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Das Informationszeitalter 2. Die Macht der Identität. Studienausgabe. Wirtschaft - Gesellschaft - Kultur
 
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Das Informationszeitalter 2. Die Macht der Identität. Studienausgabe. Wirtschaft - Gesellschaft - Kultur [Broschiert]

Manuel Castells
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Produktinformation

  • Broschiert: 449 Seiten
  • Verlag: Utb; Auflage: 1 (2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3825282600
  • ISBN-13: 978-3825282608
  • Größe und/oder Gewicht: 23,6 x 17 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.434.400 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Manuell Castells entwirft in seinem dreibändigen Werk eine grandiose Darstellung des Informationszeitalters. Auf der Grundlage reichhaltigen empirischen Materials beschreibt, analysiert und interpretiert er die Entwicklung unserer Welt von der Industriegesellschaft zur Informationsgesellschaft. Es ist "der fesselndste Versuch..., die Konturen des globalen Informationszeitalters nachzuzeichnen" (Anthony Giddens in New Statesman, London) Band II: Die Macht der Identität Castells zeigt die beiden großen einander entgegengesetzten Trends in unserer Welt: Globalisierung und Identität.

Über den Autor

Dr. mult. h.c. Manuel Castells, geboren 1942, ist Professor für Stadt- und Regionalplanung und Professor für Soziologie an der University of California, Berkeley, USA.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Zugegeben: Ich hatte mir Castells umfangreiches Werk zugelegt, weil ich technologische, optimistische Impulse und Entwürfe für das Netz- und Informationszeitalter suchte.
Ich kam erst jetzt dazu, es durchzuarbeiten und muss sagen: Nun, nachdem wir vom unpolitischen, durchkommerzialisierten Internethype zurück in politische Kategorien geworfen sind, liest es sich aktueller als direkt im Millennium.

Castells seziert mit souveräner Trennschärfe die Komponenten moderner Identitäten heraus:
- Ideologische
- Nationale
- Vom Widerstand gegen gemeinsame Gegner vereinte
- Durch gemeinsame Projekte geprägte

Er nimmt die amalgamisierten Pseudoidentitäten auseinander und legt die latenten Brandherde der Neuzeit offen. Beispiele:
- Die vom Sowjetkommunismus negierten nationalen Identitäten der kolonialisierten Republiken.
- Die Widerstandsidentitäten der US-amerikanischen Patrioten- und Christenbewegungen.
- Die Fluchtidentität der japanischen Aum-Sekte.
- Die Projektidentitäten der grünen Bewegung.
- Die Rollenidentitäten von Mann und Frau.
- Die neuen Unsicherheiten von Individuen, welche Identitäten sie denn nun ernst nehmen sollen.

Auch arbeitet er den die Bildung neuer Identitäten und Zusammenschlüsse beschleunigenden Einfluss der modernen Telekommunikation anhand einiger Beispiele heraus.

Ich finde Castells Thesen und Erkenntnisse sehr hilfreich beim Verständnis aktueller und historischer Konflikte, in denen es um gekränkte, mißachtete oder bedauerte Identitäten ging und geht.

Man muss auch nicht die anderen beiden Bände gelesen haben, um diesen Band zu verstehen.

Ein Punkt ziehe ich aus gänzlich subjektiver Sicht ab, weil Castells Beispiele wenig mit dem alten oder neuen Europa zu tun haben. Er lässt z.B. völlig die deutsche Wiedervereinigung aus, an der man gut die Widersprüche und lähmende Wirkung hätte darlegen können, die sich aus nicht geklärten, überlagerten Identitätsbezügen und Zielen ergibt.

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