Newsweek

"A deliciously composed dark comedy.......I found myself charmed and pleased with the way Pynchon meets the genre square and fair...Whatever you think of the '60s, or maybe you don't think anything about it, this book may sing to you too."
--NPR, "All Things Considered"

"What Pynchon is after with the prodigal absurdities of Doc's adventures is not really parody, but something larger. They are a way to enter into a time and place of extravagant delusions, innocent freedoms, and an intoxicated (literally) sense of possibility. And to do it without sententiousness, to write in psychedelic colors disciplined by a steel-on-flint intelligence."
--The Boston Globe

"Reading Thomas Pynchon again, one is reminded that fiction can clarify the world-capturing it as it seems to be-and it can also change the world by seeing it new ways. Pynchon is a magician in the second category: He applies language to what we know and all we've missed-giving new shape to both....The book is exuberant, delightfully evocative of its era, and very funny."
--O Magazine

Kurzbeschreibung

Part noir, part psychedelic romp, all Thomas Pynchon- private eye Doc Sportello comes, occasionally, out of a marijuana haze to watch the end of an era as free love slips away and paranoia creeps in with the L.A. fog

It's been awhile since Doc Sportello has seen his ex-girlfriend. Suddenly out of nowhere she shows up with a story about a plot to kidnap a billionaire land developer whom she just happens to be in love with. Easy for her to say. It's the tail end of the psychedelic sixties in L.A., and Doc knows that "love" is another of those words going around at the moment, like "trip" or "groovy," except that this one usually leads to trouble. Despite which he soon finds himself drawn into a bizarre tangle of motives and passions whose cast of characters includes surfers, hustlers, dopers and rockers, a murderous loan shark, a tenor sax player working undercover, an ex-con with a swastika tattoo and a fondness for Ethel Merman, and a mysterious entity known as the Golden Fang, which may only be a tax dodge set up by some dentists.

In this lively yarn, Thomas Pynchon, working in an unaccustomed genre, provides a classic illustration of the principle that if you can remember the sixties, you weren't there . . . or . . . if you were there, then you . . . or, wait, is it . . .

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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Konstruktionsfehler, 30. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Inherent Vice (Gebundene Ausgabe)
"Inherent Vice" ist einer der kürzeren und zugänglicheren Romane von Thomas Pynchon. Seine thematische Nähe zu dem früheren Roman Vineland fällt sofort auf. Vineland spielt 1984, "Inherent Vice" 1970. Beide Romane befassen sich mit den Hoffnungen, dem Zerfall und Scheitern der Gegenkultur der neunzehnhundertsechziger Jahre.

"Inherent Vice" beginnt wie ein gängiger Kriminalroman, eine schöne Frau und frühere Geliebte, Shasta Fay Hepworth, taucht im Büro des Privatdetektives Larry "Doc" Sportello auf. Kurz darauf ist sie verschwunden, ebenso der Imobilientycoon Mickey Wolfmann. Doc macht sich auf die Suche nach den beiden und damit auf den Weg in die Unterwelt des American Dream.

Die Romane von Thomas Pynchon können alle auch als moralische Parabeln gelesen werden und der Titel seines neuen Romans "Inherent Vice" legt dies nahe wie keiner zuvor. "Inherent Vice" könnte man salopp mit "Konstruktionsfehler" übersetzen, "Vice" ist aber auch "das Laster" und "der Schraubstock", beide dazu angetan unerbittlich festzuhalten.

Der Titel wird in diesem Sinn auch an einer Stelle (S. 351) thematisiert, der Protagonist des Romans Larry "Doc" Sportello, Privatdetektiv in Los Angeles, schaut sich die Vergrößerungen von Aufnahmen an, die einen maskierten Killer zeigen und erinnert sich dabei an ein Gespräch mit seinem Anwalt Sauncho Smilax über die Frage wann und weshalb der Amerikanische Traum zum Alptraum aus Gier, Gewalt, Korruption und Zerstörung wurde.

Dieser melancholische Blick auf die Geschichte, vor allem der neuzehnhundertsechziger Jahre, der Hippiebewegung und der Studentenrebellion, speziell in Südkalifornien, ist charakteristisch für Thomas Pynchon. Da spricht verletzte Liebe zu einem Land, das trotz allem irgendwie doch das beste auf Erden ist, das Land, dessen Unabhängigkeitserklärung bereits seit 1776 "Life, liberty, and the pursuit of happiness" als unveräußerliches Recht des einzelnen Menschen garantiert. Treulos optimistisch verrät folgerichtig die Kunst von Thomas Pynchon immer wieder "die vermeintliche Unendlichkeit der Hoffnungsleere", greift zum Joint und springt ins Burleske, zitiert Gassenhauer und die Populärkultur, riskiert Kalauer, mäandert durchs Pantastische und feiert Auferstehung durch Imagination.

"Inherent Vice" ist ein für Pynchon-Fans sowieso unverzichtbares Buch und für diejenigen, die sich bisher nicht an einen Pynchon herangetraut haben, ein guter Einstieg in die Lektüre.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen "Can you tell me, please, where is reality?" (232), 22. Dezember 2009
Von 
Michael Dienstbier "Privatrezensent ohne fina... (Bochum) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Inherent Vice (Gebundene Ausgabe)
Das große Mysterium der amerikanischen Literaturgeschichte hat wieder zugeschlagen. Thomas Pynchon, von dem des keine aktuellen Fotos gibt, und der in zwei Episoden der Simpsons mit einer Tüte über dem Kopf Gastauftritte hat, hat mit "Inherent Vice" seinen erst siebten Roman in mehr als 40 Jahren vorgelegt. Und Fans und Kritiker zeigten sich überrascht. Wohingegen Pynchons geniale Meisterwerke Gravity's Rainbow und Against the Day eigene Welten erschaffen haben und den Leser vor große Herausforderungen gestellt haben, kommt "Inherent Vice" augenscheinlich recht konventionell daher und lässt sich für Pynchon-Verhältnisse leicht lesen. Doch Pynchon wäre nicht Pynchon, wenn er lediglich auf solch einer oberflächlichen Ebene agieren würde. Auch sein neuer Roman stellt die Leser, die sich nicht von der ersten Ebene einlullen lassen, vor große Herausforderungen und dekonstruiert eine ganze Epoche amerikanischer Geschichte.

Los Angeles, Kalifornien, Ende der sechziger Jahre. Der permanent bekiffte Privatdetektiv Doc Sportello erhält Besuch von seiner Ex-Freundin. Sie bittet Doc, ihren derzeitigen Liebhaber, den millionenschweren Immobilienhai Mickey Wolfman, wiederzufinden, da er spurlos verschwunden ist. Bereits wenig später wird Doc bei seinen Nachforschungen niedergeschlagen und wacht neben einer Leiche sowie der ermittelnden Polizei von LA auf. Der Polizist "Bigfoot" Bjornson rückt Doc seit diesem Zeitpunkt nicht mehr von der Pelle. Im weiteren Verlauf der Handlung bekommt es Doc mit einer manigfaltigen Flut von Charakteren zu tun, von sexsüchtigen Männern und Frauen, Auftragskillern, mysteriösen Zahnärzten bis hin zu auseinandergerissen Familien mitsamt ihren tragischen Biografien.

"Inherent Vice" ist viel mehr als eine Detektivgeschichte. Bei dieser Reise durch das drogengeschwängerte Amerika der Hippiejahre entlarvt der Roman viele liebgewonnen Mythen dieses Zeitalters, die mit love and peace wenig zu tun haben. Und genau hier bekommen wir es wieder mit den für Pynchon so typischen Themen und Motiven zu tun: Menschen verschwinden plötzlich aus einer Welt, die sie nicht mehr zu erfassen in der Lage sind. Nahezu alle Charaktere sind paranoid und leben ein Leben im ständigen Verfolgungswahn: "I have lost reality. Can you tell me, please, where is reality?" (232) fragen sich die Personen der Handlung. Am Ende haftet dem Hippiezeitalter nichts mythisch-magisches mehr an. Es ist nicht mehr als ein weiterer Abschnitt in der Geschichte der Menschheit, in der jedes einzelne Individuum versucht, einen Sinn in das von vornherein Sinnlose zu konstruieren.

Fazit: Ein untypischer Pynchon, der Fans aber keineswegs enttäuscht und sich gleichzeitig auch für Einsteiger eignet. Hinter der zugänglichen Oberfläche wirft Pynchon einen Blick auf die Versuche des Menschen, sich und ihrer Existenz einen wie auch immer gearteten Sinn zu verleihen.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Makes me regret I was only just born in '70, 22. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Inherent Vice (Gebundene Ausgabe)
Those were the days. People spent their time smoking, doing acid, rocking out, making love, generally having a good time. Oh yeah, and solving the odd murder and conspiracy case too, if they happened to be a hippie private investigator. 1970, the summer of love is over, California still hazed in a psychedelic fog, governed by Ronald Reagan, so you never know if your paranoia is drug induced or for real.

Thomas Pynchon, who usually takes about a decade to write a book, wrote this novel down in a mere three years or so. The result is not the usual tome with a dozen, sometimes merging, sometimes almost mystically intertwining plot threads, but an almost straightforward, if sometimes confusing like a doper's dream, detective story. Knowing Pynchon, I might have been disappointed by the lack of complexity - if only this book wasn't so damn good anyway. I read it in two short days, and while Pynchon novels usually supply me with reading stuff, thinking material and encyclopedic knowledge for weeks, this book was not so much a step on the road to enlightenment for me, but rather a s**tload of fun. Makes me nostalgic for the late sixties, early seventies. Too bad I hadn't been born back then, I can relate to that time very well. Obviously Pynchon can too, this is his third novel about the era and he really knows his way around.

If you never dared to read Pynchon because he has this reputation to be just too difficult to read, but always wanted to, read this book. If you are interested in the history of early seventies subculture in the US, read this book. If you like a good yarn, intelligent entertainment and offhand, deadpan humor, read it. In fact, read it no matter what. Or wait, stay away from it if you're offended by explicit content. In other words, if you're square, "Inherent Vice" is not for you. If you're hip, get and read it, like, right now, man.
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